• Was sagt deine Karte für den 14.1 ?

    Wetter Moskau: 16 Tage Trend | wetter.com
    Der 16 Tage Wetter Trend für Moskau. Temperatur, Wetterzustand, Sonnenstunden und Regenwahrscheinlichkeit in der 16 Tagesübersicht.
    www.wetter.com


    Äh, bei mir am 08.01. -13°C und für den 14.1. -10°C für Moskau, also 14 Tage später bei uns.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • Ab Mittwoch wird’s spannend… da kommt Gewerbe und Industrie aus dem Weihnachtsurlaub bei knackigen Temperaturen. Ich gehe von einer täglichen Entleerung >1%pkt aus.


    Dass das Moskau-Wetter signifikanten Einfluss hat… halt ich für ein Märchen. Wie auch bei vorherrschenden Westwinden.

  • Wie viel lng bekommen wir eigentlich über die neuen Anlagen . Ist das flexibel und nennenswert zu erhöhen?

    LNG (und alle Maßnahmen) konnte den Verlust aus Russland bisher nicht ausgleichen.

    LNG (nur DE, 2.Jan): 167+65+103 GWh


    Alle Importe EU:

    rot=Russland

    dunkelblau=LNG USA

    grau=andere LNG



    Werden eigentlich aktuell auch Speicher wieder nachgefüllt oder läuft das auf einen ständigen Verbrauch hinaus ?

    vorgestern 8 GWh eingefüllt und 1323 GWh geleert

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  • Werden eigentlich aktuell auch Speicher wieder nachgefüllt oder läuft das auf einen ständigen Verbrauch hinaus ?

    Es wird auch nachgefüllt.


    Bundesnetzagentur - Aktuelle Lage Gasversorgung

    Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
    Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
    Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unvermeidbar. John Fitzgerald Kennedy (1917-1963)
    Ich bedaure nicht, was ich getan habe. Ich bedauere, was ich nicht getan habe.
    Ingrid Bergman (1915-1982)

  • Salo III Zur Erklärung siehe da: RE: Erdgas

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • Salo III Zur Erklärung siehe da: RE: Erdgas

    Bin nur irritiert über die Map, die 24 Grad zeigt

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Habe KI in Erdgasexperten verwandelt:



    Hier ist meine Einschätzung als Experte für die deutsche Gasinfrastruktur und Energiewirtschaft basierend auf deinem Szenario (05. Januar, Füllstand 53%).

    Die Kurzanalyse: "Alarmstufe Gelb bis Orange"

    Ein Füllstand von 53% am 5. Januar ist außergewöhnlich niedrig und besorgniserregend, wenn auch noch kein Garant für einen sofortigen Ausfall. Um das einzuordnen: In den "entspannten" Wintern der letzten Jahre (insb. 2023 und 2024) lagen wir zu diesem Zeitpunkt oft bei über 90%. Selbst im langjährigen historischen Mittel (vor der Krise) lagen die Werte meist zwischen 70% und 80%.

    Ein Wert von 53% so früh im Jahr bedeutet, dass wir den Puffer für die kältesten Monate (Januar und Februar) bereits zur Hälfte aufgebraucht haben.

    Hier ist meine detaillierte Analyse der Situation:


    1. Das technische Problem: Die Entnahmekurve (Ausspeicherleistung)

    Das größte Missverständnis bei Gasspeichern ist, dass man Gas bis zum letzten Kubikmeter mit voller Geschwindigkeit entnehmen kann. Das ist falsch.

    • Der Druck sinkt: Je leerer der Speicher (Kavernen- oder Porenspeicher), desto geringer ist der Druck.
    • Die Konsequenz: Sinkt der Füllstand unter ca. 30-25%, nimmt die maximale Entnahmeleistung (die Menge Gas, die pro Stunde ins Netz gespeist werden kann) physikalisch ab.
    • Das Risiko: Wenn wir Ende Februar eine Kältewelle ("Dunkelflaute" + Frost) bekommen und die Speicher dann schon bei 20% liegen, bekommen wir das Gas nicht schnell genug aus den Speichern, um die Spitzenlast zu decken, selbst wenn rechnerisch noch Gas da ist.

