GOLD : Märkte und Informationen

  • ... vielleicht will China nur eine bestimmte Reaktion auslösen ... ?(

    Z.B.: In erwartung des Chin. Niedergangs die Zinsen schnell und stark zu erhöhen und dadurch den US Zusammenbruch auszulösen :thumbsup:
    Dadurch sollte Gold stark steigen,was den Chinesen zu gegebener Zeit gefallen würde.Was wenn die Chin. am Freien Markt Tresauries gegen Gold tauschen? Wer fällt dann wohl von der Stange?
    Zu allen Zeiten wurde in der Politik gelogen und betrogen.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

    Einmal editiert, zuletzt von Lexus () aus folgendem Grund: ergänzung

  • Erst brauchen sie Taiwan im Sack und die Japsen kaltgestellt.


    Dann geht es gegen den Dollar...nicht vorher.


    cu DL...und Taiwan wird fallen....das wissen die Formoser...die trauen dem Westen keinen furz....also brauchen sie mindestens 20 Atombomben....oder ein Virus :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Weltweite Gold und Silberproduktion in Millionen Unzen. 2021 sind Schätzungen des World Silver Survey und World Gold Council. Die weltweite Silberproduktion von 829 Millionen Unzen liegt 71 Millionen Unzen unter dem Allzeithoch von 2016. Die Goldproduktion steigt auf 118 Millionen Unzen. Die Gold/Silber Förderratio beträgt 7. Die derzeitge Gold/Silber Preisratio ist 75. Wäre Preisratio gleich Förderratio würde Silber zurzeit 262 Dollar kosten. Es wird zwar ein Anstieg der Förderzahlen prognostiziert jedoch sollte man die entgültigen Zahlen abwarten. Wie man anhand des Charts sieht geht die Silberförderung seit 2017 zurück und die Goldförderung fällt seit 2019. Bei Silber ist ein Anstieg möglich nach dem doch heftigen Einbruch auf 780 Millionen Unzen aber bei Gold bin ich skeptisch ob ein neues Allzeithoch erreicht wird. Aufschluss bringen nur die entgültigen Zahlen.


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/P9Wnl8W.jpg]

    • Offizieller Beitrag

    Weitestgehend totgeschwiegen-- Die Goldkabale akkumuliert mit Sicherheit aber selbst...


    "Nach den kürzlich veröffentlichten Daten des World Gold Council (WGC) lag die Gesamtmenge des von den Zentralbanken weltweit gehaltenen Goldes im September 2021 zum ersten Mal seit 1990 über 36.000 Tonnen. Dieser 31-Jahres-Rekord ist das Ergebnis der Tatsache, dass die Zentralbanken der Welt ihre Bestände in den letzten zehn Jahren um mehr als 4 500 Tonnen des Edelmetalls aufgestockt haben, und er untermauert die Anlageargumente für Gold sowohl in Bezug auf die unmittelbare Wertentwicklung als auch aus einer ganzheitlichen Perspektive.


    Über diesen neuen Rekord wurde in der Mainstream-Finanzpresse kaum berichtet, und in den offiziellen Erklärungen der Zentralbanken und ihren Leitlinien oder politischen Kommentaren blieb er fast völlig unerwähnt. Ganz im Gegenteil, die politischen Entscheidungsträger in den USA, der Eurozone und in den meisten anderen großen Volkswirtschaften wiederholen seit über zwei Jahren immer wieder die gleichen Argumente und Überzeugungen, die in Wirklichkeit die Argumente für den Besitz von Gold zunichte machen würden...


    In der Zwischenzeit haben auch viele andere Länder ihre Goldkäufe beschleunigt und ihre Dollarreserven abgebaut, insbesondere osteuropäische und asiatische Schwellenländer. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 legte Thailand rund 90 Tonnen, Indien 70 Tonnen und Brasilien 60 Tonnen zu. In einer aktuellen Analyse von Nikkei Asia heißt es: "Die Präsenz des Dollars in den Devisenreserven nimmt ab, im Gegensatz zum Wachstum von Gold. [smilie_blume] Im Jahr 2020 ist der Anteil des Dollars an den Währungsreserven auf den niedrigsten Stand seit einem Vierteljahrhundert gefallen."


