Alles anzeigenWas die zunehmende Rhetorik über die wachsende militärische Bedrohung, insbesondere in Europa, betrifft, so ist der Grund für das Schlagen der „Kriegstrommeln“ folgender: Die Europäische Union braucht eine Angstscheuche, und das ist die Russische Föderation von „Putins langem Staat“.
Vogelscheuchen sind nötig, kein echter Krieg mit Waffen.
Angst ist notwendig, um die losen Strukturen der Eurodemokratie zu einer gemeinsamen Anstrengung zu mobilisieren – um die Probleme der Schaffung einer Neuen Weltordnung zu lösen – das Gebot der globalen Transformation.
Nur eine äußere Bedrohung erklärt die Notwendigkeit erzwungener, schwieriger Strukturveränderungen, um den lockeren Liberalismus an die Anforderungen der entstehenden Informationsgesellschaft anzupassen.
Warum führt er seinen Gedanken nicht stringent zu Ende bzw. spricht ihn offen aus?
Er sagt das, was ich auch denke. Im Osten ne Angstscheuche, im Westen nun ebenfalls eine.
Ziel: Auflösung der Nationalstaaten in Europa zugunsten eines Superstaats. DAS ist und war seit über 100 Jahren schon immer das Problem bei der Schaffung der neuen Weltordnung. Die Nationen Europas waren wie ein Sack Flöhe, aus dem einige mehr oder weniger vehement rausgesprungen sind, als klar war, dass der Sack zugemacht werden soll...
Also legt man nun Feuer um den Sack und hofft, dass alle brav hinein- statt hinausspringen.