• Ergänzung zum oberen Text.

    Der KI die aktuellen Preise mitgeteilt:


    Wenn wir am 05. Januar nur 53% Füllstand haben, der Marktpreis (TTF) aber bei sehr entspannten 28,20 €/MWh liegt (das ist fast Vorkriegsniveau), dann passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Normalerweise würde man bei diesem Füllstand Preise von 50-80 € erwarten.


    Hier sind die Gründe, warum der Preis in diesem Szenario so niedrig bleibt:


    1. Die "Wetter-Wette": Der Markt sieht keinen Winter mehr

    Der Preis von 28 € signalisiert, dass die Wettermodelle für die nächsten 14 bis 21 Tage extrem mildes Wetter (deutlich über dem Durchschnitt) vorhersagen. 8o 8o 8o


    2. Massive "Demand Destruction" (Nachfrageeinbruch)

    Ein Preis von 28 € trotz halbleerer Speicher deutet darauf hin, dass die industrielle Nachfrage in Deutschland und Europa massiv eingebrochen ist – stärker als angenommen. 8| 8| 8|


    3. Globale LNG-Schwemme (Supply Glut)

    Der niedrige Preis bedeutet, dass Asien (JKM-Index) gerade kein Gas kauft.


    4. Das Risiko dieser Situation (Die Bärenfalle)

    Hier muss ich als Infrastruktur-Experte warnen: Der Markt (Finanzseite) ignoriert gerade die Physik (Technische Seite).

    Ein Preis von 28,20 € ist bei 53% Füllstand gefährlich


    In Ihrem Szenario (05.01. / 53% / 28 €) befinden wir uns in einer "False Sense of Security" (trügerische Sicherheit).




    KI mitgeteilt, dass es keine Spar-Apelle gibt:


    Stellen Sie sich vor, Wirtschaftsminister oder Netzagentur-Chef würden heute vor die Presse treten und sagen: "Bitte drehen Sie die Heizung runter, wir haben einen Gas-Notstand!"

    Die Bürger und Journalisten würden sofort auf den Börsenpreis zeigen: "Wieso Notstand? Gas kostet doch nur 28 Euro! Das ist billig!"


    Glaubwürdigkeitsproblem: Man kann keine Knappheit kommunizieren, wenn der Marktpreis Überfluss signalisiert. Ein Sparappell bei Tiefstpreisen würde verpuffen oder sogar Wut erzeugen.

    Sparappelle funktionieren psychologisch nur, wenn der Preis hoch ist ("Sparen für den Geldbeutel").


    Das Schweigen ist trügerisch. Wir erkaufen uns die aktuelle Versorgungssicherheit (trotz 53% Füllstand) durch wirtschaftliche Schwäche.


    Das Szenario: Wäre die deutsche Wirtschaft aktuell so stark wie 2018 und würden alle Fabriken auf 100% laufen, wären wir bei diesem Speicherstand (53% am 05.01.) bereits im Notfallmodus.


    Es gibt keine Sparappelle, weil die Industrie das "Sparen" (durch Produktionsrückgang) bereits unfreiwillig übernommen hat. Das ist gut für die Versorgungssicherheit im Winter, aber ein Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir frieren nicht, aber unsere Industrie schrumpft.



    KI mitgeteilt, dass es jetzt eigentlich kalt ist

    Die Gesamtlage: "Schleichende Substanzverluste"

    Wir befinden uns in einem Szenario, das weniger spektakulär als ein Blizzard ist, aber strategisch gefährlicher sein kann. Wir erleben eine stetige, hohe Auszehrung der Reserven ohne den "Warnschuss", der die Märkte oder die Politik aufwecken würde.

    Hier sind die vier Kernpunkte meiner Einschätzung:

    1. Die Mathematik der Kälte (0°C bis -5°C)

    Unterschätzen Sie diesen Temperaturbereich nicht. Für die deutsche Gasinfrastruktur ist das "Arbeitsmodus unter Volllast".

