GOLD : Märkte und Informationen

  • Ein bisschen Demut schadet nie. Eine Schwalbe (2-3 gute Börsentage) macht noch keinen Sommer (Hausse). Börse ist keine Einbahnstraße, Gold ist von 1615$/oz im Tief um über 100$/oz auf aktuell 1720$/oz gestiegen. Ich denke, Trader sollten Gewinnmitnahmen in Erwägung ziehen bzw ihre Limits nachziehen, sofern vorhanden.


    Das mit den "Gewinnmitnahmen" habe ich mir schon bei 1680 $ gedacht. Bei 1700 $ nochmal. Jetzt haben wir fast 1730 $. Wo zieht man die Grenze?
    Zum Glück bin ich (fast) kein Trader. ;)


    Zuviel Demut kann auch kontraproduktiv sein.
    Ich kann mich noch gut an den Sommer 2020 erinnern. Manche haben einen Großteil der Rally verpasst, weil sie zu früh verkauft haben.

  • Was läuft da gerade?
    Nachdem so gut wie alles stark steigt, sieht das fast schon nach einer Katastrophenhausse aus.


    Ich tippe mal darauf, dass die Zentralbanken wieder heimlich Geld in den Markt pumpen, was an der drohenden Bankenkrise (Credit Suisse lässt grüßen) liegen kann.

    das tippe ich auch. man weiß auch überhaupt nicht, was schon im rahmen von nato-kriegspropaganda liegt. da gehören bestimmt nicht nur zeitungsartikel dazu sondern easy-peasy auch börsenkurse.


    zB ist der Yen auf talfahrt, aber der nikkei 225 index legt zum marktstart, jetzt am montag, direkt erstmal zu. ja klar.

    It begins to make more sense if mentally, one stops thinking about Covid and Marburg as names of microbes, and start thinking of them as brand names of weapons systems (like Predator drone, Hellfire missiles or F-22 jet).

  • Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • und weiter zieht physisches Gold gegen Osten...


    Große Abflüsse am Goldmarkt – Gold fließt vom Westen in den Osten
    Ausschnitte daraus

    • Am Goldmarkt tut sich was. Während die Nachfrage nach Gold im Westen nachlässt, zahlen asiatische Länder sogar Aufschläge für das Edelmetall.
    • Logistische Probleme in Verbindung mit den Eigenheiten des Marktes machen es den Händlern jedoch schwer, genügend Goldbarren dorthin zu bringen, wo die Nachfrage groß ist. Infolgedessen werden Gold und Silber auf einigen asiatischen Märkten mit ungewöhnlich hohen Aufschlägen gegenüber dem weltweiten Referenzpreis gehandelt.
    • Wie Bloomberg aktuell berichtet, ist die Rotation des Edelmetalls rund um die Welt Teil eines Goldmarktzyklus, der sich seit Jahrzehnten wiederholt: Wenn sich die westlichen Anleger zurückziehen und die Preise fallen, nehmen die Käufe in Asien zu und die Edelmetalle fließen nach Osten.


    Diesen Satz würde ich allerdings nicht unterschreiben, wenn man weiß, dass beispielsweise China zwar den Import von Gold fördert, aber kein Gold mehr aus dem Land lässt. Dies ist eher Wunschdenken der Tresorbetreiber in New York, London und Zürich...

    • Wenn sich der Goldpreis dann wieder erholt, landet ein Großteil des Goldes wieder in den Tresoren der Banken unter den Straßen von New York, London und Zürich.

    Wie sich die Ab- und Zuflüsse von Gold seit April entwickelt haben, lässt sich schön an dieser Grafik ablesen:
    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2022/10/Gold-fliesst-in-den-Osten_bbg-scaled.jpg]

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Diesen Satz würde ich allerdings nicht unterschreiben, wenn man weiß, dass beispielsweise China zwar den Import von Gold fördert, aber kein Gold mehr aus dem Land lässt.

    ich auch nicht, aber der Schlusssatz machts wieder gut:


    „Es ist etwas schwieriger als früher, die Ware auf Boote oder in Flugzeuge zu bekommen“, sagte Stefans von MKS PAMP. „Es ist wirklich nur ein klassisches Beispiel dafür, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt.


