Lord Bebo (@MyLordBebo) auf X
🇨🇳You can make a chart like this about many thing.
China explodes in industrial production.
x.com
https://x.com/MyLordBebo/status/19951419346803017
Grüsse
Edel
12. August 2026, 16:50
https://x.com/MyLordBebo/status/19951419346803017
Grüsse
Edel
Alles anzeigenKeine Sorge, alles ist in Ordnung… außer den Entlassungen, Insolvenzen und Zahlungsausfällen
Wenn man den Lärm herausfiltert, sagen all diese Reihen das Gleiche: Der Arbeitsmarkt bricht endlich auf eine Weise zusammen, die mit allem übereinstimmt, was wir unter der Oberfläche beobachtet haben.
MacroEdge meldet einen Sprung der Gesamtarbeitsplatzstreichungen auf rund 155.000 im Oktober, den höchsten Wert seit mindestens zwei Jahren. Die Kündigungsankündigungen von Challenger liegen wieder über 150.000, der schlechteste Oktober seit mehr als zwei Jahrzehnten. Daten zu WARN-Mitteilungen von Revelio zeigen über 40.000 Beschäftigte, die offiziell mitgeteilt bekommen haben, dass sie bald entlassen werden, und die breitere Bilanz für 2025 umfasst bereits mehr als 1,1 Millionen angekündigte Stellenstreichungen mit rund 650 großen Unternehmensinsolvenzen. Das ist kein kurioser Ausreißer. Das ist ein Cluster.
Man kann es als den Moment betrachten, in dem die Tabellenkalkulationsversion der Wirtschaft (Erträge, Margen, Zahlungsausfälle) endlich in der menschlichen Version auftaucht (Jobs, Gehaltschecks, Ängste).
Warum es jetzt passiert
Eine Weile lang lautete die Geschichte: Es fühlt sich schlecht an, aber der Arbeitsmarkt ist immer noch stark. Das war an der Oberfläche wahr und darunter falsch.
Haushalte und Unternehmen lebten von Puffern: Pandemie-Ersparnisse, günstige Hypotheken, extrem niedrige Zinskosten und nominale Umsätze, die durch Inflation aufgebläht wurden. Das verschaffte Zeit. Es ließ Verbraucher weiter ausgeben, obwohl die Reallöhne hinterherhinkten, und es ließ Unternehmen schwächere Volumen tolerieren, weil Preismacht und niedrige Finanzierungskosten die Margen oben hielten.
Diese Polster sind jetzt größtenteils weg.
Auf der Haushaltsseite sieht man es in der Zusammensetzung der Zahlungsausfälle. Schwere Autokredit-Ausfälle auf dem höchsten Stand seit 2010. Kreditkarten-Ausfälle von 90 Tagen, die auf GFC-Niveau zuklettern. Studentendarlehen-Ausfälle, die jetzt explodieren, da die Rückzahlungen wieder laufen. Kommerzielle Büro-Ausfälle auf Rekordniveau. So sieht es aus, wenn Menschen keinen Spielraum mehr haben und anfangen zu wählen, welche Rechnungen sie nicht bezahlen.
Auf der Unternehmensseite prallen höhere Zinsen und schwächere Nachfrage aufeinander. Zinsaufwand hat sich nach oben angepasst, Refinanzierungsfenster sind enger, und Investoren zahlen nicht mehr jeden Preis für Wachstum. Umsätze stagnieren, während Kosten kleben bleiben. Etwas muss nachgeben, und was zuerst nachgibt, ist normalerweise die Lohnliste. Genau das zeigen diese Diagramme: Management-Teams, die von Einstellungspausen und leisen Leistungsstreichungen zu sichtbaren, reißerischen Entlassungen übergehen.
Man sieht auch die strukturelle Schicht. Tech- und Weißkragenjobs werden um KI und Automatisierung restrukturiert; Einzelhändler und Lagerhäuser kürzen, da die Nachfrage nach Waren abkühlt; Regierung und quasi-öffentliche Einrichtungen reagieren auf Budgetdruck. Es explodiert nicht nur ein Sektor. Es ist ein breiter Wandel von „wir könnten diese Kapazität brauchen“ zu „wir können uns diese Kapazität nicht leisten“.