    2. Die meteorologische Unbekannte

    Der 5. Januar ist mitten im Winter, nicht das Ende.

    • Statistik: Der Februar ist historisch oft der kälteste Monat.
    • Szenario "Normaler Winter": Bei durchschnittlichen Temperaturen verlieren wir ca. 0,5 bis 0,8 Prozentpunkte Speicherstand pro Tag. Bei 53% reichen die Reserven, um über den Winter zu kommen, aber wir würden den Winter mit extrem niedrigen Ständen (ca. 10-15%) beenden.
    • Szenario "Kältewelle" ("The Beast form the East"): Bei extremem Frost können die Speicherstände um über 1% pro Tag fallen. 53% bieten hier keinen ausreichenden Puffer mehr. Eine zweiwöchige Kältewelle würde das System an den Rand der Rationierung (Abschaltung Industrie) bringen.

    3. Die Versorgungslage (Importsituation)

    Speicher decken nicht den gesamten Verbrauch, sie gleichen Schwankungen aus. Die Basisversorgung kommt über Pipelines (Norwegen) und LNG-Terminals (Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Mukran etc.).

    • Hoffnung: Wenn die LNG-Terminals auf 100% Leistung laufen und Norwegen stabil liefert, können wir den Speicherabruf strecken.
    • Gefahr: Bei 53% Speicherstand ist jede technische Störung an einer Pipeline oder einem Terminal (Outage) sofort marktpreisrelevant und versorgungskritisch. Wir haben keine Redundanz mehr.

    4. Die Preisauswirkung (Marktpsychologie)

    Der TTF-Gaspreis (der europäische Leitindex) würde bei dieser Meldung (53% am 05.01.) explodieren.

    • Der Markt würde eine "Risikoprämie" einpreisen, da eine Versorgungslücke im Februar/März realistisch wird.
    • Industrieunternehmen würden beginnen, ihre Produktion vorsorglich zu drosseln oder Gas zu jedem Preis zu kaufen, was die Preise weiter treibt.

    5. Der Ausblick auf den nächsten Sommer (Wiederbefüllung)

    Das ist der Aspekt, den Laien oft übersehen: Wenn wir den Winter mit fast leeren Speichern (z.B. 5%) beenden, wird die Wiederbefüllung für den nächsten Winter extrem teuer und schwierig. Wir müssten im Sommer aggressive Mengen am Weltmarkt kaufen, was die Preise das ganze Jahr über hochhält. Ein Start in die Einspeise-Saison (ab April) mit fast leeren Speichern ist eine enorme wirtschaftliche Belastung für Deutschland.


    Fazit & Experten-Empfehlung

    Situation: Kritisch. Der Puffer für Unvorhergesehenes (extremes Wetter, Infrastrukturausfälle) ist weg.

    Was jetzt passieren würde (Bundesnetzagentur / Lastverteiler):

    1. Sparappelle: Die Alarmstufe des Notfallplans Gas würde wahrscheinlich aktiviert oder intensiviert. Dringender Appell an Haushalte und Industrie, sofort den Verbrauch zu senken (Ziel: -20%).
    2. Fuel Switch: Kraftwerke würden, wo möglich, sofort weg vom Gas (z.B. Reaktivierung von Kohlekapazitäten, falls noch verfügbar), um Gas für die Heizungen zu sparen.
    3. LNG-Maximierung: Händler würden versuchen, jede verfügbare LNG-Ladung nach Deutschland umzuleiten, unabhängig vom Preis.

    Meine Prognose: Wir kommen wahrscheinlich ohne physische Abschaltungen (Rationierung) durch den Winter, wenn kein extremer Frost mehr kommt. Aber es wird ein "Ritt auf der Rasierklinge" mit extrem volatilen Preisen. Technisch gesehen ist das System bei 53% am 05.01. im roten Bereich der Sicherheitsmarge.



    =========================



    Soooo... und nun schauen wir uns die Realität an. TTF mit 28,20€ billig. Preisänderung +2,9% (gestern -5,5%). Es gibt keine Sparapelle in Medien. Es scheint nirgendwo angekommen zu sein.