    Freundlich CARLOZ

  • Vielleicht kommt doch irgendwann wieder die Bindung des Dollar an Gold? :hae: Öffnung des Goldfensters? ?) Ein erster Schritt:


    US-Kongressabgeordneter stellt Gesetzentwurf zum Goldstandard vor
    https://www.goldseiten.de/arti…zum-Goldstandard-vor.html


    Wie Money Metals Exchange berichtet, hat der US-Abgeordnete Alex Mooney jüngst einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach die USA einen neuen Goldstandard einführen würden.
    H.R. 9157, auch als "Gold Standard Restoration Act" bezeichnet, fordert die erneute Bindung des Dollar an Gold, um die anhaltenden Probleme der Inflation, der ausufernden Staatsverschuldung und der Instabilität des Währungssystems zu lösen.
    Würde der Vorschlag umgesetzt, hätten das US-Finanzministerium und die Notenbank 30 Monate Zeit, um alle Goldbestände und Goldtransaktionen offenzulegen. Nach Ablauf dieser Frist würde die Währungseinheit an ein festes Goldgewicht zum aktuellen Marktpreis gekoppelt.
    "Der Goldstandard würde vor den unverantwortlichen Ausgabengewohnheiten Washingtons und der Geldschöpfung aus dem Nichts schützen", heißt es in der Erklärung Mooneys.
    "Zeitweise, auch in den Jahren 2021 und 2022, trugen die Maßnahmen der Federal Reserve dazu bei, Inflationsraten von 8 Prozent oder mehr zu schaffen, was die Lebenshaltungskosten für viele Amerikaner auf ein unhaltbares Niveau ansteigen ließ", ist in H.R. 9157 zu lesen.
    Gefordert wird eine Offenlegung "aller Goldbestände zusammen mit einem Bericht über alle Käufe, Verkäufe, Swaps, Leihgaben und sämtliche anderen Finanztransaktionen mit Gold seit der vorübergehenden Aussetzung der Goldbindung gemäß dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 am 15. August 1971" sowie "aller Aufzeichnungen über Rücknahmen und Transfers von US-Gold in den 10 Jahren vor der vorübergehenden Aussetzung der Goldbindung am 15. August 1971".
    Der vollständige Text des Gesetzesentwurfs von Abgeordnetem Mooney kann hier eingesehen werden. Dieser wurde am 7. Oktober 2022 eingebracht.



    Wär ich US-Bürger, würd ich das unterstützen... :thumbup:

  • Wär ich US-Bürger, würd ich das unterstützen...

    Aber wie führt man einen Goldstandard ein, wenn man keins hat? [smilie_happy]

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Pindar´s Link:
    Würde der Vorschlag umgesetzt, hätten das US-Finanzministerium und die Notenbank 30 Monate Zeit, um alle Goldbestände und Goldtransaktionen offenzulegen. Nach Ablauf dieser Frist würde die Währungseinheit an ein festes Goldgewicht zum aktuellen Marktpreis gekoppelt.


    Eben überschlagen ...


    Staatsverschuldung USA
    etwa 31.2 Billionen, genauer in Zahlen= 31,186,084,000,000.- US$
    https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/


    M3 etwa 23 Billionen
    https://fred.stlouisfed.org/series/MABMM301USM189S


    Zusammen ca. 54 Billionen US$


    US Goldreserven = 8,311.5 Tonnen = 8,311,500,000 Gramm
    https://www.gold.de/goldreserven/


    Nun, die 8,311,500,000 Gramm / 54,000,000,000,000.- US$ = 0,000154 Gramm Gold je US$
    Das hieße, die Währungseinheit US$ wäre mit 0,154 Milligramm Gold gedeckt sein …
    Im Umkehrschluss müsste 1 Oz Gold 30.103 / 0,000154 = 195,474.- US$ kosten.


    Wenn ich mich auf der Strecke nicht verrechnet habe, könnten bei den Vorhaben dolle Zeiten winken …


    Grüße
    Magor

    Einmal editiert, zuletzt von Magor ()

  • Im Umkehrschluss müsste 1 Oz Gold 30.103 / 0,0002665 = 112,956.84 US$ kosten.