Die Rückkopplungsschleife, die das aufbaut
Entlassungen sind nicht nur ein Ergebnis; sie werden zum Input für die nächste Phase des Zyklus.
Wenn über eine Million Menschen mitgeteilt bekommen, dass ihre Jobs weg sind oder gefährdet, hören sie auf, sich wie selbstbewusste Verbraucher zu verhalten. Sie kürzen diskretionäre Ausgaben, verschieben große Käufe, verbrauchen Ersparnisse schneller und stützen sich stärker auf Kreditkarten und BNPL, um die Lücke zu überbrücken. Das treibt Zahlungsausfälle noch höher, was Kreditvergabestandards weiter verschärft, was mehr Unternehmen zwingt, Kosten zu kürzen, was mehr Entlassungen bedeutet.
Steigende Stellenstreichungen, steigende Zahlungsausfälle und steigende Insolvenzen zusammen sind das klassische Spätsignal im Konjunkturzyklus. Es ist der Übergang von einer Welt, in der überschüssige Liquidität Probleme kaschieren kann, zu einer Welt, in der Bargeld knapp ist, Kredit rationiert wird und alle gleichzeitig in die Defensive gehen.
Wir sind eindeutig vorbei an der Fantasie einer weichen Landung ohne Konsequenzen. Der Arbeitsmarkt rückt endlich mit dem in Einklang, was die Kreditmärkte und Zahlungsausfalldaten seit einem Jahr flüstern: Die Puffer sind weg, die Kosten des Geldes beißen, und die Anpassung passiert jetzt in den Gehaltschecks der Menschen, nicht nur in Tabellenkalkulationen.
In den nächsten 5-10 Jahren werden 9 von 10 bisherigen Jobs von Software und Maschinen erledigt. Die 9 arbeitslos gewordene braucht man nicht zu versorgen, wozu auch. Also kann die Produktion ums Faktor 10 reduziert werden. Weniger Brötchen sind leichter herzustellen.
Das bedeutet dass die im voraus für Jahrzehnte verkaufte Arbeitskraft, die in Arbeitsschuldnoten manifestiert ist, nun wertlos wird, samt Arbeitskräften.
Am Ende entsteht vermutlich Neufeudalismus, der die Welt in etwa drei Blöcke teilt, das Kapital verliert seine Bedeutung, bisherige Staaten ebenfalls.
In den nächsten 5-10 Jahren werden 9 von 10 bisherigen Jobs von Software und Maschinen erledigt.
Das wird kaum möglich sein. Eher 1-2 von 10.
Logistik, Handel, Media, Verwaltung, Banking, Produktion, Landwirtschaft usw. können und werden komplett automatisiert, all das passiert gerade sichtbar. Und wenn es weniger Kakerlakenfresser gibt, braucht man auch weniger produzieren.
Logistik, Handel, Media, Verwaltung, Banking, Produktion, Landwirtschaft usw. können und werden komplett automatisiert, all das passiert gerade sichtbar. Und wenn es weniger Kakerlakenfresser gibt, braucht man auch weniger produzieren.
So sichtbar ist des zumindest in meinem Umfeld nicht. Es ist eher so, dass bei uns verzweifelt nach gewinnbringender Anwendung von AI gesucht wird und man findet einfach nichts. Da schwingt eine Heidenangst mit, dass der Wettbewerber als erstes was Brauchbares findet.
Meine Rede. Aber wenn der Wettbewerber als erster draufgeht, ist es nicht so bitter.
Es wird versucht - der Erfolg wird nicht so einfach zu erzielen sein wie die Versprechen gegeben.
Selbst die Callcenter-Aufgaben, die gegenwärtig viel versucht werden umzustellen, funktionieren nicht wirklich. Da werden schon einige zurückrudern müssen. Die "KI" im gegenwärtigen Zustand ist nur als Werkzeug verwendbar und muss kontrolliert und gesteuert verwendet werden. Menschen komplett ersetzen klappt einfach nicht, die Programme sind zu begriffsstutzig und unflexibel.
