GOLD : Märkte und Informationen II

  • Ist dir auch bewusst dass die Arbeiter zu der damaligen Zeit für einen Hungerlohn geschufftet haben. Die Bevölkerung unter Armut und Hunger litt. Hoffe das ist bei deinen Recherchen nicht untergegangen.

    Passt nicht zusammen, das merkst du hoffentlich selber.

    Ja, sie mussten damals hart arbeiten, dafür bauten sie auch Häser welche heute noch stehen.

    Armut war somit relativ, aber ich weiß was du sagen möchtest. Heute arbeiten sie lieber nichts mehr, dafür wohnen sie aber auch in Hütten, welche in 80 Jahren in der Mehrzahl nicht mehr stehen werden.

    Reich wird man mit ehrlicher Arbeit auch heute nicht, Hunger muss niemand mehr leiden. Das ist jedoch der Technisierung und dem Welthandel geschuldet, nicht dem Fiatmoney.

  • Also das ist großer Käse. Früher waren Leute arm die als Tagelöhner arbeiten mussten. Das stimmt natürlich. Heute wird derartiges Klientel großzügig vom Staat alimentiert aus Steuermitteln. Jeder konnte in der Kaiserzeit vom Lehrling zum Fabrikbesitzer aufsteigen. Mit Sparsamkeit war auch ein eigenes Häuschen für Menschen aus den unteren Schichten drin. In der Landwirtschaft galt folgendes Prinzip: Der älteste Sohn übernahm den Hof, die weiteren Söhne heirateten entweder in Höfe ein, gingen zum Militär oder wurden Geistliche. Die Töchter wurden mit großzügiger Mitgift gut verheiratet oder ins Kloster geschickt. Natürlich gab es regionale Unterschiede. Aber: jeder ist seines Glückes Schmied. Armut gab es früher und gibt es jetzt auch. Warum unser aktuelles Staatswesen so viel besser sein soll als die Kaiserzeit erschließt sich mir nicht….

  • Reich wird man mit ehrlicher Arbeit auch heute nicht, Hunger muss niemand mehr leiden. Das ist jedoch der Technisierung und dem Welthandel geschuldet, nicht dem Fiatmoney.

    Ich sag mal so, ich würde mich nicht als Reich bezeichnen, sondern einfacher Angehöriger der Mittelschicht.

    Ich arbeite 40 Std. pro Woche, fahre 2-4 mal pro Jahr in Urlaub, alle 3 Jahre wechsle ich mein Auto bevor die Überprüfung fällig wird.

    Gehe mit meiner Familie regelmässig Essen und nehme sonst an vielen Sachen die das Leben so bringt teil.

    Ganz Ehlich, ich würde keinesfalls mein Leben im 19. Jahrhundert leben wollen, das wirst du mir mit keinen Argumenten schön reden können.


    Das einzige Ausland das meine Großeltern gesehen haben, waren als sie im Zug zur Front gebracht wurden. Nein Danke!

  • Jeder soll natürlich glauben was er für möglich hält. Für mich ist Fakt, dass der Wohlstand und der Fortschritt erst mit der Geldmengenausweitung möglich war.

    Absicherung mit Gold finde ich OK mehr würde meiner Meinung eher zu Lasten des Wohles gehen. Meine Meinung!

    Sorry, das ist/bzw. das halte ich für Quatsch. Der Wohlstand und der Fortschritt kam mit den vielen energetischen Revolutionen ( elektr. Strom, Maschinen etc…) und dem damit verbundenen Produktivitätsfortschritt auf allen wirtschaftlichen Teilgebieten. Strom = Energie=Wohlstand…Und das ’Deflationsgespenst‘ das die Systemjodler für den Fall eines Goldstandards an die Wand malen ist nichts weiter als Propaganda für Falschgeldsysteme (FIAT). Aber wie‘s scheint , greift diese Propaganda sogar bei ’Goldbugs‘. =O

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • goldgedeckte Währung ist gut weil preisstabil siehe Kaiserreich da ging es den Leuten recht gut zumindest die Häuser aus dieser Zeit taugen noch heute und haben hohen Wiederverkaufswert


    Da wurde noch mit Ehre gearbeitet


    Eine Schuldwährung wie jetzt macht nur die Gelddrucker reich das sind die deren Namen in den Forbeslisten nicht auftauchen


    Die anderen sind je nach Stufe in der Pyramide abhängig wenn sie Geld brauchen


    Trotzdem bin ich gegen reine Goldwährung weil sonst überall aus Gier die Erde umgegraben wird um Gold zu fördern


    Mein Vorschlag ist eine Energiewährung die KWh als Maßeinheit


    Dann haben wir wieder billige Energie, hehe

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Häuser aus dieser Zeit taugen noch heute und haben hohen Wiederverkaufswert

    Moin,


    Gründerzeithäuser haben meistens eine sehr gute Grundsubstanz und eignen sich hervorragend zur Sanierung und Vermietung. Solche Objekte sind bei Investoren sehr beliebt. Ich habe auch einige Gründerzeit-Villen und die lassen sich sehr gut vermieten. Ich liebe diese Epoche neben dem Jugendstil :love:


    Grüße

    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Auf eins können wir uns (vielleicht) einigen, ein Goldstandard würde die Ausgabenfreude der Politik bremsen. Was einer der Gründe ist, warum es keinen mehr geben wird.

