• Das mit dem knackigen Winter wird doch jedes Jahr vermeldet. Wetter.net relativiert das wieder und irgendwie hatten die bis jetzt jedes Jahr recht. Die ganzen Wetterdienste auf Youtube leben davon und da treibt sich die Sau besser mit Extremwinter durchs Dorf.


    Auch die Gasmangellage lebt davon, Panik an allen Ecken...auf Youtube wird dadurch Geld verdient.


    Gas und Öl scheint in Massen vorhanden zu sein, ansonsten würden wir hier über ganz andere Preise reden. Selbst der Spritpreis verlässt seine Range nicht nach oben, man bekommt den Eindruck als ob der festgenagelt ist.

    Absolute Zustimmung. Ebenso sind anscheinend schon viele in diesem Forum von solchen Hysterien infiziert.


    Ob genau diese Leute auch während Corona derartig panisch im Kreis gesprungen sind? [smilie_happy]

  • Wetterprognosen, sie sich über mehr als zwei Wochen erstrecken, sind per se unseriös, ebenso wie die Klimaprognosen, mit denen wir dauernd beglückt werden. Insbesondere, wenn von wisseschaftlich die Rede ist, lehne ich all diese Prognosen ab, ich will nicht eine Minute damit verschwenden. Da es mehr als zwei Wetterzustände gibt, ist die Wahrscheinlichkeit unter 50 Prozent, dass dabei ein Treffer herauskommt.


    Also, bringt mir wenigstens einen Schamanen, der eine Handvoll Hühnerknochen wirft, das wäre schon besser.


    [smilie_happy]

  • Ich schau aus dem Fenster und es ist seit Tagen ekelhaft.

    Sturm und Regen, weder warm noch zu trocken.

    Bekannte ist in Spanien, dort haben sie 30 Grad.

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als
    reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.


    Berthold Brecht

  • Hier hatte es heute in der Früh nur noch 1,5° C und in der Nacht sind 36 Liter/m² an Regen runtergekommen. Dazu Sturm, dass es einem fast die Autotür aus den Händen reißt.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Dazu muss man aber feststellen, dass das amerikanische Wettermodel die letzten Jahre mit ihrer Langfristprognose meist richtig lag. Es wurde immer mild angesagt und so war es dann auch.


    4 Wochen kalt, über den ganzen Winter verteilt, bringt uns auf jeden Fall nicht an den Rand einer Mangellage.


    Gas und Öl gibt es massenhaft auf der Welt und wenn LNG Portale nicht ausgelastet sind, spricht das nicht für einen Mangel.


    Auch Politik, Wirtschaft und Überwachungsorganisationen sind mehr als entspannt. Gut kann Unwissen sein, aber sorgen macht sich doch Niemand.


    Auch der Preis von Öl und Gas ist noch sehr moderat, der würde bei dem Risiko einer Mangellage weit höher sein.


    Das Einzige Risiko besteht, wenn es ein Jahrhundertwinter wird bzw ein Lieferant die Lieferung einstellt.


    Aber wenn ich mir die Temperaturen für 16 Tage anschaue, wird es ja schon wieder etwas wärmer. Und wir haben bald Mitte November.


    In der Uktaine wird alles angeblich zerbombt was die Energieinfrastruktur angeht und trotzdem fallen die Preise für Energie, der einzige Preistreiber die letzten Jahre ist die CO2 Bepreisung.


    Das spricht auch definitiv nicht für Peak Öl.

  • Es wird schief gehen - und ich verrate warum.


    Nach 2022 brach die Panik aus und aus Unsicherheit hat man Gasspeicher bis zum Rand gefüllt.

    Das war toll - und vor allem teuer und brachte Märkte durcheinander. z.B. Preise im Winter tiefer als im Sommer.


    Man hat erkannt, dass das schädlich war. Die Speicher rechnen sich plötzlich nicht mehr und sind ein Verlustgeschäft. Man will sogar Speicher schließen.


    Soweit so schlecht. Nun befindet man sich in einer Sackgasse. Man darf nun die Speicher nicht zu voll machen. Und vermutlich haben "Experten" ausgerechnet, dass 75-80% gut genug sein müssten.