Der Lernfortschritt der KI ist enorm. Niemand hätte vor 5 Jahren daran gedacht, was heute Alltag ist. Und heute denken wir wahrscheinlich zu kurz, wenn wir uns vorstellen, was in 2 Jahren möglich sein wird. Das Zeug wird exponentiell besser. Bald wird die Verknüpfung mit der Hardware hoffahig: Denkende Roboter, die manch einen Arbeiter ersetzen dürften.
Im 20. Jahrhundert waren die Kriege enorm förderlich für Innovationen. Jetzt vielleicht wieder? Einfache "Feld-Soldaten", die selbständig aufklären, töten, zerstören? Hätte man 1939 kühn daran geglaubt, daß 6 Jahre später die ersten Atombomben zum Einsatz kamen?
Gerade versuchen die USA mit der KI - Brechstange und militärischer Machtprojektion gegen Venezuela (es liefert 8% des Chinesischen Öls) ihre Hegemonie zu retten - aber: Pfeifendeckel. Sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Professor John Mearsheimer:
Die USA haben all ihre Hitech Industrie auf der naiven Annahme aufgebaut die dafür notwendigen Rohstoffe würden dank Globalisierung immer aus China kommen - ganz unabhängig von der Geopolitik.
China (es beherrscht 98% des Weltmarkts daran) hat gerade die Lieferung von Gallium, Antimon und Germanium an die USA eingestellt.
Keine HiTech Halbleiter ohne Gallium, keine Glasfaserkabel (z.B. für Drohnen) ohne Germanium, keine militärische Munition ohne Antimon....
Es wird versucht - der Erfolg wird nicht so einfach zu erzielen sein wie die Versprechen gegeben.
Selbst die Callcenter-Aufgaben, die gegenwärtig viel versucht werden umzustellen, funktionieren nicht wirklich. Da werden schon einige zurückrudern müssen. Die "KI" im gegenwärtigen Zustand ist nur als Werkzeug verwendbar und muss kontrolliert und gesteuert verwendet werden. Menschen komplett ersetzen klappt einfach nicht, die Programme sind zu begriffsstutzig und unflexibel.
Du machst den Fehler, die von Privatpersonen genutzte Gratis-KI mit dem gleichzusetzen, was Unternehmen mit sehr viel größeren Ressourcen zur Verfügung haben. Auch die von Unternehmen für die breite Arbeitnehmermasse genutzte KI hat oftmals nur wenig Ressourcen zur Verfügung. Das reicht als kleines Helferlein und sicher nicht für mehr. Aber KI kann trotzdem auch heute schon viel mehr.
Bei mir in der Arbeit (F&E im Automobilsektor) wird das bereits getestet. Das Ganze läuft zudem in China, weil in Deutschland alles kaputtreguliert und zu teuer ist.
Mein Fazit: Was heute 10 hochbezahlte deutsche Ingenieure entwickeln, wird in Zukunft 1 Chinese mit KI erledigen. Lass es im pessimistischen Fall meinetwegen noch 2-3 Chinesen sein, aber das ändert nichts daran, dass die Wertschöpfung aus Deutschland verschwinden wird.
Mein eigener Job und der von Millionen anderen wird in 5-10 Jahren nicht mehr existieren. Darauf muss man sich vorbereiten.
Alles anzeigenDu machst den Fehler, die von Privatpersonen genutzte Gratis-KI mit dem gleichzusetzen, was Unternehmen mit sehr viel größeren Ressourcen zur Verfügung haben. Auch die von Unternehmen für die breite Arbeitnehmermasse genutzte KI hat oftmals nur wenig Ressourcen zur Verfügung. Das reicht als kleines Helferlein und sicher nicht für mehr. Aber KI kann trotzdem auch heute schon viel mehr.
Bei mir in der Arbeit (F&E im Automobilsektor) wird das bereits getestet. Das Ganze läuft zudem in China, weil in Deutschland alles kaputtreguliert und zu teuer ist.
Mein Fazit: Was heute 10 hochbezahlte deutsche Ingenieure entwickeln, wird in Zukunft 1 Chinese mit KI erledigen. Lass es im pessimistischen Fall meinetwegen noch 2-3 Chinesen sein, aber das ändert nichts daran, dass die Wertschöpfung aus Deutschland verschwinden wird.
