Alles anzeigenGesetze können geändert oder ausgesetzt werden. Nur das Gesetz des Karmas nicht...und das beruhigt mich.
Sehr, Higgins, Respekt! Mit geht es auch ähnlich, bin auch angeschlagen und habe vor 2 Monaten hingeschmissen. Warum den Sisyphos spielen, wenn gerade die Zeit der Zerstörung ist? Ich gehe jetzt viel spazieren, meditiere, lese...ab und zu singe ich. Es geht immer irgendwie weiter und wir sind hier auf der Erde nur auf der Durchreise und dann wird eh alles Materielle abgegeben, es bleibt nur das Ideelle. Wer das nicht glaubt, muss sich halt sagen, dass sein Leben einen Anfang und ein Ende hat (eigentlich eine simple Aussage, aber man muss es verstehen) und dass es keinen Sinn macht, sich davor zu fürchten.
Geh Deinen Weg, Higgins, schau zu Dir, Du wirst das meistern!
Ich konnte heute gleich mehrere Menschen zum Lächeln bringen, es war nicht schwer, und sonst habe ich nicht viel gemacht. Es war ein guter Tag.
Es gibt die unbändige Kraft der Realität. Es geht immer irgendwie weiter. Singen z.B. ist wunderbar, hier eine Beschreibung aus meinem Mantra-Kurs, der einen kleinen Blitz der Erkenntnis zu vermitteln mag:
Alles Existierende schwingt und somit wirkt alles durch Resonanz aufeinander ein (lat. re-sonare =
wieder-klingen).
Die Rotation der Erde bewirkt zum Beispiel unseren Wach- und Schlafrhythmus oder
der Erde-Sonnenumlauf die Wachstumszyklen in der Natur. Zum Wohle unseres Daseins ist es
empfehlenswert, auch künstlich und künstlerisch erzeugte Schwingungen auf natürliche Rhythmen
einzustimmen.
Unsere Sprache ist voll von exakten Beschreibungen längst verlorener Begrifflichkeiten.
„Person“ von Per-Sonare .. hindurchtönen
Er hat sich im Ton vergriffen ….. den „richtigen“ Ton finden
Ich bin nicht in Stimmung, … bin verstimmt über …
Es ist unstimmig …wir müssen uns abstimmen…
Sie sind im Einklang / Gleichklang
„..Ja hast Du noch Töne ..?“
Da bleibt mir der Ton weg, schnürt mir den Hals zu, habe keinen Ton
herausgebracht…
Etwas Be-Tonen
Er ist nicht auf meiner Wellenlänge….
Wenn wir angespannt sind, klingt unsere Stimme immer höher …
Zum Tönen….
Sitzen Sie aufrecht und lehnen Sie sich nicht an. So gehen Sie sicher, dass die Töne gut rauskommen.
Haben Sie Bodenkontakt mit Ihren Füßen. Wenn Sie die Beine übereinanderschlagen klingen die Töne nicht kräftig.
Gönnen Sie sich einige Atemzüge bevor Sie loslegen. Sie stellen sich damit auf die Übung ein und kommen zur Ruhe.
Und jetzt beginnen Sie mit dem Tönen, tönen Sie ein A etwa zwei Minuten lang. Natürlich dürfen Sie zwischendurch Luft holen!
Aber schnappen Sie nicht gierig nach Luft, lassen Sie sie einfach locker nachkommen. Spüren Sie außerdem gezielt nach, wo Sie die Vibration im Körper wahrnehmen können. Wenn Sie mit dem A fertig sind, nehmen Sie sich das E vor, dann das I, das O und das U.
Wenn Sie mit der Übung durch sind, können Sie schauen, ob Sie mit Ihrem Gespür richtig liegen, ich habe die Bereiche kurz aufgelistet:
Das A ist ein sehr kräftiger Laut, sie können die Vibration sogar bis in die Zehenspitzen spüren.
Beim Tönen entspannt ein A übrigens nicht nur das Zwerchfell sondern auch Ihre Zunge.
Ein E können Sie in der seitlichen Bauchregion gut wahrnehmen. Das Tönen treibt an und beruhigt zugleich. Gut gegen Lampenfieber!
Wenn Sie dem I nachspüren, fühlen Sie es besonders stark im Hals und im Kopf. Beim Tönen wird ihm eine inspirierende Wirkung nachgesagt.
Das O kommt direkt aus der Körpermitte und massiert beim Tönen das Brustbein. Sie können es sogar bis in den Kopf spüren. Das O kann Ihnen auch dabei helfen, in Ihrer Mitte zu bleiben.
Bei einem U steht Ihre Kehle besonders tief, deshalb werden die Resonanzräume im Schädel angesprochen. Es weitet den Beckenraum und entsteht unter dem Nabel.
Um mit den in jeder menschlichen Stimme enthaltenen Obertönen zu spielen, bietet sich die „MIAU“
Technik an. Summen Sie laut die einzelnen Vokale und gleiten langsam vom M> I> A> U …. Je
kräftiger Sie tönen, desto eher nehmen Sie die zirpenden und singenden Obertöne wahr, die sich in
die Vokale mischen ….
Es bringt großen Spaß, so die eigene Tonerzeugung spielerisch wahrzunehmen.
-- Es dreht sich dabei um die Urquelle. Jeder, der schon einmal in der Dusche in der guten Umgebung (alles gekachelt, alles resoniert, hallt) gesungen hat, weiss davon zu berichten.
Die tibetischen Mönche tönen nur Vokale!
Versucht einmal in der Dusche das für euch beste Vokal zu finden (A,E,I,O,U, und auch Umlaute). Wenn ihr den eigenen Ton trefft - nicht erschrecken, dann wackelt die Wand!