• Das System ist eh relativ widerstandsfähig. Die alles vernichtende Finanzkrise wird inzwischen seit 20 Jahren, Jahr für Jahr ausgerufen. Selbst die Spritpreise schocken Niemanden mehr. Öl und Gasmangel ist auch keinen Zusammenbruch wert. Gestern an dem Restaurant von einem Kumpel vorbei gefahren, dort war ich im Mai zu einer Hochzeit essen, da kriegen mich keine 10 Pferde mehr rein. Portionen, da gab es bei Nudeln mit Rinderstreifen sage und schreibe 2 bis 3 Streifen Rind im Essen. Die Terrasse war so etwas von gerammelt voll, nicht ein Platz war mehr frei.


    Es muss unfassbar viel Geld vorhanden sein, bei privat wie staatlichem, jammern tun alle aber schmeißen es mit beiden Händen zum Fenster raus. Für mich inzwischen alles unbegreiflich. Die Schlangen vorm Döner für 7 bis 8 € werden auch nicht kürzer.


    Ne....Krise geht anders.....komme mir langsam vor wie in einem schlechtem Film, als ob wir hier alle nur eine Rolle spielen.


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  • Der letzte Winter war lang und bitteer kalt...

    [smilie_happy]

    Ich glaube Du hast noch keinen Winter erlebt.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • [smilie_happy]

    Ich glaube Du hast noch keinen Winter erlebt.

    Doch schon einige, aber dieser Winter war hier bei uns im Osten sehr kalt und schneereich. Zweistellige Minus-Temperaturen hatten wir ja bestimmt 10 Jahre schon nicht mehr. So viel Holz wie letzten Winter habe ich hier noch nie verbraucht. Und die 80/90 sind für mich kein Maßstab, diese Winter erreichen wir hier nicht mehr, der Drops ist gelutscht.

  • Vorsicht. Der Eindruck, den volle (und dabei noch überteuerte) Restaurants erwecken, kann täuschen.
    Die Wertewesten-Füllmasse muss konsumieren, damit sie spürt das sie lebt.
    Nichts hat das so offensichtlich gemacht, wie Corona.

    Das überfüllte Restaurant oder die Schlange vor dem 9 € Döner ist eines. Berichte über leere Touristenzentren am Mittelmeer was anderes.

    Mal essen gehen kostet zwar Geld, ist aber noch leistbar und fällt damit genau unter den Konsum, den die Schafherde braucht.
    Während das neue Auto dann eben nicht mehr nach 4 bis 5 Jahren gekauft wird, sondern später.
    Und es dann kein Audi oder VW mehr wird, sondern ein Koreaner oder ein Citroen.

    Die bislang größte finanzielle Belastung im Leben einer deutschen Durchschnittsfamilie, das Eigenheim, ist jetzt eh hinfällig da nicht mehr leistbar. Da bleibt dann viel für drei Rindfleischstreifen auf Pasta oder 9 € Döner übrig.

    Früher™ hieß es immer vor dem Hausbau Mallorca und nach dem Hausbau Jugoslawien oder Plattensee in Ungarn.
    Den Hausbau gibts heute nicht mehr.

    Und ab dem 20. des Monats deutlich ruhigere Einkaufsmärkte lügen auch nicht.
    Abgesehen davon das die Gruppe, die jetzt schon kein Geld mehr hat, im öffentlichen Raum halt leise und unsichtbar ist.

    Diese Art Konsumentenverhalten, die den Eindruck erweckt das die Leute noch Geld ohne Ende hätten, kann man m.E. mit einem Crack Up Boom am Aktienmarkt vergleichen.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Und die 80/90 sind für mich kein Maßstab, diese Winter erreichen wir hier nicht mehr, der Drops ist gelutscht.

    Warten wir es ab. Selbst einen halb so strengen Winter wie 78/79 stemmt dieses verkommene Land nicht mehr.

    Ich habe ihn mit allen Facetten erlebt.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Wirtschaftskrise wird spürbar

    Der Eindruck, den volle (und dabei noch überteuerte) Restaurants erwecken, kann täuschen.
    Die Wertewesten-Füllmasse muss konsumieren, damit sie spürt das sie lebt.

    Der Eindruck ist richtig, die Schlußfolgerung falsch. Tatsächlich mögen Gastwirtschaften gut besucht sein trotz höherer Preise. Ein Blick auf die Statistik zeigt warum das so ist.