Mein eigener Job und der von Millionen anderen wird in 5-10 Jahren nicht mehr existieren. Darauf muss man sich vorbereiten.
Demnach erzählt das Massachusetts Institute of Technology also Quatsch, wenn es feststellt, dass die Investitionen in KI in 95% der Unternehmen, wo sie eingesetzt wird, zu Produktivitätseinbußen führt?
Bei stupiden Verwaltungsaufgaben z.B. gehe ich ja noch mit, dass dort Menschen zum Großteil ersetzt werden können. Und dieser Sektor ist in der BRD sehr groß und hätte also besonders dort großes Ersetzungspotential.
Aber dass ausgerechnet Forschung und Entwicklung als Beispiel genannt wird, wo 70-90% der Ingenieure durch KI ersetzt werden sollen...
Erfinder... Eine KI kann nichts erfinden. Ihr fehlt der Hirnschmalz. Da kommen keine neuen Einfälle und auch keine neuen Problemerkennungs/Lösungsstrategien raus. Ganz zu schweigen von der Umsetzung, Prototyp -> Trail and Error , usw. die ganze Prozesskette bis zur Marktreife kann sie gar nicht. Ihr fehlt der Genius, der in dem Wort Ingenieur drin steckt. Das ingenieurmäßige Denken. Nur Menschen können Einfälle haben. Maschinen können nur reproduzieren. Wie gesagt, es gibt auch stupide Arbeiten in dem Feld, die an Beschäftigungstherapie grenzen, aber doch keine 70-90%.
Ich schreibe aus Beobachtung der bereits eingesetzten Programme, von Unternehmen wie EBay, Amazon, Google ...
Das sind doch die großen Vorreiter.
Meiner Erfahrung nach - tätig in F&E Automotive für sehr hohe Volumen-Produkte - ist es so wie mein Vorredner schrieb: Bei Verwaltung, Bürokratie, Systemurwaldbefüllung würde es sicherlich sinnvolle Anwendung für KI geben. Von ingenieursmäßg denkend kann bei KI aktuell (noch?) keine Rede sein. Wüsste auch nicht, wie das trainiert werden soll.
Das Problem ist in den meisten Firmen aber schon für Verwaltungsaufgaben zu komplex. Jede potentielle KI-Anwendung ist hochspezifisch, benötigt Fachkenntnisse sowohl in KI als auch in den zu optimierenden Systemen. Die vornehmlich für Maschinenbau und Elektrotechnik aufgestellten Firmen haben solche Leute nicht. Und jemanden einstellen, ohne zu wissen was der dann genau macht und was man alles umbauen und verändern muss - Never!
Eigentlich soll die KI ja nur die ineffizienten und gewachsenen Systeme so schnell befüllen, dass die Ineffizienz nicht mehr auffällt. Das Problem mit den neuen Wettbewerben aus Fernost ist m.E. Nicht, dass die KI können, sondern dass die noch nicht so unreformierbar verkrustet sind.
Wie auch immer, wir werden in D das Thema sowieso aus Angst komplett verschlafen. In D werden die Leute nicht arbeitslos weil die KI die Jobs wegnimmt, sondern weil D aus Gründen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Der Wettbewerb aus Übersee vergrößert derweil den Abstand mit KI eventuell noch durch oben beschriebene Effizienzsteigerung. Wie man das aber für OpenAI und Co entsprechend monetarisieren will ![]()
Bleibe skeptisch beim KI Hype.
Alles anzeigenDemnach erzählt das Massachusetts Institute of Technology also Quatsch, wenn es feststellt, dass die Investitionen in KI in 95% der Unternehmen, wo sie eingesetzt wird, zu Produktivitätseinbußen führt?
Bei stupiden Verwaltungsaufgaben z.B. gehe ich ja noch mit, dass dort Menschen zum Großteil ersetzt werden können. Und dieser Sektor ist in der BRD sehr groß und hätte also besonders dort großes Ersetzungspotential.
Aber dass ausgerechnet Forschung und Entwicklung als Beispiel genannt wird, wo 70-90% der Ingenieure durch KI ersetzt werden sollen...