    Alles in allem ist es für Anleger unerlässlich, diese Verschiebung genau zu beobachten. Wie auch die Zentralbanker selbst klar erkennen, wird physisches Gold, wenn die Entwertung der Fiat-Währungen weitergeht und sich in den kommenden Monaten und Jahren sogar noch beschleunigt, den einzigen zuverlässigen und bewährten Schutz vor dem bevorstehenden Sturm bieten."


    https://claudiograss.ch/2022/0…-record-gold-stockpiling/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel

  • Es wird zwar ein Anstieg der Förderzahlen prognostiziert jedoch sollte man die entgültigen Zahlen abwarten. Wie man anhand des Charts sieht geht die Silberförderung seit 2017 zurück und die Goldförderung fällt seit 2019.

    Das thematisieren wir schon seit Jahren hier und die Entwicklung ist offensichtlich das vor allem bei Silber der sinnvolle wirtschaftliche Produktionspeak überschritten wurde. Bei diesen niedrigen Preisen macht es gar keinen Sinn die Minen übermäßig auszubeuten.Man muß sich immer bewußt sein, die Resourcen sind endlich, je schwerer ein Element im Periodensystem desto seltener ist es, nicht nur auf der Erde sondern auch im Universum. Große Tagebaue mit Gehalten von 1g Gold/ 1T Taubgestein sind schon selten und darunter lohnt sich ein Abbau nicht da auch Energie knapper und teurer wird. Hier spielt die Energieklippe mit rein die auch das Minenleben verkürzt, oder aber höhere Preise erzwingt um einen Abbau noch rentabel zu machen. Jetzt ist der Zeitpunkt ; zu haben oder nicht zu haben. In 10 Jahren wird Energie noch teurer, Edelmetall noch seltener und der Preis exponentiell zulegen. Irgendwann interessiert man sich nicht mehr für die Papierzettel an den völlig korrupten, manipulierten Rohstoffbörsen und nur noch physisches ist gefragt. In den letzten 4 Jahrzehnten hat man Gold/Silber komplett aus dem Geld getilgt, wer erinnert sich noch an die 5DM-Münze mit echtem Silberanteil ? Das gewonnene EM ist dann dem Markt zugeführt worden und konnte so eine Weile einen Schleier über das Verschwinden der EM-Resourcen legen. Bereits jetzt ist absehbar das es zu einer erheblichen Korrektur kommen wird, aber haben muß man EM jetzt und zwar physisch wenn man gewinnen will.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Sehr interessant der BGMI über Zeit. Gut zu sehen, das die Kabale seit 2008 die volle Kontrolle über die Minen übernommen haben.

    Seit 2008/2012 explodieren meine Gewinne im Immobilienbereit "Deutsche Ostseeküste" förmlich. Habe früher versucht Immobilienanlage und EM-Anlage 1 zu 1 zu gewichten. Ich kann jedoch die Gewinne aus dem Immobilienbereich nicht mehr durch EM-Käufe ausgleichen. Da fehlt mir leider eine Gelddruckmaschine :) .


    Grüße sendet Ersatzkasse

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Es rappelt im Karton...Time for Gold / Minen?!

    Das mit Dow & Gold 1929+


    Damals gab es eine Goldpreisfixierung (und Goldverbot).


    Während also Dow runterkrachte, war die durch Preisfixierung der Goldpreis "garantiert".
    Die Goldminen sind darum gestiegen, weil es ein sicheres Geschäft war.

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

  • Die heutige Ausgabe….


    QE4-Tapering: Korrektur an den Aktienmärkten mit Ansage!


    Liebe Leserin, lieber Leser,


    bezogen auf die bisherigen Erfahrungen mit den Anleihen-Kaufprogrammen der US- Notenbank (Fed) stand bei deren jeweiligen Einstellung grundsätzlich ein marktschonendes Vorgehen im Vordergrund. Das QE2-Programm war beispielsweise von vornherein befristet. Dessen Einstellung im Juni 2011 wurde aber mit einem Aufblähen der Geldmenge M1 kompensiert. Das mit 85 Mrd. US$ monatlich kapitalisierte QE3 wurde über einen Zeitraum von zehn Monaten schrittweise und somit marktschonend im Oktober 2014 eingestellt.


    Das aktuelle Tapering von QE4 startete im November und wird geradezu aggressiv umgesetzt. Die Ausgangslage ist gegenüber QE3 eine andere, da das monatliche Kaufvolumen bis November mit 120 Mrd. US$ monatlich deutlich höher lag. Im November folgte der erste Taperingschritt mit -15 Mrd. US$. Zu diesem Zeitpunkt stand der Gedanke eines erneut marktschonenden Vorgehens im Vordergrund. Doch die Inflationsdynamik durchkreuzte die Pläne der Fed. Im Rahmen des FOMC- Meetings im Dezember wurde das Tapering ab Januar auf -30 Mrd. US$ monatlich angehoben.


