Kurz und Mittelfristige Spekulationen

  • Ab 40 USD lohnt sich wieder ein Blick

    Alles was Neo in seinen Posting wiedergibt ist natürliche Satire.


    Neo ist eine einzige Witzfigur. :S

    Einmal editiert, zuletzt von Neo ()

  • Equinor ist ein Musterbeispiel an Stärke !

    Sie läßt sich tatsächlich nicht aufhalten, bevor sie das ATH-Niveau erreicht hat, obwohl schon massiv überkauft (mit RSI nahe 90 ).


    Sie wird wohl nach kurzem Luftschnappen (die überdehnten Indikatoren sollten sich zuvor erstmal etwas entspannen) keinen ausgedehnten 5. Anlauf benötigen.

    Aber um die Latte zu überqueren braucht jeder Topathlet paar Schritte Anlauf.

    Heute, das war noch nicht das Anlaufholen, der heutige Rückgang gehört noch zum Vorstoß zum ATH...:


    Gold’s/ Silver`s value is not determined by world events, political turmoil, or industrial demand. The only thing that you need to know in order to understand and appreciate gold / Silver for what it is, is to know and understand what is happening to the US dollar.

  • Uraner- meine Sicht :


    Gold’s/ Silver`s value is not determined by world events, political turmoil, or industrial demand. The only thing that you need to know in order to understand and appreciate gold / Silver for what it is, is to know and understand what is happening to the US dollar.

  • Der Retest in Gold und Silber scheint vollzogen !

    Und das Schöne daran, man kann aus dieser Bewegung das Ziel der laufenden Aufwärtsbewegung errechnen.

    Insofern erscheint der mittlerweile volle Einstieg gut getimt, nur noch die Struktur der folgenden Aufwärtsbewegung muß passen !

    Eine insgesamt dreiwellige Aufwärtsbewegung würde die Zweifel wachküssen (denn es wäre zeitl. noch Platz für einen weiteren Abwärts-Tageszyklus) und das Gold hatte bekanntlichein düsteres Signal ausgesendet.

    Eine 5-wellige Aufwärtsbewegung wäre zumindest ein gutes Signal für eine starke Gegenbewegung "B", aber auch die kann nochmal in den Herbst total abverkauft werden "C". Zweite Variante ist, sie ist der Auftakt für eine neue Welle "1".

    Für all diese Möglichkeiten sollte man offen bleiben.

    Entweder sahen wir schon das Ende der Korrektur (3-wellig), oder die Korr.bewegung ist zeitl. gedehnter

    und wir sahen erst die "A" mit den folgenden Wellen "B" und "C".

    Spätestens jetzt fällt mir auf, daß diese Zeilen für Nichtcharttechniker verwirrend erscheinen mögen und

    ich überlege eben, ob ich sie nicht löschen sollte.



    Für mich macht das aber viel Sinn....., aus den geschilderten Varianten ermittel ich die positive Schnittmenge (gesicherte Aufwärtsstrecke) und bleibe da entspannt long Minenaktien.


    An der Stelle, wo die fallenden Varianten überwiegen, verkaufe ich bzw.dünne aus, bis 1 Variante übrigbleibt.


    Also erstmal eine ganze Weile entspannt long.

    Später sehen wir weiter und klarer. (Ich hoffe der DXY geht weiterhin, trotz Anstieg, behutsam mit EM und Minen um ).

    :)

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    2 Mal editiert, zuletzt von Caldera ()

  • Caldera , wie siehst Du aktuell Canabis ? Liebäugle damit : DE000LS9VY42

    Bin bullisch Agrar und Silber, aber zu faul mich tiefer in Agrar ’einzuarbeiten‘…und von Canabis null Peilung. Letzter Joint liegt ca. 20 Jahre zurück. [smilie_happy]


    Danke 🙏

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • woernie

    Ich habe mindestens 1,5 Jahre nicht mehr zu den Cannabisaktien hingeschaut.

    Die Kurshistorie gefällt mir so gar nicht (von links oben nach rechts unten) und Niemand weiß, ob sie auch

    wirklich zu denCommoditys gezählt werden müssen.