Erfinder... Eine KI kann nichts erfinden. Ihr fehlt der Hirnschmalz. Da kommen keine neuen Einfälle und auch keine neuen Problemerkennungs/Lösungsstrategien raus. Ganz zu schweigen von der Umsetzung, Prototyp -> Trail and Error , usw. die ganze Prozesskette bis zur Marktreife kann sie gar nicht. Ihr fehlt der Genius, der in dem Wort Ingenieur drin steckt. Das ingenieurmäßige Denken. Nur Menschen können Einfälle haben. Maschinen können nur reproduzieren. Wie gesagt, es gibt auch stupide Arbeiten in dem Feld, die an Beschäftigungstherapie grenzen, aber doch keine 70-90%.
Dazu kommen Produktion, Transport und Handel, dass lässt sich alles automatisieren. Wenn ich schon bei mir ins Kaufland oder zu Hornbach gehe, die Selbstkassen werden von einer Perin betreut und 6 Personen können gleichzeit bezahlen. Das wird später alles automatisiert gehen, du läufst durch und bezahlst automatisch. Gibt in Berlin schon einen Supermarkt wo es getestet wird.
Transport wird später autonom funktionieren und Produktion läuft doch heute schon am Band mit Robotern, ein Blick nach China weist den Weg.
Selbst wenn nur 50 Prozent Arbeitskräfte wegfallen, reicht das aus um soziale Verwerfungen zu produzieren. Wer soll denn die Waren kaufen, wenn ein Großteil keine Arbeit mehr hat ?
Habe neulich einen Bericht über die Chirurgie gesehen, selbst dort arbeiten Roboter bei Operationen, effizienter und genauer als der Mensch.
Selbst wenn nur 50 Prozent Arbeitskräfte wegfallen, reicht das aus um soziale Verwerfungen zu produzieren. Wer soll denn die Waren kaufen, wenn ein Großteil keine Arbeit mehr hat ?
Habe letztens eine Grünin gesprochen, bei der war genau das Wunschszenario. Auf meine Kritik erwiderte Sie nur: "O.K., man wird sich dann vielleicht etwas einschränken müssen, aber das sollte uns die gewonnene Lebenszeit doch wert sein" ![]()
"Es ist gefährlich geworden, in St. James aus dem Auto zu steigen und einfach irgendwo rumzulaufen. Man wird hier im Bundesstaat Louisiana, eineinhalb Autostunden von New Orleans entfernt, schnell dafür verhaftet und wirtschaftlich ruiniert. Besucher bewegen sich nämlich stets in der Nähe einer Pipeline oder einer Baustelle für eine Pipeline, allerorten führen Öl- und Gasleitungen von Ölterminals am Ufer zu Raffinerien im Inland, zu Industrieanlagen mit flackernden Gasfackeln obendrauf. Das Problem ist: Wenn einen die Anlagenbetreiber entdecken und den Besuch als störend einschätzen, drohen wegen neuer Gesetze Knast und Zwangsarbeit.
Mitten im Land der Meinungsfreiheit ist die Angst inzwischen so groß, dass Gegner dieser Politik nicht einmal mehr darüber sprechen wollen. Eine Informantin sagte wie etliche andere ein geplantes Treffen mit der ZEIT ab und schrieb: "Ich halte es für gefährlich, sich im aktuellen politischen Kontext in irgendeiner Form in den Medien zu äußern." Der "aktuelle politische Kontext", das ist die zweite Amtszeit von Donald Trump, die Anfang 2025 begann. Oder, wie es in Kreisen der amerikanischen Umweltbewegung heißt: das Jahr eins der Vergeltung.....
Trump .... machte einen Fracking-Unternehmer zum Energieminister
und besetzte die Umweltbehörde EPA mit Lobbyisten der fossilen Brennstoffindustrie....
Auch auf Bundesebene könnte ein Gesetz verabschiedet werden, das Pipelinegegner treffen soll. Ein republikanischer Senator hat es eingebracht: Es sieht vor, dass Einzelpersonen oder Organisationen, die sich an der Planung oder Umsetzung einer Protestaktion beteiligen, die als "Störung" angesehen wird, eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren und Hunderttausende Dollar Geldstrafe droht..."
Kommentare:
"Was ist das für ein Staat in dem man für abweichend Meinungen bis zu 50 Jahre Knast bekommen kann?