    Hierdurch könnte durch hohe Nachfrage im Winter der Gas "etwas" knapper werden und die Preise steigen. Im Sommer wieder nachgeben. Man will, dass Gasspeicher kein Verlustgeschäft wird.


    Mit anderen Worten: Man fummelt hier rum und glaubt durch Vorgaben etwas steuern zu können - ohne überhaupt zu wissen, wie es ausgeht.


    Und diese "Experten" rechnen mit Durchschnitt-Temperaturen.

    Was jedoch sofort zu großen Problemen führen wird, sollte die Temperatur unterdurchschnittlich werden und ggf. sogar Gas-Lieferungen ausfallen.


    Diesmal kommt durch Ukraine kein Pipeline-Gas. Diesmal ist die Ukraine Gas-abgewrackt und leer und muß selber viel kaufen.


    Es wurde schon genannt, dass eine Knappheit zu massiven Preisanstiegen führen wird.

    Zugleich wurde hier dagestellt, dass die Preise sich zw. USA und EU voll ausbalanciert haben.

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  • Tja, das passiert halt, wenn man halbstaatliche Marktwirtschaft betreiben will. Einerseits gibts ein Planerfüllungsziel andererseits will man mit den staatsnahen Betrieben kein Minus auf dem Papier ausweisen. Warum auch immer. Rote Zahlen sind doch ansonsten auch kein Problem unter den roten Finanzministern, wenns um die Goldstücke oder den Krieg geht, z.B.


    Bei essentiellen Dingen, wo das Betriebsergebnis einer einzelnen Versorgungseinheit eigentlich gar keine Rolle spielt, weil da im Fall des Falles ganz andere Größenordnungen an Verlusten anstehen, scheint man da aber lieber Hasard zu spielen.


    Um sich später mit einem Minigewinn brüsten zu können, der unter Inkaufnahme eines Megaverlustrisikos - um nicht zu sagen eines Katastrophenrisikos, enstanden ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Bargold ()

  • Mal was zu Mangellage ab Minute 14


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    Laut USA ist Erdgas eine Massenware, genauso wie Öl. In rauen Mengen verfügbar. Das sieht man auch an der Preisgestaltung, kein Ölförderer verschleudert sein Öl für Dumpingpreise, wenn er erwartet in 10 Jahren nichts mehr zu haben. Dann verkaufe ich mein Öl bis Dato zu Höchstpreisen.


    Alles Panikmache...

  • Mangellage und Ressourcenknappheit sind zwei Paar Schuhe. In der BRD gibts pro Kopf tausend Bäume. Und wenn du davon im Winter keinen zu Scheitholz verarbeitest, haste halt im nächsten Winter den Zonk. Bzw. eine Mangellage. Beim Gas ist das nicht viel anders. Zumindestens dann, wenn man die Pipeline kaputtmacht und gleichzeitig die Speicher zum Heizbeginn nicht voll sind.

  • Wir können nur drauf hoffen, das unsere Politiker die Industrie noch weiter zu Grabe tragen, damit diese genug Erdgas hat. [smilie_happy]


    Was in diesem Land abgeht ist mit Worten nicht mehr zu beschreiben.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Wir können nur drauf hoffen, das unsere Politiker die Industrie noch weiter zu Grabe tragen, damit diese genug Erdgas hat. [smilie_happy]


    Was in diesem Land abgeht ist mit Worten nicht mehr zu beschreiben.

    Damit wir genug Gas haben...


    Wenn schon Arbeitlos, dann bitte warm!


    Die Industrie ist am Ende selber schuld. Sie steuerte dieses Land doch schon immer indirekt. Die Industriellenfamilien wie früher gibts aber halt kaum noch. Alles ist Veramerikanisiert, an die Börse gebracht und damit vom Managerpersonal abhängig, die nur angestellt auf Zeit sind...


    Und da diese Klientel eben nur bis zum goldenen Entlassungsvertrag denkt, haben sie nie die Eier gehabt, der Politik zu sagen, was geht und was nicht (lange) geht.


    Und so fährt die Karre halt an den Baum. Die Steuermänner springen vorher fettgesaugt ab und kümmern sich um das nächste Schwein, was sie schlachten.