    Sind es wirklich Sachwerte und nachhaltige Geschäftsmodelle ?

    Die fundamentalen Grundlagen sind hier erst recht undurchsichtig, die 2 Marktführer Canopy Growth und

    Aurora Cannabis könnte man sich antizyklisch hinlegen, wenn man auch hier an ein Wiederauferstehen glaubt. Die Variante über eine Inhaberschuldverschreibung(sowie L+S) würde mich abschrecken.


    Aurora/USD:

    [Blockierte Grafik: https://charts.comdirect.de/charts/rebrush/design_big.chart?AVGTYPE=simple&AXIS_SCALE=lin&DATA_SCALE=abs&HEIGHT=655&IND0=VOLUME&LNOTATIONS=106509794&SHOWHL=1&TIME_SPAN=SE&TO=1784923200&TYPE=ohlc&WIDTH=645&WITH_EARNINGS=1]


    Canopy/USD:

    [Blockierte Grafik: https://charts.comdirect.de/charts/rebrush/design_big.chart?AVGTYPE=simple&AXIS_SCALE=lin&DATA_SCALE=abs&HEIGHT=655&IND0=VOLUME&LNOTATIONS=100960178&SHOWHL=1&TIME_SPAN=SE&TO=1784923200&TYPE=ohlc&WIDTH=645&WITH_EARNINGS=1]

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    Einmal editiert, zuletzt von Caldera ()

  • Übersicht mit KI


    Cannabiskonsum schadet der Zahngesundheit. Er verursacht Mundtrockenheit, was Karies fördert. Zudem führt er oft zu Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.


    WBT

    wunderbar zweggs Dentist Career

  • Ich beobachte die Entwicklung aus EW-Sicht auch genau und habe schon einige Minen wieder eingesammelt (FOMO). Dennoch vermute ich, dass die aktuelle Rallye noch einmal scheitert und wir noch auf etwa 65 USD im GDX (Gold Richtung 3700 und Silber Richtung 50 USD) nach unten müssen, bevor die große Korrektur beendet ist. Das ist dann das HCL des 8-Jahre Edelmetallzyklus.


    Gruß, Jones

  • Caldera , wie siehst Du aktuell Canabis ? Liebäugle damit : DE000LS9VY42

    Bin bullisch Agrar und Silber, aber zu faul mich tiefer in Agrar ’einzuarbeiten‘…und von Canabis null Peilung. Letzter Joint liegt ca. 20 Jahre zurück. [smilie_happy]


    Danke 🙏

    Ich bin zwar nicht Caldera, aber meine 2 Cents:


    Das Zeug wuchert wie Unkraut. Und wenn jeder Anbauen darf, wie derzeit in der BRD, ist das fundamental gesehen, geschäftsschädigend.


    Die Strategie ,, beneble das Volk, wenn die Zeiten härter werden" ist zwar nicht von der Hand zu weisen. Aber da die Zeiten absehbar richtig hart werden, könnte man ja auch nach härteren Psychedelikaherstellern Ausschau halten.


    Psilocybin und MDMA zaubern den depressiv gewordenen Arbeitssklaven gleichzeitig Wunderland und Durchaltevermögen herbei.


    Australien ist da vorne dran, was die Anwendung dieser Substanzen betrifft. Wahrscheinlich 2019/20 zu viel aufs Volk geschossen und weggesperrt, so dass jetzt härteres Zeug ran muss.


    https://www.wallstreet-online.de/aktien/emyria-aktie#t:5y||s:lines||sfill:true||a:abs||v:week||ads:null


    Auch Donald hat das Thema schon mal laut angedacht. Sie werden es bald brauchen... [smilie_happy]

  • Nachkauf Equinor zu 33,65 Tradegate

    "Auro loquente omnis oratio inanis est."- Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt.


    -------------------------------------------- CRASH J.P.MORGAN - BUY SILVER----------------------------------------------

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  • Aktualisierung zu Equinor :


    Nun könnte die noch fehlende Aufwärtsbewegung kommen !

    Auf alle Fälle wird es nicht wieder 4 Monate dauern, bis der nächste Angriff auf den ATH-Wiederstand erfolgen wird.