    Die Variable FK wird Deine Rechnung zerstören. :D

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  • Jordan Roy-Byrne erwartet den Umschwung zugunsten des Goldpreises bei Beendigung der Geldstraffung durch die FED:


    Artikel Jordan Roy-Byrne


    Er ist offensichtlich der Meinung, dass bei Beendigung der Zinserhöhungen und gleichzeitigem öffnen der Geldschleusen durch die FED die Edelmetallnotierungen stark nach Norden gehen - schön wäre es :rolleyes:
    Peter Schiff scheint in seiner Bewertung ähnlich zu liegen, da er die größte Gefahr im Zusammenbruch der Geldmenge und dem damit verbundenen Kollaps der Wirtschaft sieht:


    Artikel Peter Schiff

  • Schiff ist eine verlogene Ratte und den anderen Vogel kenn ich zum Glück garnicht.
    >Beendigung der Zinserhöhungen
    >öffnen der Geldschleusen
    Das würde nur die Rally an den Aktienmärkten fortsetzen.
    >Edelmetallnotierungen stark nach Norden gehen
    von wegen



    Goldpreis steigt
    -je mehr politische Panik, desto mehr Goldpreis.
    -je weniger Gold im Westen, desto mehr Goldpreis im Westen.
    -bei lange andauernder, hoher Inflation
    -wenn die Gestehungskosten steigen


    Goldpreis fällt
    -wenn Aktien fallen --> mehr Margin-Calls --> mehr EM-Notverkäufe
    -bei Zinserhöhungen, wg. der Algorythmen
    -solange JP Morgan manipuliert, auch im Auftrag der FED/US-Treasury
    -wenn neue Lagerstätten groß erschlossen werden



    Meine Prognose, ohne technischen Hintergrund und Chartanalyse:


    UKR-Krieg eskaliert weiter.
    Staaten drucken wie Sau, zur Finanzierung von Krieg und zur Entschuldung.
    Euro bröckelt weiter (Arbeitskräftemangel, Lieferketten, Politik BRD, ...)
    --> Goldpreis in Euro steigt unweigerlich.


    PANIK im Westen, wg. UKR-Krieg
    siehe Aufschläge Silber letztes WE, Nerven liegen blank
    --> Goldpreis in Euro steigt


    Asiatische Handelsplätze gewinnen an Gewicht, ebenso ETFs (Sprott)
    JP Morgan/ DOT hat weniger Einfluß
    Gold wandert sukzesive nach Asien (Arbitrage)
    Comex/Lmba in 120 Tagen leer --> ETFs machen die Preise.
    --> Goldpreis steigt langfristig

    It begins to make more sense if mentally, one stops thinking about Covid and Marburg as names of microbes, and start thinking of them as brand names of weapons systems (like Predator drone, Hellfire missiles or F-22 jet).

  • gehe mit dem nicht ganz einher. Bin der Meinung dass in jedem Krieg das Gold aus der Bevölkerung gequetscht wird weil diese einen Ring oder eine Münze gegen Lebensmittel /Schmiergeld abgeben.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • hab ne andere Prognose


    Usd eur sfr usw hält sich ungefähr 1 zu 1 zu 1


    Öl steigt weil es gebraucht wird wie auch Gas KWh Lebensmittel und alles andere was benötigt wird


    Gold und Bitcoin und Edelmetalle bröseln weiter vor sich hin weil sie nicht benötigt werden


    Welche Zentralbank sollte Interesse haben Gold zu stützen?

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • >Welche Zentralbank sollte Interesse haben Gold zu stützen?
    Die, die welches hat.


    Die Preisfindung wird nach Asien abwandern.
    Gibt auch Wege das zu beschleunigen, per temporärer Abwertung zB.
    (aktueller Preis 1 Barrel Brent ist 90 USD, bei 1700 USD / oz --> 18 bbls per oz)


    It begins to make more sense if mentally, one stops thinking about Covid and Marburg as names of microbes, and start thinking of them as brand names of weapons systems (like Predator drone, Hellfire missiles or F-22 jet).

    Einmal editiert, zuletzt von noli.melavo ()

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