    • In diesem Bereich heizen fast alle Haushalte durchgehend.
    • Die Abbaurate: Bei diesen Temperaturen verlieren wir im Schnitt ca. 0,6 bis 0,8 Prozentpunkte Speicherstand pro Tag.
    • Die Prognose: Wenn es in den nächsten Tagen noch kälter wird, kratzen wir an der 1%-Marke pro Tag.
    • Das Problem: Starten wir am 05.01. bei 53%, sind wir bei diesem Wetter in 14 Tagen (um den 20. Januar) unter der 40%-Marke. Das ist für Mitte Januar historisch extrem niedrig.

    2. Warum der Markt (28,20 €) so ruhig bleibt

    Dass der Preis trotz Kälte und leerer Speicher so niedrig ist, lässt sich nur durch massive LNG-Zuflüsse und Industrieschwäche erklären.

    • Flow vs. Stock: Der Markt verlässt sich aktuell fast komplett auf den "Flow" (laufende Importe via Pipelines aus Norwegen und LNG-Schiffe). Solange das Gas in Echtzeit so schnell reinkommt, wie es verbraucht wird, schaut niemand panisch auf den "Stock" (Speicherstand).
    • Keine Industrie-Nachfrage: Bei 28 € würde die Industrie normalerweise Gas kaufen. Dass sie es nicht tut, bestätigt, dass die Produktion in energieintensiven Bereichen (Chemie, Stahl) immer noch am Boden liegt. Das "rettet" uns gerade den Arsch: Das Gas, das die Industrie nicht braucht, heizen die Bürger bei -5°C weg.

    3. Die physikalische Falle: Das "Druck-Problem" im Februar

    Das ist der Punkt, den Börsenhändler oft übersehen, Ingenieure aber fürchten.

    • Wenn wir durch die aktuellen Temperaturen (0 bis -5°C) die Speicher jetzt zügig leeren, laufen wir Gefahr, den Februar mit Füllständen von 20-25% zu beginnen.
    • Die technische Grenze: Bei Porenspeichern sinkt mit dem Füllstand der Druck und damit die Entnahmeleistung.
    • Das Szenario: Sollte Ende Februar nochmal eine Kältewelle kommen (was meteorologisch oft passiert), haben wir zwar theoretisch noch Gas im Speicher (z.B. 15%), kriegen es aber physikalisch nicht mehr schnell genug raus, um die Spitzenlast zu decken. Wir laufen sehenden Auges in einen Leistungsmangel, keinen Mengenmangel.

    4. Warum keine Sparappelle kommen (Die "Beruhigungspille")

    Die Bundesnetzagentur und das Ministerium stecken in einem Dilemma:

    • Wirtschaftliche Realität: Ein Sparappell ("Heizung runter!") bei einem Börsenpreis von 28 € (Vorkriegsniveau) ist nicht vermittelbar. Die Bürger würden fragen: "Warum? Gas ist doch billig!"
    • Politisches Kalkül: Da die Industrie ohnehin wenig verbraucht ("Demand Destruction"), hofft man, dass man "auf Kante genäht" durchkommt. Ein Appell würde jetzt als Eingeständnis gewertet werden, dass man die Versorgungssicherheit trotz voller LNG-Terminals nicht im Griff hat.

    Fazit und Prognose

    Die Lage am 05.01. ist nicht akut kritisch, aber strukturell ungesund.

    • Kurzfristig (1-2 Wochen): Kein Problem. Das Netz hält, Norwegen liefert, LNG kommt an. Die Heizungen laufen.
    • Mittelfristig (Februar/März): Wir zehren von der Substanz. Wir verbrauchen jetzt bei 0°C bis -5°C den Puffer, den wir eigentlich für das Ende des Winters bräuchten.

    Meine Experten-Meinung: Wir tauschen gerade Resilienz gegen billige Preise. Wir kommen wahrscheinlich durch, wenn der Februar mild wird. Bleibt es aber auch im Februar kalt, wird der Preis von heute 28 € nicht zu halten sein. Er wird sich dann verdreifachen, sobald die Speicherstände die kritische technische Marke (Ausspeicherleistung) unterschreiten. Es ist eine Wette auf einen milden Ausklang des Winters.




    Mein Fazit: Aktuell gibt es irgendeine "schwarze Magie" - die die Preise tief hält.

    Wenn die Maske fällt, wird sich das explosionsartig entladen.