    Die auf QE-Maßnahmen fokussierten Anleger wechseln auf die Verkaufsseite


    Anfang Januar sank somit das QE4-Kaufvolumen auf 60 Mrd. US$ – eine Halbierung in nur zwei Monaten. Auf dieser Basis wird QE4 (nach jeweils -30 Mrd. US$ Anfang Februar und Anfang März) schon in zwei Monaten eingestellt.


    Im Vorfeld hatte ich Sie darauf hingewiesen, dass die Fed mit dieser Vorgehensweise der Wall Street den Saft abdreht und hier ab Anfang Januar ein kritischer Punkt erreicht wird.


    An der Marktentwicklung seit der Vorwoche können Sie nunmehr erkennen, dass das Tapering seine Wirkung entfaltet. Alle führenden US-Aktienindizes sind binnen weniger Handelstage in eine Korrektur gewechselt. Das Ausmaß der täglichen Indexverluste erinnert an die Abläufe von Anfang März 2020. Eine Wiederholung des Corona-Crashs zeichnet sich hingegen nicht ab, da das „Vorspiel“ der Devisenmärkte ausgeblieben ist. Wären die Devisenmärkte jetzt ebenfalls von einer hohen Volatilität geprägt, wäre die Lage anders zu beurteilen.


    So aber läuft es geradezu nach Schema F. Dieses wiederum basiert im Wesentlichen auf einem schlichten „Wenn-Dann-Szenario“. Wenn die Fed das Finanzsystem mit Liquidität flutet, dann reagiert die Wall Street bullish. Auf Basis dieses Musters gestaltete sich die Entwicklung seit Ende März 2020. Jetzt, wo der Liquiditätshahn zügig zugedreht wird, funktioniert das simple System nicht mehr bzw. kehrt sich um.


    Ersichtlich ist dies an einer inzwischen deutlichen Erhöhung der Cashquote bei den institutionellen Anlegern. Das ist zwar keine Dauerlösung, aber zunächst werden die Aktienpositionen reduziert und im Gegenzug die Cashquote angehoben. Eine reine Sicherheitsmaßnahme und nicht mehr als eine erste Reaktion. Die eigentliche Herausforderung besteht noch bevor, wenn die betroffenen Institutionellen erkennen, dass sich das bisherige Marktmuster mit Schwerpunkt Tech-Aktien nicht so schnell wieder beleben lassen wird.


    Wir konnten im Zuge der Aufwärtsbewegung seit Ende März 2020 keine Korrektur an der Wall Street beobachten, die diese Bezeichnung verdient hätte. Jetzt, wo die Fed den Dampf aus dem Kessel ablässt und der S&P500 binnen weniger Handelstage um mehr als -10% korrigiert hat, reagieren die US-Finanzmedien nervös und benennen Zinsängste der Anleger als Hauptgrund für die Indexrückgänge.


    Zinsängste sind nichts weiter als eine argumentative Nebelkerze. Es geht um die QE4- Reduzierung und nicht um ein paar mickrige Zinserhöhungen, die auf die Inflationsentwicklung keinen Einfluss haben werden. So betrachtet handelt es sich dabei eher um eine komfortable Lösung für die Wall Street. Bei einer echten Inflationsbekämpfung müsste der US-Leitzins drastisch angehoben werden.


    Technologie-Sektoren geraten unter Druck


    Relevanter ist hingegen, dass der Liquiditätsmotor bereits jetzt ins Stottern gerät und die zuvor überhitzten Marktsektoren unter Stress setzt. Dies betrifft durchweg alle Technologiebereiche inklusive Halbleiter. Vor einer größeren Marktkorrektur durchläuft der Halbleiterindex SOX normalerweise eine Korrektur, bevor der Gesamtmarkt reagiert


    Diesmal blieb eine solche Warnung aber aus, da sich der Tech-Sektor gleichförmig bullish entwickelte. Der SOX flankierte die jüngste Aufwärtsbewegung des S&P500 und bestätigte Anfang Januar das Rekordhoch des führenden Aktienindex. Der SOX bildete somit zuvor keine negative Divergenz aus, wie dies beispielsweise vor der Korrektur im vierten Quartal 2018 der Fall war.