    Weiter einsammeln ! :)


    Neo : Auf Trumps Tweeds erst zu reagieren, ist das Pferd von hinten aufzuzäumen !

    Er scheint charttechn. Berater zu haben, denn er meldet sich "zufälligerweise" an charttechn. Wendepunkten und nutzt somit extreme Sentiment-Situationen zur Profitmaximierung.

    Merke: Nicht Nachrichten machen Kurse, sondern Kurse machen Nachrichten :!: Trump versteht dies

    in Vollendung !

    :)

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    2 Mal editiert, zuletzt von Caldera ()

  • Moin moin,


    der südkoreanische Aktienmarkt ist heute wegen der Kreditspekulation der "Hausfrauen" um ca. 10% abgestürzt. Das könnte auch einen Teil des Rückganges bei den EM erklären. Liquidität war überlebensnotwendig, wenn man nicht liquidiert werden wollte. (Fugmann, finanzmarktwelt)


    Ebenda steht ein Artikel zum Margin Debt in den USA:


    Margin Debt bei 1,5 Billionen Dollar, netto über 1 Billion. Der Kredithebel in den USA könnte den nächsten Börsencrash massiv verschlimmern. Veröffentlicht am 28. Juli 2026 


    Beim nächsten Börsencrash passiert was? Das, was immer passiert. Stop Loss-Orders werden ausgelöst und verstärken den Abwärtstrend. Und gehebelte Börsenkonten leeren sich in Windeseile. Margin Calls entstehen – Broker fragen bei ihren Kunden nach Nachschuss von frischem Geld, weil nicht mehr genug Kapital auf dem Konto ist, um auf Kredit eingegangene Positionen aufrechtzuerhalten. Und wenn Millionen Amerikaner im Börsencrash nicht mehr nachschießen können oder wollen, werden ihre gehebelten Positionen zwangsliquidiert, was den Absturz in den Börsenkursen nochmal dramatisch verschärfen würde.


    Margin Debt in den USA explodiert – Problem bei Börsencrash

    Warum der nächste Börsencrash wirklich übel ausfallen könnte? Die folgenden Grafiken zeigen es ganz klar. Das Margin Debt in den USA explodiert, also die Summe, die die Anleger in den USA auf Kredit investiert haben. Sie ist von gut 100 Milliarden Dollar im Jahr 1997 auf 1,5 Billionen Dollar im Juni 2026 angewachsen. Noch im Juni 2025 lag diese Summe bei glatt 1 Billion Dollar. Binnen zwölf Monaten haben die Amerikaner also nochmal 500 Milliarden Dollar Aktieninvestment auf Kredit oben drauf gelegt.


    Mehr als 1 Billion Dollar netto auf Kredit

    Den 1,5 Billionen Dollar Margin Debt bei US-Brokern standen im Juni 440 Milliarden Dollar an Guthaben auf Börsenkonten gegenüber, so zeigen es die jüngsten Daten der US-Finanzregulierungsorganisation FINRA. Im Klartext, vereinfacht gesagt: Bei einem Börsencrash, wenn die Guthaben aufgezehrt würden, verblieben noch mehr als 1 Billion Dollar auf Kredit im Markt. Das kann natürlich nicht gutgehen. Broker wollen Sicherheiten. Aber bei einem Kurssturz schmelzen gehebelte Börsenkonten schnell ab. Notverkäufe, also Zwangsliquidierungen durch die Broker, wären dann unausweichlich, damit die Börsenkonten der Anleger nicht per Saldo ins Minus rutschen. Daher könnte ein Börsencrash beim jetzigen Stand des Margin Debt-Niveaus richtig hart ausfallen.


    Chipaktien wohl Auslöser für Hebel-Boom

    Es ist gut nachvollziehbar: Der Boom bei Chipaktien hat vor allem Privatanleger wie nie zuvor dazu veranlasst, auf Kredit am Aktienmarkt zu spekulieren. Das hat die Kurse gut vorangetrieben. Aber nun ist die Fallhöhe umso höher. Denn der Berg an Krediten im Markt ist auf immer neue Rekordhöhen geklettert. Natürlich muss man aber auch sehen: Das Gesamtvolumen am Aktienmarkt ist im Lauf der Jahre massiv angewachsen, in Sachen Gesamtliquidität zum Beispiel bei ETF-Anbietern, Marktkapitalisierung der Unternehmen usw. Von daher könnte der Gesamtmarkt auch mehr Kredithebel vertragen. Dennoch sind diese Charts zum Margin Debt mehr als beunruhigend!