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

    Einmal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • Bitte mal der KI mitteilen, dass Robert schon mal zu Pulli und Waschlappen aufgefordert hat, ohne dass der Börsenpreis stieg. Glaubwürdigkeitsprobleme hat eine BRD Regierung niemals. Wo nichts ist, kann nichts verloren gehen.

  • Danke Deflationator für deine umfassende Dokumentation der Lage. [smilie_blume]

    3. Die Versorgungslage (Importsituation)

    Speicher decken nicht den gesamten Verbrauch, sie gleichen Schwankungen aus. Die Basisversorgung kommt über Pipelines (Norwegen) und LNG-Terminals (Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Mukran etc.).

    Eine wichtige Sache möchte ich ergänzen: Bei welcher Temperatur gefriert Nordseewasser?

    Übersicht mit KI

    Nordseewasser gefriert wegen seines Salzgehalts bei deutlich niedrigeren Temperaturen als Süßwasser, typischerweise bei etwa -1,9 °C bis -2 °C, obwohl der Gefrierpunkt je nach Salzkonzentration leicht variiert. Dieser tiefere Gefrierpunkt erklärt, warum die Nordsee selbst bei Lufttemperaturen unter dem Gefrierpunkt von Süßwasser (0 °C) meist flüssig bleibt.


    Die aktuelle Temperatur des Nordseewassers beträgt 4,4 Grad Celsius.


    LNG wird bei -162 Grad flüssig. Das Volumen des Gases reduziert sich dabei um den Faktor 600. Zur Kühlung des Gases auf dem Transportweg lässt man je nach Strecke 20% - 30% des Erdgases verdunsten (Verdunstungskälte).

    In Wilhelmshaven wird das LNG regasifiziert. Dazu wird es durch einen Wärmeaustauscher gepumpt, in dem das LNG mit dem Meerwasser erwärmt wird. Die Wassertemperatur sinkt dabei um ca. 7 Grad Celsius.


    Bei unter 4 Grad Celsius ist ein Vereisen des Wärmeaustauschers sehr wahrscheinlich.

    Dann wird gar nichts mehr regasifiziert.



    (Kann die Höegh Esperanza LNG durch einen Luftwärmetauscher regasifizieren?)

    Übersicht mit KI


    Ja, die Höegh Esperanza ist eine FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) und verwendet zur Regasifizierung von LNG (flüssiges Erdgas) Meerwasser als Wärmeträger in Verdampfern, um das -162°C kalte LNG wieder in gasförmiges Erdgas zu verwandeln, welches dann ins deutsche Netz eingespeist wird. Obwohl sie Meerwasser nutzt, dient der Prozess im Prinzip der Wärmezufuhr, wobei Luftwärmetauscher eher bei anderen LNG-Anwendungen (z.B. auf dem Schiff selbst) zum Einsatz kommen; bei der Höegh Esperanza ist die Regasifizierung mit Meerwasser der Kernprozess.


    Das dürften nur relativ kleine Mengen sein, die die Luftwärmetauscher schaffen.

    Das Nordseewasser kühlt bei den aktuellen Temperaturen nur noch sehr langsam ab. Es darf aber nicht über 7 Tage richtig kalt werden.

    Dann geht der Wunsch der Grünen in Erfüllung und das Schiff muss abgeschaltet werden.


    Und das hat anscheinend niemand von den Damen und Herren aus der Politik auf dem Schirm. [smilie_denk]


    LG Vatapitta

  • (Bei welcher Temperatur gefriet das Ostseewasser?)


    Übersicht mit KI

    Ostseewasser gefriert bei Temperaturen um -0,5 °C (minus 0,5 Grad Celsius) oder darunter, da der geringere Salzgehalt es weniger salzig als die offene See macht; je salziger das Wasser, desto niedriger der Gefrierpunkt, weshalb es in kälteren Regionen der Ostsee schneller und dicker zufriert als in der Nähe von Schleswig-Holstein.

