Verfall des Hegemon USA

  • Und dann das ausgezahlte Geld gleich wieder eingesammelt.

    Wahrscheinlich meinst Du das nicht im Ernst.


    So wie Du schreibst, wird Donald etwa denken. Es gibt aber sehr wohl ein Problem. Zu welchen Bedingungen bekommt man das Geld zurück? Man muss ja auch das Defizit decken, braucht also mehr Geld als ausgezahlt. Da werden zwangsläufig die Zinssätze steigen. Gleichzeitig wächst die Schuldsumme, die Zinslast wächst also im Quadrat.

    Einzig die Zinsen müssen frisch erwirtschaftet werden, bzw. neu aufgeschuldet.

    Gerade das geschieht schon jetzt nicht und ist unmöglich. Dazu müssten die übrigen Staatsausgaben drastisch vermindert werden. Das wäre politischer Selbstmord. Außerdem würde es sofort in eine Rezession führen, die die Einnahmen einbrechen ließe.


    Ich habe es schon einmal geschrieben: Dieses System braucht die Inflation so dringend wie der Süchtige sein Kokain.


    Bisher überlebt die US-Währung, weil die übrige Welt die fiktiven neuen Dollar abnimmt und dafür reale Werte liefert. Gerade das will ihr Donald aber vermiesen. Gelingt ihm das, dann hat er den Krug zerschlagen.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

  • Wir können es gesamtsystemisch kurz fassen:


    Bei 300 Billionen ausstehenden Staatsanleihen und 4% Zins benötigt das System nur für diesen Posten 12 Billionen $ neue Schulden im Jahr.


    Oder eine Billion im Monat.


    Oder 33,3 Milliarden am Tag!


    Zzgl. Defizite, Sozialistische Geldgeschenke, Feuerwerk und so weiter...


    Wir können noch den Privatsektor dazu nehmen. Und die Zahlungsversprechen der Rentenkassen.


    Da dürften wir dann im dreistelligen Milliardenbereich sein, der täglich neu aus dem Nichts geschöpft/aufgeschuldet werden muss.

  • The End is Nigh (7/23/2026)
    This is the end, my only friend, the end – The Doors.
    dondurrett.substack.com


    Wusste gar nicht das Don so ein Esoteriker ist, ich als Naturwissenschaftler sehe diesen Punkt etwas differenzierter, ich bin aber Agnostiker hinsichtlich Religion und Esoterik, wenn es nicht sogar das Selbe ist im Endeffekt.

    Alles was ich hier schreibe ist keine Anlageberatung. Ich bin in der Regel in die Werte, bei denen ich mich am Austausch von News und Gesprächen beteilige, investiert! Ich empfehle ausdrücklich seine eigene Recherche zu betreiben um zu investieren.


    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

    3 Mal editiert, zuletzt von gogogogogold ()

  • Die US-Regierung wittert mal wieder die kommunistische Weltverschwörung: Unter Kubas Kommando operieren angeblich China, Russland, Iran und linke Kleingruppen in aller Welt gegen ihr Imperium. Der "Mittäterschaft" Verdächtige will sie global als Terroristen jagen – mit deutscher Hilfe.

    Die McCarthy-Ära war wohl ein Kindergarten dagegen: Die USA wollen ihren "Krieg gegen den Terror" ausweiten – und zwar international auf alle, die sie für "Kommunisten" oder "Linke" halten. So bläst nun die Trump-Administration zur internationalen Jagd auf ihre politischen Gegner – und Deutschland macht mit.

    Linke "Krebsgeschwüre" überall

    Das könnte letztlich viele treffen. Denn Rubios Definition für "Kommunisten" ist beliebig: "Sie können sich antikapitalistisch, antiimperialistisch, kommunistisch, anarchistisch oder marxistisch nennen", sagte er auf der Konferenz. Von einem linken "Krebsgeschwür", das "in die Gesellschaft eitere" und diese "zerstöre", sprach Stephen Miller, stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses. Mit unverhohlen genozidalem Einschlag forderte er dessen Auslöschung – und fantasierte als Gegenmodell "eine perfekte Familie mit perfektem Leben und perfektem Job" herbei, die "jeden Sonntag in die Kirche geht".

    Quelle: Diskussion im

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    Einmal editiert, zuletzt von Salo III ()

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