• Die Seite hat sich aktualisiert... Ups!


    Nochmal: der Winter war vorher sehr sehr mild.




    Gemäß § 1 Gasspeicherfüllstandsverordnung i.V.m. § 35a ff. EnWG gelten folgende Zielvorgaben für den Gasspeicherfüllstand:


    Zum 1. November:


    80 Prozent für alle Speicheranlagen (Regelfall)

    45 Prozent für die Anlagen in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen


    Zum 1. Februar:


    30 Prozent für alle Speicheranlagen (Regelfall) 🤡

    40 Prozent für die vier bayerischen Speicheranlagen Bierwang, Breitbrunn, Inzenham-West und Wolfersberg 🤡

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  • Die russischen Angriffe der letzten Tage haben mehr als die Hälfte der heimischen Erdgasproduktion der Ukraine zerstört - Bloomberg.


    Kiew wird wahrscheinlich gezwungen sein, Milliarden (2,2 Milliarden US-Dollar) für Brennstoffimporte auszugeben, um den bevorstehenden Winter zu überstehen.


    Kiew teilte seinen Verbündeten Anfang dieser Woche mit, dass ein massiver russischer Beschuss der Regionen Charkiw und Poltawa am 3. Oktober etwa 60 % der Gasproduktion des Landes zerstört habe, wie aus Kreisen bekannt wurde, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

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  • Weniger Gas im Speicher: Warum Deutschland gelassen bleibt
    Die deutschen Gasspeicher sind deutlich weniger gefüllt als in den Vorjahren. Experten sehen die Versorgungslage dennoch entspannt.
    www.heise.de


    Am Dienstag, 7. Oktober, waren die Gasspeicher nach Angaben der Bundesnetzagentur zu etwa 76 Prozent gefüllt. Im Vorjahr wiesen sie zu diesem Zeitpunkt einen Füllstand von 96 Prozent auf. Und selbst bei mehrjähriger Betrachtung hat es zu diesem Zeitpunkt lange nicht mehr so geringe Gasreserven gegeben. Auch im EU-Durchschnitt (83 Prozent) ist Deutschland dieses Mal noch weit zurück.


    Experten sehen diese Entwicklung dennoch entspannt. "Ich halte Speicherfüllstände von 70 bis 80 Prozent Anfang Oktober erstmal nicht für beunruhigend"


    Auch wenn die Forscher die Lage grundsätzlich nicht als kritisch beurteilen, weisen sie darauf hin, dass sich die Versorgungslage gerade im Winter rasch zuspitzen kann. Hierfür genügten ein sehr kalter Winter und eine belebte Konjunktur. Auch eine Verschärfung der Sicherheitslage in Ländern, die LNG exportieren, könnte sich schnell zum Problem entwickeln.



    Kommentare lesen!

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  • Auch wenn die Forscher die Lage grundsätzlich nicht als kritisch beurteilen, weisen sie darauf hin, dass sich die Versorgungslage gerade im Winter rasch zuspitzen kann. Hierfür genügten ein sehr kalter Winter und eine belebte Konjunktur. Auch eine Verschärfung der Sicherheitslage in Ländern, die LNG exportieren, könnte sich schnell zum Problem entwickeln.

    Okay, eine belebte Konjunktur erwartet in Deutschland sowieso niemand, von dieser Seite her kann man also echt gelassen bleiben. [smilie_happy]

  • Ich wette mal dagegen, und behaupte, dass Europa wieder durch den Winter kommen wird, ohne nennenswerte Engpässe, weder bei Gas für Haushalte, zur Stromerzeugung oder auch die Industrie wird immer Gas bekommen.

    Ebenso denke ich dass die Erdgaspreise (TTF) nicht nennenswert Steigen werden.

    Da schließe ich mich an, Gas ist in solche großen Mengen vorhanden, dass dort keine Probleme zu erwarten sind. Solange die Amis den Hahn nicht zudrehen. Auch einige LNG Portale sind eingestellt worden, weil deren Auslastung fehlte. Das Ganze natürlich immer abhängig der Wetterlage. Beim Preis bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Ansonsten wird es laufen wie immer, im Zweifel kauft Europa den Markt leer zu jedem nur erdenklichen Preis. Öl und Gas scheint mehr als genug vorhanden zu sein, ansonsten wären die Preise nicht da wo sie sind. Alles nur Panikmache...

