Prepper - vernünftige Vorsorge oder Panikmodus? Vorbereitung, Werkzeuge, Geräte, Tools, Fahrzeuge und Verteidigungsmöglichkeiten.

  • Ich auch und einige Dinge fand ich lustig (weiß gerade nicht mehr konkret was).

    Moin,


    Ihr wohnt zu dicht an der Ukraine [smilie_happy] Bei uns werfen die so etwas nicht ein, die norddeutsche Tiefebene wird im Krisenfall schnell noch tiefer gelegt - da lohnt keine Vorsorge :burka: Da fällt mir gerade ein, dass ich mir noch eine russische Staatsflagge in den Keller legen wollte...


    Grüße

    Goldhut


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    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Wer weiß, für was die Flagge mal gut ist. Und den neuen Borsche musst du gut verstecken ! ! :) :)

  • Schön aus dem Buch zitiert, aber trotzdem verab jeder Realität. Keine Ahnung, warum dieser Bullship immer wieder zitiert wird?


    Wer nach Ereigniseintritt meint noch in ein entferntes Ziel aufbrechen zu müssen, hat bei seiner Vorbereitung versagt. Ich weiß, dass man das in jedem Hollywoodstreifen immer wieder sieht, aber das bleibt trotzdem bullshit.


    Nichts gegen dich, doch wenn du heute schon weißt, dass du bei einem Blackout das Haus verlassen musst, warum hast du diese erkannte Schwachstelle nicht schon längst beseitigt?

    Das ist so wie die Treibstoff-Diskussion hier. Ich verstehe, dass man kauft wenn es günstig ist und dann lagert, aber jetzt in mittlerer Panik plötzlich Jagd auf Kanister für die Krisenvorsorge machen..

    Was habt ihr denn die letzten Monate und Jahre gemacht?


    Es gibt eine Verhaltensregel, die jeder beherzigen sollte: "Bleiben - Verstecken - Flüchten oder Verteidigen". Das Haus ist deine Festung das Fundament, auf das man seine Vorbereitung aufbaut. Ein Haus das nicht in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar ist, ist wertlos!

    Und auch wenn Plünderer etc kommen, gibt man es nicht auf, weil man darauf vorbereitet ist. Man hält sich verborgen und wartet erstmal ab. Es mach keinen Sinn davon zulaufen, wenn einen die Besucher vor der Tür stehen, ebenso wie es eine dumme Idee ist diese zu bekämpfen, bevor man nicht kurz vor der Entdeckung steht.


    Das wichtigste in einer Ausnahmesituation ist Ruhe und ei en kühlen Kopf zu bewahren. Also kann jeder Froh sein, wenn er jetzt Schwachstellen erkennt, denn noch ist Zeit diese zu beseitigen.


    Flucht bleibt immer die schlechteste Option, wenn nicht andernfalls Leib und Leben bedroht sind. Sind ja einige hier im Forum, die außerhalb Deutschlands Fuß gefasst haben und wissen was man zurück lässt, wenn man die Heimat verlässt, bzw wie viele Jahre es dauert sich anderswo eine halbwegs brauchbare Basis zu schaffen.

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  • Vielleicht wäre ein olivgrüner LADA Niva angeraten. :hae:

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Ich weiß, dass man das in jedem Hollywoodstreifen immer wieder sieht, aber das bleibt trotzdem bullshit.

    Ich möchte konkretisieren: Der Zweck von Hollywoodstreifen ist es, den Menschen eine Illusion als Realität vorzugaukeln. Jegliche, wirklich jegliche Wahnsinnsvorstellung, die mir in Prepper-Kreisen begegnet ist, wird von Hollywood-Weltuntergangsfilmchen inspiriert.


    Und jede "verlorene Seele", der ich auf meinen Wegen begegnet bin und die auf mich zuerst den Eindruck erweckte "aufgeweckt" zu sein, machte schließlich nichts anderes mehr als sich die Nacht mit Filmen und Serien totzuschlagen... und alles was sie erzählten, waren nur die Fantasien aus den Filmen.


    Und das kann man auf jeden anderen Lebensaspekt übertragen: Beziehungen, Romantik, Familie, Arbeitsalltag, Nachbarschaft, Luxus, Randgruppen, Weltbilder, Lebensgefühl, Glück usw...


    Bilder für den schwarzen Spiegel, die durch einen Holz-Zauberstab geschaffen wurden. Verflucht mit der Intention, die Menschen in die Irre zu führen, indem eine verzerrte Realität wiedergespiegelt wird.


    Seit wann schaut man sich Filme, Serien, Kino an? Bestimmt seit der Kindheit mit lebhafter Fantasie, die dann durch Hollywood und Disney gekapert wurde!