    Die Musik spielt noch. ;)



    LG Vatapitta

  • Die Musik spielt noch. ;)


    Jeder stützt jeden in einem Kartenhaus und so ähnlich ist es aktuell im Bereich der KI.

    Nvidia will OpenAI mit einer Bürgschaft über mehr als 100 Mrd. $ helfen und einen Kredit für ein gewaltiges Rechenzentrum kommt noch oben drauf. Dafür kauft OpenAI natürlich Chips bei Nvidia.


    Wie war das 2007 bei den Immobilien? Es gab Kreditausfall-Versicherungen CDS weil einige wussten, dass man sie brauchen würde. Und aktuell gibt es wieder CDS, diesmal für die Hyperscaler, deren Free Cashflow verschwunden ist, die ihre Aktienrückkäufe eingestellt haben und wenn ihre Kredite immer teurer werden, auch schon mal ihre Aktien verwässern.



    Mit KI Gemini for free taste ich mich an neue Erkenntnisse ran:

    Wie hoch ist der Preis für eine Kreditausfallversicherung für Anleihen von Meta?


    Eine Kreditausfallversicherung für Unternehmensanleihen (ein sogenannter Credit Default Swap oder CDS) wird als jährliche Prämie in Basispunkten (1 Basispunkt = 0,01 %) des abgesicherten Nominalwerts gehandelt. Die Kosten für die Absicherung von Meta Platforms Inc. bewegen sich im Zuge gestiegener KI- und Infrastrukturinvestitionen auf einem breiten Markt, wobei das absolute Handelsvolumen ausstehender CDS für Meta laut jüngsten Marktdaten im niedrigen dreistelligen bis unter einer Milliarde US-Dollar-Bereich (ca. 627 Mio. USD nominal) liegt.


    Marktdetails und Risikofaktoren

    • Preisausdruck: Die laufenden Kosten werden als Spanne (Spread) über risikofreie Zinsen gemessen und bewegen sich im Rahmen der allgemeinen Neubewertung von Big-Tech-Anleihen und massiver KI-Rechenzentrumsfinanzierungen.
    • Marktvolumen: Das Bruttovolumen an abgesicherten Kontrakten (Gross Notional) spiegelt eine zunehmende Absicherungswelle bei "Hyperscalern" wider.
    • Handelsbasis: Genaue tagesaktuelle Einzeltaxen erfordern den direkten Zugangs-Feed von Terminbörsen oder Plattformen wie ICE Clear Credit oder Bloomberg.

    Wenn Sie den genauen Nominalbetrag und die gewünschte Laufzeit (z. B. 5 Jahre) der Anleihe nennen, kann ich Ihnen erläutern, wie sich die jährliche absolute Prämie in Euro oder US-Dollar daraus berechnet.

    KI-Antworten können Fehler enthalten. Bei Finanzfragen solltest du dich an einen Experten wenden.


    Wie hoch ist die Prämie für die jüngste Anleihe von Meta?


    Für die jüngste Anleihefinanzierung von Meta Platforms, die Ende Juli 2026 aufgelegt wurde, verlangen Investoren eine Rendite (Yield) von über 7 %.
    Diese neue Anleihe im Volumen von 12 Milliarden US-Dollar läuft unter der Projektbezeichnung „Sopaipilla“, ist von BlackRock strukturiert und dient der Finanzierung eines 1-Gigawatt-KI-Rechenzentrums in El Paso, Texas.