  • Da schließe ich mich an, Gas ist in solche großen Mengen vorhanden, dass dort keine Probleme zu erwarten sind.

    Die Supermärkte sind auch brechend voll, trotzdem gibt es immer mehr die nach dem 20. trockene Nudeln fressen müssen. Gelassenheit in Summe ist da weniger angebracht.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Die Supermärkte sind auch brechend voll, trotzdem gibt es immer mehr die nach dem 20. trockene Nudeln fressen müssen. Gelassenheit in Summe ist da weniger angebracht.

    In meinen Augen ist das Problem mehr als aufgebauscht. Wie gesagt, bei einem richtigen Winter bleibt meine Theorie hinfällig. Sollte eine Mangellage bestehen, würde sich das über den Preis bemerkbar machen, ist wie beim Öl, auch das scheint in solch einer Menge vorhanden zu sein, dass die Kriege dem Preis nicht mal ein Zucken entlocken konnte. Der Preisindikator ist die beste Vorhersage schlecht hin. Nur meine Meinung.

  • Wir haben nun den Modus gewechselt.

    In EU wird nun Gas verbraucht statt gespeichert.

    Auch in DE geht nun der Stand runter.

    1 Monat früher wie zuletzt.



    edit:

    aktuelle Preise:

    USA: ca. 10,78 USD/MWh (Natural Gas Preis am Henry Hub)

    EU: ca. 32,46 EUR/MWh (TTF Gas)


    Ziemlich genau Faktor 3.

    TTF ist also mit Hebel - könnte man sagen.

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  • Letzten Winter, der durchschnittlich bis mild war, hat es gerade so gereicht.
    Aber Gas gibt es ja genug und alles kein Problem :thumbsup:

    Ich weiß nur eins, im März 2026 sind wir schlauer.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Im Juni wurde hier mal ein Mini Future genannt. Den hatte ich damals bei 1 Euro in die Wachtlist aufgenommen. Aktuell 0,45 Euro - also halbiert. Weiß aber nicht wie viel Rollverluste dabei sind.

    Meint ihr, der wäre jetzt einen Einstieg wert?

    Fällt TTF auf 28,34 Euro ist das Ding KO.

    Ich vermute, dass KO und Basispreis mit der Zeit steigen, da man so die Finanzierungskosten mitzahlen muss.

    Den Chart des Basiswertes meine ich hier gefunden zu haben:

    Dutch TTF Natural Gas Preis | Dutch TTF Natural Gas Realtime-Kurs - Investing.com
    Aktueller Dutch TTF Natural Gas Preis in Realtime: 32,170 - Dazu Charts, Kursziele, Trends, News & Analysten zum Dutch TTF Natural Gas Futures.
    de.investing.com

    Und vermutlich wird dann im November auf den nächsten Kontrakt gerollt. Da ist mir aber nicht bekannt, wie negativ sich das auf den Mini Future auswirkt.

  • Prognose hingemalt... mal sehen...

    Erste große Panik sollte Mitte Januar kommen.

    Und sowas wie Notabschaltungen und Triage Mitte Februar.



    Als Backup - aktuelle Lage:

    • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat die seit dem 23. Juni 2022 geltende Alarmstufe des Notfallplans Gas in Deutschland aufgehoben. Seit dem 1. Juli 2025 gilt wieder die Frühwarnstufe. Die Bundesnetzagentur beobachtet die Lage genau und steht in engem Kontakt zu den Netzbetreibern.
    • Die Bundesnetzagentur beobachtet weiterhin aufmerksam die internationalen Entwicklungen am Gasmarkt. Das Ende des Gastransits durch die Ukraine hat keine direkten Auswirkungen auf die deutsche Gasversorgung.
    • Aufgrund des eingestellten Gastransits durch die Ukraine haben die Durchleitungen der Gasflüsse durch Deutschland zugenommen. Deutschland verfügt, auch dank der verfügbaren Kapazitäten an den LNG-Terminals, über ausreichend Transport-Kapazitäten für Exporte nach Südosteuropa.
    • Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein. Ein sparsamer Gasverbrauch bleibt dennoch wichtig.