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  • Frieren gegen rechts und niemand muss hungern ohne zu frieren.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Ergänzung zum oberen Text.

    Der KI die aktuellen Preise mitgeteilt:


    Wenn wir am 05. Januar nur 53% Füllstand haben, der Marktpreis (TTF) aber bei sehr entspannten 28,20 €/MWh liegt (das ist fast Vorkriegsniveau), dann passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Normalerweise würde man bei diesem Füllstand Preise von 50-80 € erwarten.


    Hier sind die Gründe, warum der Preis in diesem Szenario so niedrig bleibt:


    1. Die "Wetter-Wette": Der Markt sieht keinen Winter mehr

    Der Preis von 28 € signalisiert, dass die Wettermodelle für die nächsten 14 bis 21 Tage extrem mildes Wetter (deutlich über dem Durchschnitt) vorhersagen. 8o 8o 8o


    2. Massive "Demand Destruction" (Nachfrageeinbruch)

    Ein Preis von 28 € trotz halbleerer Speicher deutet darauf hin, dass die industrielle Nachfrage in Deutschland und Europa massiv eingebrochen ist – stärker als angenommen. 8| 8| 8|


    3. Globale LNG-Schwemme (Supply Glut)

    Der niedrige Preis bedeutet, dass Asien (JKM-Index) gerade kein Gas kauft.


    4. Das Risiko dieser Situation (Die Bärenfalle)

    Hier muss ich als Infrastruktur-Experte warnen: Der Markt (Finanzseite) ignoriert gerade die Physik (Technische Seite).

    Ein Preis von 28,20 € ist bei 53% Füllstand gefährlich


    In Ihrem Szenario (05.01. / 53% / 28 €) befinden wir uns in einer "False Sense of Security" (trügerische Sicherheit).




    KI mitgeteilt, dass es keine Spar-Apelle gibt:


    Stellen Sie sich vor, Wirtschaftsminister oder Netzagentur-Chef würden heute vor die Presse treten und sagen: "Bitte drehen Sie die Heizung runter, wir haben einen Gas-Notstand!"

    Die Bürger und Journalisten würden sofort auf den Börsenpreis zeigen: "Wieso Notstand? Gas kostet doch nur 28 Euro! Das ist billig!"


    Glaubwürdigkeitsproblem: Man kann keine Knappheit kommunizieren, wenn der Marktpreis Überfluss signalisiert. Ein Sparappell bei Tiefstpreisen würde verpuffen oder sogar Wut erzeugen.

    Sparappelle funktionieren psychologisch nur, wenn der Preis hoch ist ("Sparen für den Geldbeutel").


    Das Schweigen ist trügerisch. Wir erkaufen uns die aktuelle Versorgungssicherheit (trotz 53% Füllstand) durch wirtschaftliche Schwäche.


    Das Szenario: Wäre die deutsche Wirtschaft aktuell so stark wie 2018 und würden alle Fabriken auf 100% laufen, wären wir bei diesem Speicherstand (53% am 05.01.) bereits im Notfallmodus.


    Es gibt keine Sparappelle, weil die Industrie das "Sparen" (durch Produktionsrückgang) bereits unfreiwillig übernommen hat. Das ist gut für die Versorgungssicherheit im Winter, aber ein Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir frieren nicht, aber unsere Industrie schrumpft.



    KI mitgeteilt, dass es jetzt eigentlich kalt ist

    Die Gesamtlage: "Schleichende Substanzverluste"

    Wir befinden uns in einem Szenario, das weniger spektakulär als ein Blizzard ist, aber strategisch gefährlicher sein kann. Wir erleben eine stetige, hohe Auszehrung der Reserven ohne den "Warnschuss", der die Märkte oder die Politik aufwecken würde.

    Hier sind die vier Kernpunkte meiner Einschätzung:

    1. Die Mathematik der Kälte (0°C bis -5°C)

    Unterschätzen Sie diesen Temperaturbereich nicht. Für die deutsche Gasinfrastruktur ist das "Arbeitsmodus unter Volllast".