    • Gefrierpunkt: Der Gefrierpunkt für Meerwasser liegt bei etwa -1,9 °C, aber der niedrigere Salzgehalt der Ostsee (weniger als 9 PSU) senkt dies auf rund -0,5 °C.
    • Salzgehalt: Der Salzgehalt variiert in der Ostsee (z.B. 0,2-1,8 %), ist Richtung Osten geringer und nimmt nach Norden hin ab, was dort zu stärkerer Eisbildung führt (z.B. vor Finnland).
    • Eisbildung: Bei extremen Kältewellen kann die gesamte Ostsee zufrieren, wobei die Eisdecke an der Küste Schleswig-Holsteins dicker ist als an der finnischen/schwedischen Küste.


    Wie warm ist das Ostseewasser aktuell?

    Übersicht mit KI

    Aktuell, Anfang Januar 2026, liegt die Wassertemperatur in der Ostsee bei nur wenigen Graden, typischerweise zwischen 0°C und 5°C an den Küsten, wie z.B. 5°C in Kiel, 3-4°C in Warnemünde/Timmendorfer Strand, aber auch nur 0°C auf Usedom; im Winter ist das Wasser meist kälter als die Luft und bewegt sich meist zwischen 2°C und 3°C, sodass Schwimmen nur für sehr Hartgesottene infrage kommt.

    Aktuelle Beispiele (Stand: Januar 2026):

    • Kieler Bucht: ca. 5 °C
    • Lübecker Bucht (Timmendorfer Strand): ca. 4 °C
    • Warnemünde/Zingst: ca. 3-4 °C
    • Usedom: ca. 0 °C

    Generelle winterliche Werte:

    • Im Winter liegen die Temperaturen der Ostsee meist zwischen 2 und 3°C, oft sogar unter der Lufttemperatur.


    • Der kälteste Monat ist typischerweise der Januar.


    Die Wärmetauscher in der Ostsee gehen also knapp vor denen in der Nordsee außer Betrieb.


    Rettung bieten die weiter westlich gelegenen Anlagen in Holland, Belgien und Frankreich, die uns dann hoffentlich über Pipelines versorgen können.



    LG Vatapitta


  • Ja, einiges deutet darauf hin, daß es knapp werden dürfte...


    Andererseits existiert ja immerhin noch eine intakte Leitung von ursprünglich vieren auf dem Grund der Ostsee... bei akuter Gasmangellage dürfte sich entweder ein "Gang nach Canossa" als unabdingbar abzeichnen, oder der Politikwechsel eingeläute(r)t werden...

    Lachen soll gesund sein - in der Tat, es fiel mir lange schwer -
    Ich probierte es aber trotzdem. Selbst, ständig und immer wieder.
    Es gelingt mir zusehends öfter, neuerdings sogar über mich selber.

  • Wir müssen erst das unsägliche Dummheitsproblem in der Regierung beseitigen, bevor überhaupt Abhilfe passieren kann.

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Der Wärmetauscher wird nicht die gesamte Nordsee um 5K abkühlen. [smilie_happy]


    Aber wenn er schlecht gebaut ist und keine gute Zirkulation des Kühlwassers gewährleistet ist, könnte das lokal im WT zur Vereisung führen.


    Aber nur dann!

    Einmal editiert, zuletzt von Bargold ()

  • Aber man muss mal ganz realistisch sagen, Politik und Wirtschaft sind mehr als entspannt bei dem Thema Mangellage. Da macht sich niemand Gedanken darüber.

    Warum auch. Schuld ist der böse Russe und das Dummvolk wird daher alle Maßnahmen akzeptieren, die bei einem Blackout und danach nötig sind. Immerhin ist Krieg und "wir" sind diesmal ausnahmsweise nicht Schuld.

  • Daten vom 5.1.

    Gasentnahme aus Speichern in D: 3097 GWh :huh:

    Gaseinspeisung in die Speicher in D 12 GWh ?)

    Noch Fragen Kienzle????

    => Bei weiter konstantem Verbrauch auf diesem Nivau

    sind wir in 4 Wochen tief in der Gasmangellage (< 25%) =O


    Gas Infrastructure Europe - AGSI

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

  • Wir sollten noch schnell ein Kraftwerk sprengen …

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Meine Prognose: Wir kommen wahrscheinlich ohne physische Abschaltungen (Rationierung) durch den Winter, wenn kein extremer Frost mehr kommt.

    Die Lage scheint schon ein wenig kritisch zu werden.