Das kann nur China oder Rusland oder bei den Saudis sein. A nee das Land der unbegrenzten Möglichkeiten oder Unmöglichkeit."
"Ist ja bei uns, auch durch die Medienhetze, nicht viel anders..."
Grüsse
Edel
Ich bin hier auf Lupus Seite.
Es geht nicht nur um Technik. Es geht viel mehr um Menschen, und da beginnen die Probleme. Gerade in Deutschland sind viele Unternehmen noch nicht mal in der Digitalisierung angekommen, geschweige denn in der Lage KI zu nutzen!
Apropos, auch das wo KI groß drauf steht ist nix,null drin. Ich spreche aus unmittelbarer Erfahrung.
Schlaue Menschen nutzen derzeit die KI um die eigene Arbeit zu optimieren und profitieren davon. Auf Unternehmensebene ist da noch eine große Ebbe.
Die KI ist wie ein Turbolader den man in eine Dampfmaschine einzubauen versucht. Das was ich sage, ist aber keine gute Nachricht, im Gegenteil. Viele Unternehmen in DE werden nicht 8 von 10 entlassen sondern 10 von 10, weil sie zu Grunde gehen vor der Konkurrenz die besser war und durch KI einfach davon läuft.
Allein die Bürokratie wird zwar die Arbeitsplätze teilweise halten aber die damit verbundene Kaufkraft nicht. Viele werden arbeiten aber immer weniger verdienen.
…
Allein die Bürokratie wird zwar die Arbeitsplätze teilweise halten aber die damit verbundene Kaufkraft nicht. Viele werden arbeiten aber immer weniger verdienen.
…aber immer höhere Mieten zahlen. ![]()
Alles anzeigenDazu kommen Produktion, Transport und Handel, dass lässt sich alles automatisieren. Wenn ich schon bei mir ins Kaufland oder zu Hornbach gehe, die Selbstkassen werden von einer Perin betreut und 6 Personen können gleichzeit bezahlen. Das wird später alles automatisiert gehen, du läufst durch und bezahlst automatisch. Gibt in Berlin schon einen Supermarkt wo es getestet wird.
Transport wird später autonom funktionieren und Produktion läuft doch heute schon am Band mit Robotern, ein Blick nach China weist den Weg.
Selbst wenn nur 50 Prozent Arbeitskräfte wegfallen, reicht das aus um soziale Verwerfungen zu produzieren. Wer soll denn die Waren kaufen, wenn ein Großteil keine Arbeit mehr hat ?
Habe neulich einen Bericht über die Chirurgie gesehen, selbst dort arbeiten Roboter bei Operationen, effizienter und genauer als der Mensch.
Warum muss das für Verwerfungen sorgen? Es halten doch bereits jetzt nur noch 20% der Bevölkerung den Laden am laufen.
Der Rest ist zu jung, zu alt, zu krank, zu dumm, zu faul oder macht Beschäftigungstherapie beim Staat. Die werden alle aus dem Steuersubstrat dieser 20% bezahlt. Plus Sondervermögen, selbstverständlich.
Wenn es irgend wann nur noch 15 oder 10% sind, die in der freien Wirtschaft arbeiten, sehe ich darin kein Problem. Guck auf die Landwirtschaft. Die hat mal 50% aller Arbeitskräfte gebunden. Jetzt noch wieviele?
Dann wird die Lohnarbeit eben weniger, wenn die Produktivität mit Robotern so super toll ist. 4h Tage reichen doch. Oder ist jemand geil auf 8 oder 10 h täglich? Ich kann Besseres mit meiner Zeit anfangen. Um den Nachwuchs kümmern. Denen was ordentliches beibringen bspw. Oder für welchen sorgen. ![]()
Alles anzeigenIch bin hier auf Lupus Seite.
Es geht nicht nur um Technik. Es geht viel mehr um Menschen, und da beginnen die Probleme. Gerade in Deutschland sind viele Unternehmen noch nicht mal in der Digitalisierung angekommen, geschweige denn in der Lage KI zu nutzen!
Apropos, auch das wo KI groß drauf steht ist nix,null drin. Ich spreche aus unmittelbarer Erfahrung.