    • In diesem Bereich heizen fast alle Haushalte durchgehend.
    • Die Abbaurate: Bei diesen Temperaturen verlieren wir im Schnitt ca. 0,6 bis 0,8 Prozentpunkte Speicherstand pro Tag.
    • Die Prognose: Wenn es in den nächsten Tagen noch kälter wird, kratzen wir an der 1%-Marke pro Tag.
    • Das Problem: Starten wir am 05.01. bei 53%, sind wir bei diesem Wetter in 14 Tagen (um den 20. Januar) unter der 40%-Marke. Das ist für Mitte Januar historisch extrem niedrig.

    2. Warum der Markt (28,20 €) so ruhig bleibt

    Dass der Preis trotz Kälte und leerer Speicher so niedrig ist, lässt sich nur durch massive LNG-Zuflüsse und Industrieschwäche erklären.

    • Flow vs. Stock: Der Markt verlässt sich aktuell fast komplett auf den "Flow" (laufende Importe via Pipelines aus Norwegen und LNG-Schiffe). Solange das Gas in Echtzeit so schnell reinkommt, wie es verbraucht wird, schaut niemand panisch auf den "Stock" (Speicherstand).
    • Keine Industrie-Nachfrage: Bei 28 € würde die Industrie normalerweise Gas kaufen. Dass sie es nicht tut, bestätigt, dass die Produktion in energieintensiven Bereichen (Chemie, Stahl) immer noch am Boden liegt. Das "rettet" uns gerade den Arsch: Das Gas, das die Industrie nicht braucht, heizen die Bürger bei -5°C weg.

    3. Die physikalische Falle: Das "Druck-Problem" im Februar

    Das ist der Punkt, den Börsenhändler oft übersehen, Ingenieure aber fürchten.

    • Wenn wir durch die aktuellen Temperaturen (0 bis -5°C) die Speicher jetzt zügig leeren, laufen wir Gefahr, den Februar mit Füllständen von 20-25% zu beginnen.
    • Die technische Grenze: Bei Porenspeichern sinkt mit dem Füllstand der Druck und damit die Entnahmeleistung.
    • Das Szenario: Sollte Ende Februar nochmal eine Kältewelle kommen (was meteorologisch oft passiert), haben wir zwar theoretisch noch Gas im Speicher (z.B. 15%), kriegen es aber physikalisch nicht mehr schnell genug raus, um die Spitzenlast zu decken. Wir laufen sehenden Auges in einen Leistungsmangel, keinen Mengenmangel.

    4. Warum keine Sparappelle kommen (Die "Beruhigungspille")

    Die Bundesnetzagentur und das Ministerium stecken in einem Dilemma:

    • Wirtschaftliche Realität: Ein Sparappell ("Heizung runter!") bei einem Börsenpreis von 28 € (Vorkriegsniveau) ist nicht vermittelbar. Die Bürger würden fragen: "Warum? Gas ist doch billig!"
    • Politisches Kalkül: Da die Industrie ohnehin wenig verbraucht ("Demand Destruction"), hofft man, dass man "auf Kante genäht" durchkommt. Ein Appell würde jetzt als Eingeständnis gewertet werden, dass man die Versorgungssicherheit trotz voller LNG-Terminals nicht im Griff hat.

    Fazit und Prognose

    Die Lage am 05.01. ist nicht akut kritisch, aber strukturell ungesund.

    • Kurzfristig (1-2 Wochen): Kein Problem. Das Netz hält, Norwegen liefert, LNG kommt an. Die Heizungen laufen.
    • Mittelfristig (Februar/März): Wir zehren von der Substanz. Wir verbrauchen jetzt bei 0°C bis -5°C den Puffer, den wir eigentlich für das Ende des Winters bräuchten.

    Meine Experten-Meinung: Wir tauschen gerade Resilienz gegen billige Preise. Wir kommen wahrscheinlich durch, wenn der Februar mild wird. Bleibt es aber auch im Februar kalt, wird der Preis von heute 28 € nicht zu halten sein. Er wird sich dann verdreifachen, sobald die Speicherstände die kritische technische Marke (Ausspeicherleistung) unterschreiten. Es ist eine Wette auf einen milden Ausklang des Winters.




    Mein Fazit: Aktuell gibt es irgendeine "schwarze Magie" - die die Preise tief hält.