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  • Nein, der Zusammenhnag ist nicht TTF = HenryHub * 3, sondern TTF = HenryHub + 30. Die 30 sind die Shipping- und Regasifizierungskosten, die allenfalls leicht mit dem Gaspreis korreliert sind.

  • Nein, der Zusammenhnag ist nicht TTF = HenryHub * 3, sondern TTF = HenryHub + 30.

    mit +30 kommt du nicht hin


    Aktuell haben wir den kleinsten Faktor.

    Ratio TTF : HenryHub


    Hinweis:
    TTF = €/MWh
    Henry Hub = $/MMBti (Million British Thermal Units).
    Um von Henry Hub-Einheit (MMBtu) auf Megawattstunden (MWh) umzurechnen, nutzt man den Energiegehalt: 1 MMBtu entspricht etwa 0,293 MWh.
    MWh=MMBtu×0,293


    Hier ist ein "realer" Chart - wo alles in €/MWh umgerechnet wurde und erst dann ein Ratio berechnet wurde:


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  • Manche hier liefern pesimistische Prognosen ab wie Lauterbach zu Coronazeiten [smilie_happy]

    wenn du ganz genau hinschaust, dann sieht du, dass es eine "Wiederholung" ist. Der Verlauf ist nahezu identisch mit dem Vorjahr, nur etwas verschoben und nur minimal stärker.

    Es scheint ja auch etwas früher zu beginnen.

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  • Etwas mit KI recherschiert:


    Realistische Kosten, um 1 MWh Erdgas per LNG von den USA nach Deutschland zu transportieren, inklusive Umwandlungsschritte, liegen grob im Bereich von ungefähr 15 bis 30 Euro pro MWh zusätzlich zum Rohgaspreis.

    Kostenfaktoren beim LNG-Transport von USA nach Deutschland

    • Der Prozess umfasst Gasaufbereitung, Verflüssigung (Liquefaction), Transport per LNG-Tanker, Regasifizierung am Zielterminal und Einspeisung in das Gasnetz.
    • Die Verflüssigung und der Transport verursachen etwa 15% Aufpreis auf den Kaufpreis des Gases aus den USA.[2]
    • Die Regasifizierung und weitere Logistikkosten in Deutschland addieren sich schwer pauschal zu beziffern, aber insgesamt summieren sich die Kosten auf rund 15-30 €/MWh.[5][2]
    • Studien zeigen, dass die gesamten LNG-Lieferkettenkosten und Logistik aus den USA nach Europa typischerweise in dieser Größenordnung liegen.

    Beispiel und Kontext

    • Am Henry Hub liegen Erdgaspreise oft um 5 bis 10 €/MWh.
    • In Deutschland können LNG-Gesamtkosten inklusive Transport und Abwicklung dadurch 20 bis 40 €/MWh erreichen.
    • Je nach Marktsituation, Vertrag und Lieferbedingungen (z.B. „Take-or-Pay“-Verpflichtungen) variieren Kosten und Risikoaufschläge.[3][2]

    Zusammengefasst sind rund 15 bis 30 Euro pro importierter MWh ein realistischer Wert für den LNG-Transport plus Umwandlungskosten von den USA nach Deutschland, der zusätzlich zu den reinen Gasbeschaffungskosten gerechnet wird.[2][5]




    Wenn ich nun in meinem Diagramm 20 € berücksichtige - dann sind wir nahe Ratio 1:1.



    Was sieht man hier: Zuvor war Ami-Gas einfach unattraktiv und eigentlich ein Verlustgeschäft.
    Erst seit Nord Stream Sprengung ist es plötzlich für Amis ein Super-Geschäft.


    Amis haben EU somit in der Tasche und könnten bei einer Knappheit (die für Amis sicherlich gewünscht ist) noch viel mehr profitieren. Und wenn das so offensichtlich ist, warum sollte man im Winter nicht einfach Gaslieferungen "verzögern" und für eine künstliche "Gasknappheit" sorgen?

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  • Bald werden wir wohl unser Gas von Israel geliefert bekommen.

    Dürfte der Grund für das Plattmachen des Gazastreifens und das israelische 9/11 im Oktober '23 sein.
    Dann wäre das mit den Gasfeldern in östlichen Mittelmeer also kein Gerücht.

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