Schlaue Menschen nutzen derzeit die KI um die eigene Arbeit zu optimieren und profitieren davon. Auf Unternehmensebene ist da noch eine große Ebbe.
Die KI ist wie ein Turbolader den man in eine Dampfmaschine einzubauen versucht. Das was ich sage, ist aber keine gute Nachricht, im Gegenteil. Viele Unternehmen in DE werden nicht 8 von 10 entlassen sondern 10 von 10, weil sie zu Grunde gehen vor der Konkurrenz die besser war und durch KI einfach davon läuft.
Allein die Bürokratie wird zwar die Arbeitsplätze teilweise halten aber die damit verbundene Kaufkraft nicht. Viele werden arbeiten aber immer weniger verdienen.
Seh ich ähnlich wie Lupus und Bumerang.
Zumindest für den Bereich der Medizin und dort der Intensivmedizin.
Da hat sich unglaublich viel getan.
Eine kurze Beschreibung zur Verdeutlichung: 1990 hab ich noch sämtliche Vitalparameter auf der Intensivstation ( Blutdruck, Puls, Temperatur, usw. ) manuell, also händisch gemessen und in große Kurven ( Din A 4, Hochformat, 3X Nebeneinander ) mit verschiedenfarbigen Kulis eingetragen und die krakeligen kryptischen Glyphen ärztlicher Anordnungen mühselig entziffert.
Beatmet hab ich zuerst mit einem Schrank von Dräger, dem AV UV2, für Neugierige hier mal ein Link, das ist keine Werbung aber Dräger war und ist einer der innovativsten Trendsetter in der Beatmungs- und Intensivmedizin.
https://www.draeger.com/de_de/Productfinder/Ventilators
Und da gäbs noch mehr zu erzählen.
Kurz und gut, die aktuellen technischen Möglichkeiten ermöglichen heutzutage eine Diagnostik und Überwachung, die ist schon fantastisch.
Der Überwachungsmonitor liefert mittlerweile mehrfarbige Anzeigen diverser Parameter, erkennt Abweichungen von Normwerten, lässt sich hochindividuell mit Patientendaten füttern und liefert seine Daten an einen Zentralrechner, der sämtliche Werte sekundengenau aufzeichnet, speichert und in einen Sicherheitsspeicher überführt, der vom Normalbediener nicht manipuliert werden kann ( analog zu GoB ), bei Bedarf kann man sich diverse Datensätze ausdrucken usw.
Die beste Datensoftware, die ich zuletzt benutzt habe, war von einem Anästhesisten geschrieben, der im " Nebenberuf " spaßeshalber Ingenieur war, und hatte eine Bedieneroberfläche mit über Tausend!!!
Masken.
In anderen klinischen Bereichen ist die Weiterentwicklung ähnlich, teils noch drastischer abgelaufen.
Robotik in der Pflege wird mittlerweile getestet:
Die emsige fleißige Schwester Susanne, die alle Patienten und deren Haustiere kennt und der stets hilfsbereite lustige Pfleger Gernot, der Schwester Susanne heimlich liebt sind Relikte von Anfang des letzten Jahrhunderts und bestenfalls noch in abgefahrenen Schwarzwaldschnulzen zu sehen.
Die Übernahme technischer Hilfen im Krankenhaus läuft bereits. Das Essen kommt vom Cook&Chill-Caterer im Mikrowellenwaggon und bringt im Optimalfall auf den Patienten abgestimmte Nahrung, die vorher in die stationäre Patientendatenbank hinterlegt wurde und entsprechend der durchschnittlichen Verweildauer an das zur Verfügung stehende Budget des Patienten angepasst ist. Eine Wächterfunktion überwacht die Bestellung, für Extras, ungeplante Aufnahmen, Fehlbestellung und unzufriedene Patienten werden Dummies in die Stationslisten eingeplant. Der individuelle und Gesamtverbrauch ist jederzeit darstellbar, sowohl in Stückzahl als auch Euro.
Die Lager- und Apothekenbestellungen sind outgesourced und werden von entsprechenden Fachkräften anhand der geplanten und stattgefundenen Verbräuche erfasst, nachbestellt und geliefert.