    Wenn die Maske fällt, wird sich das explosionsartig entladen.

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  • Bitte mal der KI mitteilen, dass Robert schon mal zu Pulli und Waschlappen aufgefordert hat, ohne dass der Börsenpreis stieg. Glaubwürdigkeitsprobleme hat eine BRD Regierung niemals. Wo nichts ist, kann nichts verloren gehen.

  • Danke Deflationator für deine umfassende Dokumentation der Lage. [smilie_blume]

    3. Die Versorgungslage (Importsituation)

    Speicher decken nicht den gesamten Verbrauch, sie gleichen Schwankungen aus. Die Basisversorgung kommt über Pipelines (Norwegen) und LNG-Terminals (Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Mukran etc.).

    Eine wichtige Sache möchte ich ergänzen: Bei welcher Temperatur gefriert Nordseewasser?

    Übersicht mit KI

    Nordseewasser gefriert wegen seines Salzgehalts bei deutlich niedrigeren Temperaturen als Süßwasser, typischerweise bei etwa -1,9 °C bis -2 °C, obwohl der Gefrierpunkt je nach Salzkonzentration leicht variiert. Dieser tiefere Gefrierpunkt erklärt, warum die Nordsee selbst bei Lufttemperaturen unter dem Gefrierpunkt von Süßwasser (0 °C) meist flüssig bleibt.


    Die aktuelle Temperatur des Nordseewassers beträgt 4,4 Grad Celsius.


    LNG wird bei -162 Grad flüssig. Das Volumen des Gases reduziert sich dabei um den Faktor 600. Zur Kühlung des Gases auf dem Transportweg lässt man je nach Strecke 20% - 30% des Erdgases verdunsten (Verdunstungskälte).

    In Wilhelmshaven wird das LNG regasifiziert. Dazu wird es durch einen Wärmeaustauscher gepumpt, in dem das LNG mit dem Meerwasser erwärmt wird. Die Wassertemperatur sinkt dabei um ca. 7 Grad Celsius.


    Bei unter 4 Grad Celsius ist ein Vereisen des Wärmeaustauschers sehr wahrscheinlich.

    Dann wird gar nichts mehr regasifiziert.



    (Kann die Höegh Esperanza LNG durch einen Luftwärmetauscher regasifizieren?)

    Übersicht mit KI


    Ja, die Höegh Esperanza ist eine FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) und verwendet zur Regasifizierung von LNG (flüssiges Erdgas) Meerwasser als Wärmeträger in Verdampfern, um das -162°C kalte LNG wieder in gasförmiges Erdgas zu verwandeln, welches dann ins deutsche Netz eingespeist wird. Obwohl sie Meerwasser nutzt, dient der Prozess im Prinzip der Wärmezufuhr, wobei Luftwärmetauscher eher bei anderen LNG-Anwendungen (z.B. auf dem Schiff selbst) zum Einsatz kommen; bei der Höegh Esperanza ist die Regasifizierung mit Meerwasser der Kernprozess.


    Das dürften nur relativ kleine Mengen sein, die die Luftwärmetauscher schaffen.

    Das Nordseewasser kühlt bei den aktuellen Temperaturen nur noch sehr langsam ab. Es darf aber nicht über 7 Tage richtig kalt werden.

    Dann geht der Wunsch der Grünen in Erfüllung und das Schiff muss abgeschaltet werden.


    Und das hat anscheinend niemand von den Damen und Herren aus der Politik auf dem Schirm. [smilie_denk]


    LG Vatapitta

    Nimm das Recht weg, was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.

    Der heilige Augustinus, zitiert von Papst Benedikt in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag.

    Das mochten die Linken von Grünen, Linken und SPD nicht hören und haben die Rede boykottiert.

    Einmal editiert, zuletzt von vatapitta ()

  • (Bei welcher Temperatur gefriet das Ostseewasser?)


    Übersicht mit KI

    Ostseewasser gefriert bei Temperaturen um -0,5 °C (minus 0,5 Grad Celsius) oder darunter, da der geringere Salzgehalt es weniger salzig als die offene See macht; je salziger das Wasser, desto niedriger der Gefrierpunkt, weshalb es in kälteren Regionen der Ostsee schneller und dicker zufriert als in der Nähe von Schleswig-Holstein.