    Jahr ___ Anzahl Schankwirtschaften

    2010 ___ 35638

    2019 ___ 28808

    2022 ___ 21276


    Die Zahl der Gastwirtschaften hat rapide abgenommen, in 2026 werden es wohl weniger als 20.000 sein , was bedeutet das sich innerhalb 15 Jahren die Zahl halbiert haben dürfte. Der Markt schrumpft, viele Wanderwirtschaften die ich vor 20 Jahren besuchte haben geschlossen, was das Geschäft für die am Markt verbliebenen nun stabilisiert. Ist ähnlich in der Industrie , jede Insolvenz eines PKW-Teile Zulieferers stabilisiert die Lage für die Verbleibenden. Aber schrumpfende Gesamt-Einkommen führen zu geringerer Nachfrage , schrumpfenden Märkten und Rezession bzw. Depression.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Bitte nicht Gastwirtschaft mit Schankwirtschaft gleichsetzen.


    Ja, Kneipen als ein Zweig des Gastgewerbes sind weniger geworden. Dafür sind andere tendenziell eher zunehmend bis konstant.



    Kneipe und Disco also weniger, dafür sind Imbissbuden und Cafés sowie Bars mehr geworden.


    Der Pöbel geht jetzt halt Currywurst bei Uschis Hardcore Imbe fressen, weil Kneipe zu teuer. Und säuft sein Bier zu Hause, weil Disse nicht mehr drin ist.


    Und da die Schere auseinander geht, gehen die besser situierten Dinkel Dörtes in Schicki Cafés oder Bars, die sich in ihrer Zahl vermehren. Ihren Körner Kevin lassen die auch gar nicht erst in eine Kneipe gehen, weil sie das zu Assi finden. [smilie_happy]

  • Doch schon einige, aber dieser Winter war hier bei uns im Osten sehr kalt und schneereich. Zweistellige Minus-Temperaturen hatten wir ja bestimmt 10 Jahre schon nicht mehr. So viel Holz wie letzten Winter habe ich hier noch nie verbraucht. Und die 80/90 sind für mich kein Maßstab, diese Winter erreichen wir hier nicht mehr, der Drops ist gelutscht.

    Sei dir da nicht so sicher und lass dich nicht von der Klimapropaganda oder den derzeitigen Hochsommertagen einlullen.


    Es reicht ein klitzkleiner Hauch von Väterchen Frost und es gibt einen strengen Winter. Gerade Deutschland liegt immer genau auf der Grenze zwischen wärmeren maritimen und sehr kalten kontinentalen Luftmassen. Eine leichte temporäre Verschiebung dieser Grenze, auch Russenpeitsche genannt, um wenige 100km genügt!


    Nebenbei ist die Durchschnittstemperatur nur auf dem Papier gestiegen. Weil die Messpunkte sich in Städten befinden und den Wert nach oben treiben. In Wirklichkeit ist das Jahresmittel sogar leicht gefallen.


    Und auch die Windrichtung hat sich zumindest hier lokal verändert. Ich hab seit Jahren viel mehr Wind aus Nördlichen Richtungen , statt wie früher eher aus Westen. Mit entsprechenden Temperaturrückgängen.

  • wir brauchen im Winter mal wieder 2 Monate Ostwind!!!!

    Der letzte, an den ich mich erinnere war 1998 hier in Oberbayern

    Wochenlang tags über ~ -5 bis -10° nachts -15 bis -20° und das mit ganz kurzen Unterbrechungen, wo es wahnsinnig viel geschneit hatte. Weiß ich noch so genau, weil ich mir damals eine Wetterstation gekauft hatte.

    Absoluter Tiefswert im Januar 1999 waren -28°C vor meiner Haustüre.

    Da knirschts unter den Füßen und im Gebälk!!! ;) Und meine Heizung kam an ihre Grenzen

    Damals passierte das Lawinenunglück von Galtür mit vielen vielen Toten.

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

    Einmal editiert, zuletzt von aurora II ()

  • 1998 war zapfig. Werde nie vergessen, wie ich bei etwa minus 20 Grad abends in München von einer Hauptstraße Richtung Oberhaching abgebogen bin. 2-3 km später habe ich auf einem Parkplatz auf dem freien Feld bei minus 32 Grad geparkt [smilie_happy]

    greetz anwir

  • was macht Mann auf freiem Feld bei -32°............ :/ :/ :/

    Gute Standheizung machte es mögliich, :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

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