    Aktuell also heute am 07.01.2026 sind die Speicher nur noch zu 50,3 Prozent gefüllt. Bei den derzeit niedrigen Temperaturen leeren sich die Speicher um 1,2 Prozent täglich. Und die Kälte wird noch anhalten.


    Für den Freitag wird ein Sturmtief vorhergesagt. Ein so genannter Schnellläufer. Die sind tatsächlich unberechenbar. Nun, starker Schneefall mit Orkanboen und damit massive Schneeverwehungen in Verbindung mit Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt.


    Letzte Nacht in Süd und Mitteldeutschland teils bis minus 20 Grad. Bis Ende nächster Woche soll es in Hamburg nicht mehr über Null Grad warm werden. Dazu sicher dann eine geschlossene Schneedecke.


    Wir bekommen also mal wieder einen richtigen Winter. Und was uns der Schneellläufer so bringt weiß man nicht. Eisregen in Verbindung mit Sturm kann verheerend sein.


    Wir kennen so eine dramatische Wetterlage aus 1979.


    Aktuell wir gemeldet das die amerikanische Küstenwache einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker mit Fallschirmjägern geentert. Ein russisches U Boot ist auch noch irgendwie dabei.


    Grundsätzlich würde ich sagen, es braut sich gerade etwas sehr ernsthaftes zusammen.


    Externer Inhalt x.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • Ich habe es doch gewusst - WIEDER die Russen!

    Die haben jetzt Sanktionen gegen die EU beschlossen.

    1. Maßnahme: Kältelieferungen

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • Der Wärmetauscher wird nicht die gesamte Nordsee um 5K abkühlen. [smilie_happy]

    Was soll so ein Blödsinn? :pinch:

    Wo habe ich das geschrieben?


    Bei der Diskussion über die Höegh Esperanza habe ich mal ausgerechnet, dass die Wassertemperatur im Jadebusen durch die Regasifizierung im Vollbetrieb um ca. 0,02 Grad sinkt. Die normalen täglichen Schwankungen durch Ebbe/Flut oder Wolken/Sonnenschein sind höher.

    Bei unter 4 Grad Celsius ist ein Vereisen des Wärmeaustauschers sehr wahrscheinlich.


    LG Vatapitta

  • Wärmetauscher ist kein Problem:


    Die FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) Höegh Esperanza hat verschiedene Betriebsmodi, um genau dieses Szenario zu verhindern:

    1. Erhöhung der Durchflussmenge:

      Wenn das Wasser kälter wird, pumpen die Turbopumpen einfach mehr Meerwasser durch die Tauscher.

      • Beispiel: Verdoppelt man die Wassermenge, halbiert sich die Temperaturabsenkung (Delta T) von 7 °C auf 3,5 °C.
      • Rechnung: 4,4 °C - 3,5 °C = +0,9 °C. Das ist knapp, aber flüssig.
    2. Combined Mode / Closed Loop (Der "Tauchsieder"):

      Das ist der wichtigste Punkt, der in deiner Überlegung fehlte. Wenn das Meerwasser zu kalt ist (typischerweise unter 4–5 °C), schaltet das Schiff in den Combined Mode oder nutzt interne Heizung.

      • Das Schiff besitzt gewaltige Dampfkessel (Boiler).
      • Ein Teil des Erdgases wird verbrannt, um Dampf zu erzeugen.
      • Dieser Dampf heizt das Meerwasser oder einen Zwischenkreislauf (Wasser-Glykol-Gemisch) auf, bevor oder während es mit dem LNG in Kontakt kommt.
      • Ergebnis: Das Wasser friert nicht ein, aber der Prozess verbraucht mehr Energie (Selbstverbrauch des Gases steigt) und verursacht mehr CO2-Emissionen vor Ort.
    3. Umweltauflagen:

      Die Betriebsgenehmigung in Wilhelmshaven schreibt oft vor, dass das eingeleitete Wasser nicht kälter als ein bestimmter Wert sein darf, um das Ökosystem nicht zu schädigen. Daher muss bei 4,4 °C Eingangstemperatur zwingend zugeheizt (Boiler) werden.


    PS: heute wieder über 3 TWh entspeichert. In ganz EU fast 10 TWh

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

    Einmal editiert, zuletzt von Deflationator ()

Schriftgröße:  A A A A A