    • Gefrierpunkt: Der Gefrierpunkt für Meerwasser liegt bei etwa -1,9 °C, aber der niedrigere Salzgehalt der Ostsee (weniger als 9 PSU) senkt dies auf rund -0,5 °C.
    • Salzgehalt: Der Salzgehalt variiert in der Ostsee (z.B. 0,2-1,8 %), ist Richtung Osten geringer und nimmt nach Norden hin ab, was dort zu stärkerer Eisbildung führt (z.B. vor Finnland).
    • Eisbildung: Bei extremen Kältewellen kann die gesamte Ostsee zufrieren, wobei die Eisdecke an der Küste Schleswig-Holsteins dicker ist als an der finnischen/schwedischen Küste.


    Wie warm ist das Ostseewasser aktuell?

    Übersicht mit KI

    Aktuell, Anfang Januar 2026, liegt die Wassertemperatur in der Ostsee bei nur wenigen Graden, typischerweise zwischen 0°C und 5°C an den Küsten, wie z.B. 5°C in Kiel, 3-4°C in Warnemünde/Timmendorfer Strand, aber auch nur 0°C auf Usedom; im Winter ist das Wasser meist kälter als die Luft und bewegt sich meist zwischen 2°C und 3°C, sodass Schwimmen nur für sehr Hartgesottene infrage kommt.

    Aktuelle Beispiele (Stand: Januar 2026):

    • Kieler Bucht: ca. 5 °C
    • Lübecker Bucht (Timmendorfer Strand): ca. 4 °C
    • Warnemünde/Zingst: ca. 3-4 °C
    • Usedom: ca. 0 °C

    Generelle winterliche Werte:

    • Im Winter liegen die Temperaturen der Ostsee meist zwischen 2 und 3°C, oft sogar unter der Lufttemperatur.


    • Der kälteste Monat ist typischerweise der Januar.


    Die Wärmetauscher in der Ostsee gehen also knapp vor denen in der Nordsee außer Betrieb.


    Rettung bieten die weiter westlich gelegenen Anlagen in Holland, Belgien und Frankreich, die uns dann hoffentlich über Pipelines versorgen können.



    LG Vatapitta

    Nimm das Recht weg, was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.

    Der heilige Augustinus, zitiert von Papst Benedikt in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag.

    Das mochten die Linken von Grünen, Linken und SPD nicht hören und haben die Rede boykottiert.


  • Ja, einiges deutet darauf hin, daß es knapp werden dürfte...


    Andererseits existiert ja immerhin noch eine intakte Leitung von ursprünglich vieren auf dem Grund der Ostsee... bei akuter Gasmangellage dürfte sich entweder ein "Gang nach Canossa" als unabdingbar abzeichnen, oder der Politikwechsel eingeläute(r)t werden...

    Lachen soll gesund sein - in der Tat, es fiel mir lange schwer -
    Ich probierte es aber trotzdem. Selbst, ständig und immer wieder.
    Es gelingt mir zusehends öfter, neuerdings sogar über mich selber.

  • Wir müssen erst das unsägliche Dummheitsproblem in der Regierung beseitigen, bevor überhaupt Abhilfe passieren kann.

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Der Wärmetauscher wird nicht die gesamte Nordsee um 5K abkühlen. [smilie_happy]


    Aber wenn er schlecht gebaut ist und keine gute Zirkulation des Kühlwassers gewährleistet ist, könnte das lokal im WT zur Vereisung führen.


    Aber nur dann!

    Einmal editiert, zuletzt von Bargold ()

  • Aber man muss mal ganz realistisch sagen, Politik und Wirtschaft sind mehr als entspannt bei dem Thema Mangellage. Da macht sich niemand Gedanken darüber.

    Warum auch. Schuld ist der böse Russe und das Dummvolk wird daher alle Maßnahmen akzeptieren, die bei einem Blackout und danach nötig sind. Immerhin ist Krieg und "wir" sind diesmal ausnahmsweise nicht Schuld.

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