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

  • Im Kaiserreich gab es Minimalsteuern und trotzdem Wirtschaftswachstum mit bahnbrechenden Erfindungen gepaart mit den notwendigen Investitionen die trotz Goldwährung gestemmt werden konnten.

    Frankreich musste 1871 5 Mrd. Goldfranc Reparationen an Deutschland zahlen.


    5.000.000.000 : 20 x 5,81 = 1.452.000 Kilo oder 1452 Tonnen.


    Daraus wurden die 20 Mark Kaiserrreich Münzen geprägt.


    Bildung, Wissenschaft, Technik und Kohle waren die Grundlage für eine erfolgreiche Industrie.


    KI:

    Bedingungen und Ablauf der Zahlungen

    • Gesamtsumme: 5 Milliarden Goldfrancs.
    • Besatzung: Deutsche Truppen blieben als Druckmittel in mehreren französischen Departements, bis die Summe im September 1873 komplett beglichen war.
    • Zusätzlicher Verlust: Frankreich musste zudem das Elsass und Teile Lothringens an Deutschland abtreten. [1, 2]

    Wirtschaftliche Folgen

    • Gründerboom: Die schnellen Zahlungen gaben dem deutschen Kapitalmarkt starken Aufwind und lösten die sogenannte Gründerzeit aus.
    • Kriegsschatz: Ein Teil des Geldes (120 Millionen Goldmark) wurde als eiserner Reservefonds im Juliusturm der Zitadelle Spandau eingelagert


    LG Vatapitta

  • Ich sag mal so, ich würde mich nicht als Reich bezeichnen, sondern einfacher Angehöriger der Mittelschicht.

    Ich arbeite 40 Std. pro Woche, fahre 2-4 mal pro Jahr in Urlaub, alle 3 Jahre wechsle ich mein Auto bevor die Überprüfung fällig wird.

    Gehe mit meiner Familie regelmässig Essen und nehme sonst an vielen Sachen die das Leben so bringt teil ...

    Fehlt noch die Info zu Häuschen / Eigentumswohnung ... ja, das ist so allerdings nur mit Fiat möglich, das in anderen Teilen der Welt sehr wertgeschätzt wird und so auch einen Wohlstandstransfer hierher ermöglicht (da haben die Linken nicht ganz unrecht).


    Wie ist das mit der Deflation mit Computern (gewesen, 80er / 90er Jahre waren m.E. die Hochzeit)? Wie ist es mit der Deflation bei Karren? Die meisten kaufen sich, was sie sich leisten können, auch wenn es nächstes Quartal ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt.


    Und natürlich kann man neben dem bereits gerafften Geld besser verteilen, wenn man neuen Kredit mit einem Federstrich produzieren kann. Ob persönlich oder über neudeutsch 'Sondervermögen', direkt oder indirekt wird es den kleinen Leuten wieder abgezogen (nicht zuletzt über eine 'stabile' Währung mit 2% Inflations- Geldentwertungs-Ziel).


    Ja, ein Goldstandard löst nicht automatisch alle Probleme, auch Gold muss sinnvoll 'bewirtschaftet' werden, auch Gold braucht Regeln - aber gewisse Faxen des heutigen Systems (inkl. endloser Kriege) sind damit kaum möglich.

  • So ist es.

    Ein Goldstandard zeigt auf wie wirtschaftlich ein Währungsraum wirklich agiert. Natürlich wird auch darin versucht weiter zu expandieren, was logischerweise in der Annexion anderer Länder mündet, allerdings gehen diese Konfrontationen (Kriege) meist nicht gut aus, der Gegner wehrt sich, und es entsteht auch intern so großer Schaden, dass die Möglichkeit weiter zu expandieren zunichte gemacht wird.

    Wird kein Surplus mehr erwirtschaftet, weil der Gegner nicht ausgebeutet werden kann, ist ab diesem Punkt der EROI negativ und "das Reich" schrumpft.

    Siehe USA derzeit gegen Iran/Russland. Das Fiatsystem spülte und spült dem sterbenden Hegemon zwar immer noch mehr Geld in die Kriegskasse als es in einem Goldstandardsystem möglich gewesen wäre, dennoch wird es scheitern, allein schon weil China mittlerweile wirtschaftlich leistungsfähiger ist als der Ex-Hegemon.