    Da der S&P500 aktuell überverkauft ist, kommt es nunmehr darauf an, wie sich der Index im Zuge einer Gegenbewegung entwickelt. Die bullishe Marktseite wird alles daran setzen, den S&P500 wieder nach oben zu hebeln. Gelingt hier keine zügige Reaktivierung der Aufwärtsbewegung, wechselt der Index bestenfalls in eine Konsolidierungsphase. Entscheidend ist hier vor allem, dass die Fed ihr Tapering fortsetzt und somit die Liquiditätsversorgung weiter reduziert, so dass die monetären Impulse für eine Wiederaufnahme der bullishen Phase fehlen.


    Kryptos: Ende des Bullenmarkts


    Bei den Kryptos verlaufen die Auswirkungen der Risikoreduzierung der Anleger weitaus drastischer. Hier ist der Bullenmarkt definitiv beendet. Das Gesamtszenario erinnert nach wie vor an die Entwicklung des Neuen Markts um die Jahrtausendwende. Gegenüber Ende 2017 hat sich die Anzahl kapitalisierter Kryptos auf rund 8.000 mehr als vervierfacht. Nochmal so viele nicht kapitalisierte Kryptos kommen hinzu. Der Sektor steht vor einer nachhaltigen Bereinigungsphase.


    Edelmetalle: Explosive Rally möglich


    Spannend – und zwar aus bullisher Sicht – ist hingegen die Lage am Goldmarkt. Von den gestrigen Indexeinbrüchen zeigte sich Gold unbeeindruckt. In der Vorwoche entwickelte sich bereits eine Ausbruchsituation, die erste Ansätze für einen Aufwärtsschub präsentierte. Am vergangenen Mittwoch explodierte der Gold Bugs- Index um mehr als +7%. Dies deutet auf einen ausgetrockneten Sektor hin, denn solche Tagesbewegungen im Plusbereich sind selbst beim ansonsten volatilen HUI eine Ausnahme.
    Ein ausgetrocknetes und zudem fundamental unterbewertetes Marktsegment bildet eine explosive bullishe Mischung.


    Welchen Einfluss hat die Korrektur an der Wall Street auf die Edelmetallsektoren? Da die Edelmetalle vom Hype im vergangenen Jahr „verschont“ geblieben sind, sollten sich nunmehr die Auswirkungen einer Konsolidierung am New Yorker Aktienmarkt nicht nur untergewichtet auf die Edelmetalle auswirken. Wahrscheinlicher ist sogar das Gegenteil, nämlich eine bullishe Reaktion von Gold, Silber und HUI. Hätten die Edelmetallsektoren ihren Aufwärtsschub vom Frühjahr bis Sommer 2020 fortgesetzt und wären parallel zum S&P500 weiter gestiegen, wäre der Sachverhalt anders einzuordnen.


    Ich hatte in der Vorwoche in den Chartanalysen auf die explosive Mischung bei Gold bereits hingewiesen. Der 7%-Anstieg beim HUI kann durchaus als Weckruf interpretiert werden. Solche hohen Tagesgewinne sind im Rahmen einer Konsolidierung fast immer ein Zeichen, dass sich bestimmte Anlegerkreise neu zu positionieren beginnen. Daraus folgt nicht zwingend sofort eine starke Rally, es handelt sich vielmehr um ein mittelfristiges bullishes Signal.


    Der HUI bretterte am vergangenen Mittwoch nicht nur über seine 50-, sondern sogleich auch über seine 200-Tage-Linie. Überwindet der Index nunmehr seine seit August 2020 bestehende obere Abwärtstrendlinie, wäre dies auch aus charttechnischer Sicht ein bullishes Signal.

  • "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Jim Rogers 2022- The Worst Bear Market is Coming


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  • Moin moin,


    Markus Fugmann erklärt wichtige Hintergründe der FED-Politik:


    Powell begründet seine Haltung damit, dass viele Amerikaner die Inflation hart trifft – und damit hat er recht! 40% der Amerikaner haben weniger als 1000 Dollar in Reserve, leben also von der Hand in den Mund. Der Anstieg der Inflation schießt diese Amerikaner aus dem Konsum heraus – und Biden hat Powell klar gemacht, dass die Zeiten vorbei sind, in denen die Wall Street immer den Vorrang hat. Das Mandat lautet: bekämpfe mir die Inflation!



    Powell vermeidet Klarheit!


    LG Vatapitta

  • Marktreaktionen weiterhin schwachsinninig. EM und Minen werden wie blöd abverkauft - Realzins bleibt egal ob 3 oder 4 Zinserhöhungen kommen massiv im negativen Bereich. Aktuell ca -6,7%, nach 4 Zinserhöhungen immer noch -5,7%
    -> wer glaubt der FED noch irgendetwas????