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  • TENAZ ENERGY CORP. ANNOUNCES Q3 2025 RESULTS
    CALGARY, ALBERTA--(Newsfile Corp. - November 5, 2025) - Tenaz Energy Corp. ("Tenaz", "We", "Our", "Us" or the "Company") (TSX: TNZ) is pleased...
    www.newsfilecorp.com


    HIGHLIGHTS

    Third Quarter Operating and Financial Results

    • Production volumes averaged 11,832 boe/d(1) in Q3 2025, up 48% from Q2 2025, reflecting a full quarter of production from Tenaz Energy Netherlands ("TEN"). In the Netherlands, results from both TEN and our legacy non-operated assets were in line with expectations. Canadian production was up modestly, reaching a record level.
    • Funds flow from operations(2) ("FFO") for the third quarter was $40.2 million ($1.42/share(2)) as compared to $17.2 million ($0.61/share) in Q2 2025. This increase was driven by a full quarter contribution from TEN, which contributed approximately $36.4 million to FFO, partially offset by $2.9 million of residual transaction costs from the TEN acquisition.
    • Operating netback improved to $49.08/boe in Q3 2025, up 62% from the year-earlier period, driven by higher margins from the TEN assets.
    • Net income for Q3 2025 was $24.8 million ($0.87/share), as compared to a loss of $2.5 million ($0.09/share) in Q3 2024. The increase in net income was due to the income contribution from TEN, partially offset by increased interest expense for the senior unsecured notes placed in November 2024.
    • Tenaz ended Q3 2025 with a net debt position of $55.0 million, as compared to $100.2 million at the end of Q2 2025, driven primarily by free cash flow and, to a lesser extent, a reduction in estimated contingent earn-out consideration.

    Corporate Updates

    • On October 6, 2025, we announced the signing and closing of the acquisition of all of the issued and outstanding shares of Hansa Hydrocarbons Limited (the “GEMS Acquisition”), with interests in the Gateway to the Ems (“GEMS”) project in the Dutch and German sectors of the North Sea. Production and cash flow will begin to contribute to Tenaz’s results in Q4 2025.
    • Concurrent with the GEMS Acquisition, we announced the closing of an additional issuance under the November 2024 Senior Unsecured Notes with gross proceeds of $178.9 million. In addition, we announced a new credit facility with a commitment amount of $115 million.
    • Also concurrent with the GEMS Acquisition, production guidance for 2025 was increased to a range of 9,500 to 10,000 boe/d, which reflects contributions from TEN and GEMS after the closing dates of both acquisitions. Our current production rate exceeds 16,000 boe/d, nearly a five-fold increase from this time last year.
    • Drilling and development capital expenditure (“D&D CAPEX”) guidance was revised to a range of $100 to $110 million. Capital activity has increased significantly in Q4 2025 with the arrival of a workover barge at TEN and the expected start-up of offshore drilling rigs at TEN, GEMS, and our legacy non-operated Netherlands assets. By early 2026, we expect three offshore rigs and one onshore rig to be active on Tenaz assets in the Dutch North Sea and in Canada, respectively.
    • In February 2025, we renewed our Normal Course Issuer Bid (“NCIB”) with approval to purchase up to 2.5 million additional shares. As of September 30th, we have deployed $3.8 million in our renewed NCIB program, repurchasing and retiring 0.2 million shares at an average price of $15.54/share. Since the beginning of the NCIB program in Q3 2022, we have retired 2.3 million common shares (8.2% of basic common shares) at an average price of $4.15/share.

    "You`ll own nothing - And you`ll be happy" [wef.ch]

  • Sie haben gewonnen“: EU gibt US-Druck nach – und kippt strenge Klima-Regeln

    Nach Drohungen aus den USA und Katar streicht die EU zentrale ESG- und Klimaauflagen. Laut Bloomberg werden über 90 Prozent der Firmen nicht mehr erfasst.


    „Sie haben gewonnen“: EU gibt US-Druck nach – und kippt strenge Klima-Regeln
    Nach Drohungen aus den USA und Katar streicht die EU zentrale ESG- und Klimaauflagen. Laut Bloomberg werden über 90 Prozent der Firmen nicht mehr erfasst.
    www.berliner-zeitung.de


    Damit ist der angedrohte Lieferstopp durch USA und Katar vom Tisch....Das war mMn auch so zu erwarten.

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