    Da die BRICS im selben System agieren, frisst die Revolution sprichwörtlich ihre eigenen Kinder.


    Ein Goldstandard hemmt die Schuldenmacherei auf Kosten Dritter bzw. lässt sie erst gar nicht zu, zwingt somit den jeweiligen Akteur vorausschauender, vorsichtiger und fairer zu agieren (titfortat), was selbstredend dem Duktus der derzeitigen vorherrschenden Kaste "unserer Demokraten" völlig widerspricht.


    Die Niederlage ist nicht aufzuhalten, da der Vertrauensverlust vollumfänglich ist. Einzig die Zeitverzögerung spielt den Systemprofiteuren in die Hände, dafür kommt der Ausverkauf hernach umso heftiger ums Eck. Was die westliche Masse momentan also noch genießt, ist zu einem nicht unerheblichen Teil die Leistung von mehr oder minder ausgebeuteten Drittstaaten, welche sich auf absehbare Zeit aufhören wird. Wer vorisst, der muss nachhungern. Wer ergo derzeit 4x p.a. in Urlaub fliegt, dessen Kinder werden demnächst nur mehr alle 4 Jahre in Urlaub fliegen, und wer jetzt alle 3 Jahre sein Auto gegen ein neues tauscht, dessen Nachwuchs wird auf absehbare Zeit seine Kiste bis ins Youngtimer-Alter bewegen, weil er schlicht nicht die Kohle für ein neues zur Verfügung hat.

    Nicht alle, aber zumindest auf den Schnitt gerechnet wird es genau so laufen. Es sei denn man führt nicht nur Krieg sondern gewinnt ihn auch, womit die Ausbeutung weitergehen kann. Für D sehe ich in der Hinsicht jedoch schwarz, denn wer zwei Kriege verliert, der verliert auch den dritten.

  • auch Gold muss sinnvoll 'bewirtschaftet' werden, auch Gold braucht Regeln

    Genau darauf stellt MA im 2009er Text im Anhang ab, mit vielen Beispielen, welcher Blödsinn so verzapft wurde. Geschichtlich sehr interessant.



    Quelle: https://www.armstrongeconomics.com/writings/2009-2/


    Gruß,

    GL

  • Durch technischen Fortschritt und kluge friedliche Politikwird Wohlstand erwirtschaftet nicht durch Krieg


    Siehe Russland bis 2022, China, Europa bis zum Krieg gegen sich selber durch Alimentierung ungelernter seit 2015, viele Drittweltländer beweisen es durch technischen Fortschritt mehr Wohlstand weniger Hunger, größere Behausungen usw.


    Den Zahn dass durch Kriege Wohlstand kommt muss ich den Kriegsbefürwortern ziehen


    Wer Krieg führt bekommt fast immer auch etwas ab


    Der weltweite Hass gegen USrael ist mittlerweile so gross wegen Finanzausbeutungstricks u.a. dass auch dies als Krieg wahrgenommen wird und zu Gegenreaktionen ruft und wenn es nur Terrorismus ist


    China macht meiner Meinung nach die klügste Politik der Grossmächte die bekommen nur von Philippinen und den Uiguren Hass ab das geht noch


    Die Buddhistische Regel des Nichtverletzens auch der Nachbarn hat etwas für sich und sollte als Leitlinie der Politik weltweit verinnerlicht werden dann haben wir meiner Meinung nach Basis für bleibenden Wohlstand der nicht durch irgendwelche Terroristen kaputt gemacht wird

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • In Österrreich in den Schillingen glaub ich nur bis 1957 oder 1959 etwa.

    Leg mal noch zwanzig Jahre drauf. [smilie_happy]

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Leg mal noch zwanzig Jahre drauf. [smilie_happy]

    Hab gerade Nachgesehen, 5 Schilling bis 1968 10 Schilling bis 1973 danach waren sie aus Alu.

    Ändert aber nichts an der Sache, lasse mich aber gerne überraschen wenn es doch anders kommen sollte, denn ich muss es so nehmen wie es kommt und das beste aus dem Szenario machen das kommt.

  • Hab gerade Nachgesehen, 5 Schilling bis 1968 10 Schilling bis 1973 danach waren sie aus Alu.

    Das Münzgeld beschränkte sich nicht auf diese beide Nominale.

    Und aus Alu waren diese beiden schon mal gar nicht.

    Bitte etwas mehr Sorgfalt bei der Recherche. :)

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Diebe und Mörder als Zwangsarbeiter in der Schmelze von altem Schmuck und 1 kg Barren, praktischerweise schon mit Gabelstapler ausgerüstet. [smilie_blume]

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

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