    Konditionen und Preisaufschläge der jüngsten Emissionen

    • Jüngster Daten-Center-Bond („Sopaipilla“, Juli 2026): Für die geplante Tranche mit Fälligkeit im Jahr 2048 fordern Anleihegläubiger eine Rendite von über 7 %. Das sind rund 0,4 Prozentpunkte mehr als Meta bei seiner 27 Milliarden Dollar schweren „Hyperion“-Finanzierung im Oktober 2025 akzeptieren musste, was auf eine gewisse Sättigung des Marktes für Big-Tech-KI-Schulden hindeutet.
    • Die jüngste direktplatzierte Meta-Unternehmensanleihe (Mai 2026): Bei dieser klassischen 25-Milliarden-Dollar-Emission wurden sechs Tranchen ausgegeben. Die länger laufenden Tranchen wurden mit folgenden festen Kupons ausgestattet:
      • Tranche bis 2046 (US30303MAJ18): Kupon von 6,20 % (aktuelle Marktrendite ca. 6,53 %).
      • Tranche bis 2056 (US30303MAK80): Kupon von 6,30 % (aktuelle Marktrendite ca. 6,70 %).

    Die Risikoaufschläge (Spreads) für diese langfristigen Papiere bewegten sich bei der Platzierung im Bereich von bis zu 1,8 Prozentpunkten über den Renditen von US-Staatsanleihen.


    Möchten Sie erfahren, wie sich diese gestiegenen Finanzierungskosten konkret auf die Preise der Kreditausfallversicherungen (CDS) von Meta auswirken, oder interessieren Sie sich für die genauen Kursnotierungen der älteren Meta-Anleihen?


    KI-Antworten können Fehler enthalten. Bei Finanzfragen solltest du dich an einen Experten wenden.

    Wie wirken sich diese gestiegenen Finanzierungskosten konkret auf die Preise der Kreditausfallversicherungen (CDS) von Meta aus

    Gestiegene Finanzierungskosten und höhere Anleiherenditen führen bei Meta zu einer direkten Verteuerung der Kreditausfallversicherungen (CDS-Spreads). Wenn Investoren für neue Anleihen wie die „Sopaipilla“-Tranche über 7 % Rendite verlangen, spiegelt dies ein höheres wahrgenommenes Kreditrisiko oder eine Marktsättigung wider. Da CDS-Preise das reine Ausfallrisiko absichern, steigen sie synchron mit diesen Risikoaufschlägen (Spreads). Der direkte Wirkungsmechanismus

    • Spread-Gleichlauf: Die Rendite einer Anleihe besteht aus dem risikofreien Zins plus dem Kreditrisikoaufschlag (Credit Spread). Steigt dieser Aufschlag am Anleihemarkt, zieht der CDS-Markt sofort nach, da Arbitrageure sonst risikofreie Gewinne erzielen könnten.
    • Erhöhte Risikoprämie: Die massiven Investitionen in KI-Rechenzentren erhöhen die Gesamtschuldenlast von Meta. CDS-Verkäufer verlangen daher eine höhere Prämie, um das Risiko eines Zahlungsausfalls über Laufzeiten von bis zu 30 Jahren zu tragen.
    • Laufzeit-Asymmetrie: Da die Finanzierungskosten besonders für die sehr lang laufenden Anleihen (2046, 2048, 2056) gestiegen sind, verteuern sich vor allem die langfristigen CDS-Kontrakte (z. B. 10 oder 30 Jahre) überproportional im Vergleich zu kurzen 1-Jahres-CDS.

    Konkretes Rechenbeispiel zur Auswirkung
    Wenn der Risikoaufschlag für eine neue Meta-Anleihe aufgrund der Marktsättigung um 0,40 Prozentpunkte (40 Basispunkte) steigt, wirkt sich das wie folgt auf die Absicherungskosten aus:

    1. Vor dem Anstieg: Ein CDS-Spread von angenommen 60 Basispunkten bedeutet 0,60 % Prämie pro Jahr. Bei 10 Millionen USD Absicherungssumme kostet die Versicherung 60.000 USD jährlich.
    2. Nach dem Anstieg: Zieht der CDS-Markt um die 40 Basispunkte nach, steigt der Spread auf 100 Basispunkte (1,00 %).
    3. Die Folgekosten: Für dieselbe Absicherung von 10 Millionen USD müssen Investoren nun 100.000 USD pro Jahr zahlen – eine jährliche Mehrbelastung von 40.000 USD.