    FED-Sitzung & Markt-Update



    09:07 Uhr | Hannes HusterDie US-Notenbank FED hat gestern den Leitzins unverändert belassen und auch an den bisher bekannten Fahrplan nichts geändert. Die monatlichen Anleihekäufe sollen im März eingestellt werden und die erste Zinserhöhung wird voraussichtlich ebenfalls im März kommen.


    Die Schlagzeilen der Presse: "Die FED leitet die Zinswende ein" sind also die gleichen, die wir seit Monaten sehen. Passiert ist bislang aber noch überhaupt nichts. Man möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass die Inflation in den USA jüngst bei 7% lag und die US-Notenbank noch nicht einen Zinsschritt getan hat. Man redet über eine Straffung seit Monaten, tut aber nichts.


    Die Reaktion an den Märkten war negativ. Die Aktienmärkte gaben die ordentlichen Gewinne wieder ab. Die Renditen der US-Staatsanleihen zogen an, die Kurse der Anleihen gaben nach. Gold, das noch am Vortag technisch gut ausgesehen hat, stand ebenfalls unter Druck und rutschte unter die 1.830 USD, die noch zuvor gut gehalten hat.


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs61f2530aa6528.png]


    Öl, Gas, Palladium (+6%), Platin oder Kupfer zogen an, ebenso war der US-Dollar stärker. Die Aktienmärkte in Asien allesamt schwach. Die Bewegungen bei vielen Rohstoffen bleiben eher "inflationär", was das Ganze noch komplizierter gestaltet.


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs61f252fd502d2.png]


    Fazit:


    Meistens ist die erste Reaktion nach einer FED-Sitzung die falsche und wird dann am nächsten oder übernächsten Handelstag umgekehrt. Ob es auch diesmal so ist, müssen wir sehen. Mittlerweile glaube ich, dass die Investoren von den ständigen Ankündigungen der FED genervt sind und Taten sehen wollen. Bei einer Inflation von 7% wäre dies wohl auch angebracht. Wir werden die Leitzinsen "bald angemessen erhöhen", reicht vermutlich nicht mehr.



    Goldaktien:


    Noch vor einer Woche haben wir den stärksten Tag bei den Goldminen-Aktien seit Monaten gesehen und heute stehen die Goldaktien tiefer. Eine frustrierende Situation, die die Stimmung für den Sektor wieder nahezu komplett einstampft.


    Am Mittwoch der vergangenen Woch zog der GDX 7,16% an und der Ausbruch war zum Greifen nahe. Gestern verlor der GDX 3,25% und wie Sie im folgenden Chart sehen, schloss der GDX unter der Marke von 30,50 USD, was nicht gut ist.


    Das Handelsvolumen war hoch und kommt nicht sehr zügig eine starke Gegenbewegung nach oben, dann müssen wir uns wohl mit dem Szenario beschäftigen, dass die Goldaktien nochmals die Tiefs testen werden:


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs61f252ed760f7.png]


    © Hannes Huster

  • Der amerikanische Durschnittsbürger ist wie der europäische Durchschnittsbürger komplett ignorant und ahnungslos der Geschehnisse. Die Schnappatmung der Schafe kann man täglich über Twitter Trends verfolgen. Investiert wird nur in Konsumgüter nicht in Edelmetalle. Marc Dice mit einem neuen Video. Wer würde hier keine Goldunze annehmen?


    Trying To Trade 1 oz Gold Coin (worth $1800) for Worthless Random Stuff


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    Ein witzig gemachtes Video, aber ich finde, dass die Leute zurecht misstrauisch reagieren. Der eine Typ hatte sogar eine teure Uhr. Kennt ihr Autobahngold? Gleiche Masche, aber unechtes Gold. ^^

  • Dann gibt es natürlich noch eine andere psychologische Komponente: Man schätzt den eigenen Besitz emotional oft höher als den tatsächlich objektiven Martkwert ein.


    Und es kann ein sogenannter Trennungsschmerz entstehen. Man hat beispielsweise das Elternhaus vererbt bekommen, in dem man aufgewachsen ist. Nun soll es verkauft werden. Vielleicht ist es nach heutigen Maßstäben einfach nur veraltet und heruntergekommen, aber man hätte gern den Preis eines neuen Hauses dafür. [smilie_happy]

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