Alles anzeigenDa will ich mal 'ne Lanze für die Ärzte brechen.
Wollen denn die Patienten gesund werden? Nö, die wollen die Symptome der Krankheiten die sie größtenteils selbst herbeiführen behandeln so das es erträglich wird um weiter so zu leben wie bisher!
Ein entfernter Verwandter meiner Schwiegermutter, hat ihr tatsächlich gesagt: Ach, du kannst essen was du willst, nimmst halt Tabletten. Wenns nicht reicht gibt’s Insulin und du kannst weiter genießen. Unnötig zu sagen, dass er geimpft ist.
Sagen uns die Ärzte nicht ununterbrochen, rauch nicht, sauf nicht (sorry Weizenbiertrinker
) iss keine Kohlenhydrate killoweise, mach Sport oder bewege dich wenigstens jeden Tag 30 Minuten? Scheiß drauf...
Mein Hausarzt vor 30 Jahren, hat mir Mal gesagt. "Herr xyz, die kommen zu mir und beschweren sich über Übergewicht, Bluthochdruck, Müdigkeit etc und wenn sie aus der Praxis rausgehen, hauen die sich eine Schwarzwälder-Kirsch rein."
Ca 70% der Kosten im Gesundheitswesen entstehen nicht durch echte Krankheiten sondern durch Wohlstandsverwahrlosung.
Das stimmt.
Ein Problem ist halt, daß Wohlstand Krankheiten erzeugt, die ohne nicht entstehen würden.
Und wie schon oben erwähnt, wird das risikobehaftete Sterben reduziert oder gar beseitigt, indem man die Folgen des pathologischen Wohlstandkonsums therapiert, mit Mitteln, die ebenfalls nur in der Wohlstandsgesellschaft existent sind.
Der insulinpflichtige Typ II-Diabetes als Folge von Überernährung kommt in den Hungerregionen dieser Welt vermutlich seltener vor.
Der Beispiele gäbs gar viele.
Interessant dabei ist, daß der Fokus der Welt sich gerne auf die armen Länder richtet, die aufgrund ihrer Wirtschaftslage am Wohlstand nicht teilhaben können.
Da ist der Vergleichsmaßstab gerne unser westliches Gesellschaftsmodell.
Und wenn man mal ehrlich in sich reinhorcht, stellt man vielleicht fest, daß man lieber vollgefressen, satt, warm sauber und in friedlicher Umgebung leben und sterben möchte als der vielbeschworene Urmensch in seiner biologisch tadellosen Umwelt, in der man sich jeden Tag Sorgen um Kleidung, Obdach, Nahrung machen muß, zusammen mit seinen Zipperlein wie Zahnausfall, Parasitenbefall, Verdauungsstörungen aufgrund hygienisch mangelhafter Nahrung und vieles mehr.
Wohlstand heißt auch lediglich die Möglichkeit zu besitzen daran teilzuhaben, hier greift das Prinzip der Selbstbeschränkung durch Selbstdisziplin.
Heißt also, der übermäßig kuchenmampfende Diabetiker hat ein Disziplinproblem. Die Lösung läge also in der Wiederherstellung seiner Ernährungsdisziplin, nicht in Wandlungsphantasien der Wohlstandsgesellschaft!
Diese Art von Fehlwahrnehmung und aktionistischer Fehlsteuerung ist z.B. sehr typisch für die Parteien von Grün, Links bis rüber zu den ehemaligen " Volksparteien " und anderen kleinen ideologisch geframeten Gruppierungen.
Lösungsdiskussionen dieser Art führen oft einfach zu Nichts, weil sie gerne hohlbirnig und übergriffig, ad Personam werden.
Man versucht den armen Ländern das Vorbild der westlichen Welt schmackhaft zu machen während der westlichen Welt selbst der Vorwurf des Überkonsums vorgeworfen und das Vorbild eines synthetischen Idealmenschen propagiert wird, der den kranken Hirnen einer Pseudoelite entspringt die sich selbst für befugt halten die Welt nach ihrem Bild zu korrigieren unter dem Deckmantel ihrer selbsternannten Wissenschaft und der exekutiven Machtausübung gekaufter und korrumpierter Instanzen.
Kann man aktuell sehr schön an blödsinnigen Aktionen sehen wie Gendertoiletten, Vegetarierwahn, Klimaangst usw. die sogar Einzug in den deutschen Bundestag gehalten haben, siehe Veggieday, Fridays for Future, LGBTQ𖡀 usw.
Diese Art von Diskussion hat ausschließlich den Zweck zu spalten, mehr nicht!
Man wird auf Schublade geframed, ich hier gegen die anderen da.
Der Fleischesser wird zum Aasfresser und Tierquäler, der Vegetatier zum Tierfreund und Gesundheitsfetischist.
Der radelnde Klimafetischist wird zum Weltenretter und muss Weltenherrscher werden um gegen den vermeintlichen Dämon der Klimaleugner zu kämpfen, koste es was es wolle, wenn es sein muß auch auf Kosten der Umwelt, die Sache ist gerecht und heilig.
Die LGB…𖤄𖣛s kämpfen für eine vermeintliche Freiheit und gegen eine Unterdrückung die völlig am propagierten Ziel vorbei geht.
Und so weiter und so fort.
Genug Exkurs,
was ich meine, ist, schaut hin wo man euch versucht Schubladendenken zu verkaufen, wo man euch einen Knochen hinwirft, an dem ihr lange knabbern könnt und zwar beide Seiten am gleichen Knochen!
Es ist egal wieviel Kuchen der eine ißt, ob er dadurch Nachteile hat oder was auch immer. Es ist primär SEIN Problem und kein gesellschaftliches.
Erst wenn wir mehrheitlich in der Lage sind Probleme richtig zuzuordnen werden auch die echten Lösungen sichtbar und erst in zweiter Hinsicht wird eine gesellschaftliche Struktur sich entsprechend verändern.
So vielleicht das Motto dieses Forums,
Sapere Aude,
in diesem Sinne,
Grüße Bb