    Möchten Sie, dass ich:

    • Die aktuellen CDS-Preise von Meta mit Konkurrenten wie Alphabet oder Microsoft vergleiche?
    • Ihnen zeige, wie institutionelle Investoren CDS nutzen, um Meta-Anleihen abzusichern?


    Vergleiche die aktuellen CDS-Preise von Meta mit Konkurrenten wie Alphabet oder Microsoft.


    Der Markt für Kreditausfallversicherungen (CDS) von Big-Tech-Unternehmen erlebt derzeit eine historische Phase. Angetrieben von gigantischen Investitionsbudgets für künstliche Intelligenz steigen die CDS-Spreads branchenweit auf neue Höchststände.
    Ein direkter Vergleich der Kreditrisikoprämien zeigt deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung der einzelnen Tech-Giganten durch den Anleihemarkt.

    CDS-Spreads im direkten Vergleich
    In der folgenden Tabelle sind die aktuellen Absicherungskosten am Terminmarkt zusammengefasst. Die Spreads werden in Basispunkten (bp) pro Jahr für die Standard-Laufzeit von 5 Jahren angegeben (100 bp = 1,00 % jährliche Prämie):

    Microsoft~35 – 45 bpAAA (Höchste Bonität)Hohe Cloud-Umsätze (Azure) federn capex ab. Extrem stabiler Cashflow.
    Alphabet~67 bpAA+ / AAKürzlich erster negativer freier Cashflow der Geschichte durch KI-Investitionsanstieg.
    Meta Platforms~75 – 85 bpAA- / A+Rekordausgaben für Rechenzentren. Steigende bilanzexterne Leasing-Verpflichtungen.
    Zum Vergleich:Oracle~196 bpBBBGilt im Anleihemarkt als Hauptrisiko-Indikator für KI-Schulden.

    Die drei wichtigsten Markttrends

    • Alphabet als Preistreiber: Alphabets CDS-Spread ist nach der Bekanntgabe des negativen freien Cashflows im zweiten Quartal auf ein neues Rekordhoch von 67 Basispunkten gesprungen. Das hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die auch die Absicherungskosten von Meta und Microsoft mit nach oben gezogen hat.
    • Die "Hidden Debt"-Sorge: Der Anleihemarkt reagiert zunehmend sensibel auf sogenannte Off-Balance-Sheet-Verpflichtungen. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die großen Tech-Konzerne (inkl. Amazon und Oracle) zusammen rund 1,65 Billionen US-Dollar an ungebuchten Verpflichtungen für Rechenzentrum-Leasings und Chip-Abnahmeverträge halten, was das Risiko für CDS-Verkäufer erhöht.
    • Einbindung in den CDX-Index: Aufgrund des explodierenden Handelsvolumens wurden Meta und Alphabet in den standardisierten CDX Investment-Grade Index aufgenommen. Zudem bietet JPMorgan neuerdings standardisierte "Hyperscaler-Körbe" im Wert von 25 Millionen Dollar an, damit institutionelle Investoren das gesamte Sektor-Risiko gebündelt absichern können. [1, 2, 3]

    Ich kann Ihnen zeigen:

    • Wie die genaue mathematische Formel lautet, um die Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default) aus diesen CDS-Spreads zu berechnen.
    • Welche konkreten Banken oder Kontrahenten den Markt für diese Big-Tech-CDS dominieren.


    Teil 2 folgt

  • Teil 2


    Zeige mir welche konkreten Banken oder Kontrahenten den Markt für diese Big-Tech-CDS dominieren.


    Der Markt für Kreditausfallversicherungen (CDS) von Big-Tech-Unternehmen wird fast ausschließlich von einem engen Kreis globaler Investmentbanken (den sogenannten "Dealer"-Banken) und spezialisierten Clearinghäusern dominiert. Da es sich um einen außerbörslichen Markt (Over-the-Counter, OTC) handelt, läuft der Großteil des Volumens über wenige Großakteure.