BTMs werden immer häufiger über einen computergesteuerten Safe ausgegeben, der Anordnung, Datum, Herausgabe und die Namen sämtlicher Beteiligten erfasst, bevor der irgenwas ins Ausgabefach spuckt.
Medizinische High-End-Produkte im OP zB. werden Just in time mit dem Hersteller und Lieferanten abgesprochen und am Tag des Eingriffs geliefert. Viele Prothesensätze zB. bestehen halt nicht nur aus der Endoprothese sondern oft auch aus dem sterilen Installationsset, das mitgeliefert wird. Die Sets sind oft Fünfstellig, die Vorratshaltung auf Lager für Krankenhäuser nicht rentabel, wenn keine Sonderkonditionen vereinbart werden. Zudem muss teilweise mit den Kassen kommuniziert werden, ob die Kostenübernahme diesbezüglich gesichert ist.
Die Leistungsabrechnung erfolgt auf der Behandlungsebene über das Med.Controlling.
Während " früher " der Arzt seinen Diktatbericht ans ärztliche Schreibbüro geschickt hat, die das Ding dann verschriftlicht haben und dann über die Verwaltung an die Kassen geschickt haben, blubbt der Doc seine Briefe mit Hilfe einer Spracherkennungssoftware in den Zentralrechner, die Kodiereinheit erkennt die Fallnummer, sucht die Patientenakte raus, kontrolliert grob, ob die Dokumentation vollständig ist, sucht nach entsprechenden erlösrelevanten Keywords. Die Kodierfachkraft kontrolliert das Ganze nochmal, da der automatisierte Vorgang noch Fehler enthalten kann wie Namensgleichheit oder Ähnlichkeit, Fehl- oder Falschkodierung, usw..
Die gesamte Lager-, Lieferlogistik, das gesamte Bestellwesen läuft so.
Das ganze wäre ohne Rechner und jetzt auch KI nicht möglich!
Durch die wahnsinnige Komprimierung der Abläufe und die dadurch ständig sich verändernden Situationen braucht man zwangsläufig spezifizierte KI, die aufgrund ihrer Datenerfassung und Verarbeitungsgeschwindigkeit ein zumindest annähernd realistisches Abbild der einzelnen Szenarien für die Geschäftsführung und Planungsstäbe jederzeit darstellen kann.
Dieser Trend ist unumkehrbar und wir befinden uns im Gesundheitssektor in einer Phase der immer zunehmenderen Durchleuchtung SÄMTLICHER Prozesse.
Eine entsprechend gebriefte KI wird sich in Zukunft mit dem Problem der Prozessoptimierung beschäftigen. 😳
Und da seh ich die große Gefahr!
Über nationale Netzwerke und Datenbanken können zB. Aufwand und Dauer jedes Vorganges, eine OP beispielsweise, erfasst, analysiert, verglichen werden, um daraus Standards zu entwickeln. Dann könnte es passieren, daß OPs nicht nur per DRG-Pauschale vergütet werden sondern prinzipiell ein Wirtschaftlichkeitsscoring der einzelnen Kliniken mit vergleichbaren Leistungsangeboten entsteht. Das alles natürlich unter dem Stichwort " sparsam haushalten wird belohnt ".
Die technische Grundlage für die Umsetzbarkeit dieses Trends ist KI.
Man sollte KI besser als " Kontrollierende Instanz " denn als " künstliche Intelligenz" bezeichnen, denn das wird zunehmend ihre Aufgabe werden.
Das wirtschaftliche Leistungsversprechen dahinter ist Humbug und Maskerade, es ist letztendlich ein automatisierter Sklaventreiber, der nie zufrieden sein wird und dem sämtliche menschlichen Qualitäten am virtuellen Arsch vorbeigehen, weil die Zufriedenheit der Menschen mit seinen Ergebnissen weder qualitativ noch quantitativ für ihn messbar, darstellbar sind und somit auch keinen Einfluss auf seinen Optimierungsalgorithmus haben können.
Unter der Betrachtung der Qualität und Kompetenz heutiger Politiker kann sich KI unter deren Ägide nur zur dystopischen Katastrophe entwickeln.
Die Ansätze sind heute schon deutlich sichtbar.
Grüße Bb