    Die dominierenden Market Maker (Banken)


    Diese Banken stellen die Liquidität, indem sie kontinuierlich Kauf- und Verkaufskurse (Bid-Ask Spreads) für Meta, Alphabet und Microsoft stellen:

    • JPMorgan Chase & Co.: Der unangefochtene Marktführer im Big-Tech-Segment. JPMorgan hat kürzlich die standardisierten „Hyperscaler-Körbe“ (Baskets im Wert von 25 Millionen Dollar) im Markt etabliert, um das gebündelte KI-Kreditrisiko handelbar zu machen.
    • Goldman Sachs & Morgan Stanley: Diese beiden Häuser dominieren traditionell das Geschäft mit Tech-Kunden und sind die Haupt-Kontrahenten für Hedgefonds, die auf steigende Tech-Spreads wetten (Sovereign- und Corporate-Trading Desks).
    • Bank of America Securities & Citigroup: Sie agieren als Kern-Market-Maker, insbesondere für institutionelle Anleiheinvestoren (wie Pensionskassen), die physische Meta-Anleihen in ihren Portfolios absichern müssen.
    • Barclays & BNP Paribas: Führende europäische Adressen, die vor allem den grenzüberschreitenden Handel und europäische Vermögensverwalter bedienen, die in US-Dollar-Tech-Anleihen investiert sind.

    Die zentralen Marktinfrastrukturen (Clearing & Plattformen)


    Um das Ausfallrisiko unter den Banken zu minimieren, wird das systemische Risiko über zentrale Gegenparteien (CCPs) abgewickelt:

    • ICE Clear Credit (Intercontinental Exchange): Das weltweit wichtigste Clearinghaus für Single-Name-CDS. Wenn JPMorgan eine Meta-Ausfallversicherung an einen Hedgefonds verkauft, wird das Geschäft fast immer über ICE gecleart. ICE setzt auch die täglichen offiziellen Abrechnungskurse (Settlement Prices).
    • S&P Global / IHS Markit: Kein Kontrahent, aber der entscheidende Datenmonopolist. Über deren Plattform MarkitSERV werden fast alle Big-Tech-CDS-Kontrakte elektronisch bestätigt und verarbeitet. Die bekannten CDX-Indizes (in denen Meta und Alphabet enthalten sind) werden ebenfalls hier verwaltet.

    Die dominierenden Käufer (Endnutzer)


    Auf der anderen Seite des Trades stehen drei Hauptgruppen von Kontrahenten:

    • Anleihe-Konsortien (Underwriter): Banken wie BlackRock, die beispielsweise die 12-Milliarden-Dollar-„Sopaipilla“-Anleihe von Meta strukturieren, nutzen CDS, um Platzierungsrisiken vorübergehend abzusichern.
    • KI-Infrastruktur-Leasinggeber: Große Immobiliengesellschaften (REITs) und Betreiber von Rechenzentren, die langfristige Mietverträge mit Meta oder Alphabet eingehen, sichern die Bonität ihrer Mieter über den CDS-Markt ab.
    • Macro-Hedgefonds: Nutzen die CDS von Meta und Alphabet als liquides Instrument, um makroökonomische Wetten gegen die "KI-Blase" zu platzieren, ohne die echten Anleihen leerverkaufen zu müssen.

    Möchten Sie tiefer in die Praxis eintauchen? Ich kann Ihnen zeigen:

    • Wie ein konkreter CDS-Handelsvertrag (ISDA Master Agreement) zwischen einer dieser Banken und einem Investor aufgebaut ist.
    • Wie die Banken die Preise für diese Kontrakte untereinander quotieren (Zahlungstermine und Standard-Kupons).


    Soweit reicht mir das.

    An anderer Stelle hatte ich gefunden, dass die Techkonzerne ihre Kredite von Schattenbanken, wie z.B. Blackstone erhalten, die sich das Kapital bei JPM und der Deutschen Bank besorgen.



    ... und wenn einer fällt, fallen alle - wie beim Kartenhaus. :whistling:



    LG Vatapitta

    PS: Öl und Gas halte ich weiter die Aktien, ansonsten bin ich mit ca. 10% short, kleiner Hebel.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, besonders wenn man mit Kredit spekuliert. :pinch: Noch lebt sie!

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