    Wann hat man damit aufgehört, sich sowas anzusehen?

    Ist die Antwort "gar nicht"? Dann sollte man lieber Abstand davon nehmen, sich bei seinen Planungen von den Bildern beeinflussen zu lassen.


    Hollywood = Gehirnwäsche = erlernte Hilflosigkeit (sich in sinnlosen Vorhaben verfangen)


    PS: "Hollywood" hier bitte als stellvertretende Symbolik für die ganze Mainstream-Filmindustrie sehen.

  • Der Fernseher liefert Bilder, die bilden dann deine Meinung.


    Anstatt dass dein Gehirn arbeiten muss um sich selber was auszudenken, hast Du für alles schon ein Klischee und eine Blaupause dann bekommst du dann die Anreize die dich triggern, und dann läufst du im Zombie Modus.


    Man reagiert nur noch auf das Skript, anstatt die eigene Realität zu steuern.


    Man hat ja während Corona gesehen, wie sich die Leute verhalten haben. Viele genau so, wie sie es davor in ‚prophetischen‘ Sendungen angekündigt bekommen haben.


    Das Skript war längst im Unterbewusstsein verankert. Die Bilder aus dem Fernsehen wurden zur Realität, und die Masse ist im Zombie-Modus genau die Wege gelaufen, die Hollywood vorgezeichnet hat. Wer nicht selbst denkt, wird gedacht.


    Bei Beziehungen ist es genau dasselbe. So ziemlich alle deutschen Frauen unter 65 benehmen sich heute wie schwule Männer, weil sie das im Fernsehen so vorgekaut bekommen haben.

    Und die ‚Männer‘ spielen dazu den Diener oder den Clown, weil sie im TV gelernt haben, dürfen sich vielleicht mal auszucken und müssen einmal im Quartal zumindest den brutalsten shittest bestehen, bevor sie wieder spuren "dürfen". Ein gigantisches Skript, das beide Seiten unglücklich macht, solange sie den Zombie-Modus nicht ausschalten.


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  • ...

    ... möglichst auf Papier. Weiß nicht, ob es die gedruckten versionen des Maxiatlas vom ADAC noch gibt.

    Waren früher ein treuer Begleiter vor Navi und Co. Sind nur etwas unhandlich sich die bei 100 kmh zwischen Bauch und Lenkrad zu klemen und dann den Weg zu finden ...

    Ich habe in meinem "Großen" die fahrerseitige Sonnenblende zum Kartenhalter umfunktioniert.

    Für Schatten/Blendschutz sorgt stattdessen ein durchgehendes Rollo.


    Zwei Klemmen dran, and schon kann man eine beliebige Landkarte in bester Sichtposition aufhängen.


    Ich rede hier von einem "Düdo", einem Mercedes 508, da ist das Fahrerhaus so hoch und die Frontscheibe so groß, dass man das völlig ohne Sichtbehinderung tun kann.


    Habe leider nur ein einziges ziemlich altes Bild davon:


    Ihr werdet es kaum glauben, aber ich benutze die Vorrichtung heute noch. Das Navi zeigt mir, wo genau ich bin, und die Karte gibt den großen Überblick, was beim Navi nicht gegeben ist.


    Zum "Flüchten" werde ich den aber eher nicht benutzen (obwohl ich Treibstoff für 2500km mitnehmen kann, das reicht von mir zuhause bis beispielsweise zur Straße von Gibraltar...).

  • Ich kann gar keine USA Filme oder Serie mehr schauen, entweder schlafe ich ein oder höre nach spätestens 15 min auf da einfach Schwachsinnig, hab letztens ein einzige Film in Stück geschaut, den "Fluch der Karibik" mit ganzer Familie, da bin ich auch kurz ein geschlafen.


    Schaue oft Französische oder Italienische Filme/Serien an, meist schon paar Jahren alt aber immerhin durchaus sehenswert. USA Dreck geht gar nicht mehr obwohl ich es ab und zu versuche.


    Zu der "Prepper" Diskussion, ich sehe immer wieder Meinungen das jetzt schon eine Gemeinschaft oder Gruppe gesucht werden soll, das kann Vorteil sein aber nicht zu weit öffnen gegenüber fremden, keiner kann abschätzen wie sich Leute verhalten in Notlage, Leute die in Ruhezeit solide und integer aussehen und sich auch so benehmen werden womöglich umkippen beim ersten Anblick von entstellten Leichen der Familien oder Bekanntenkreises, goldene Regel ist erstmal jeder für sich, Darwin wirkt dann wunder, in DE ist eine starke Materielle Basis vorhanden, Vorbereiten kann einfach sein wenn es sich um Lagersache handelt, sich Psychisch vorzubereiten das sein Arbeitskollege, Nachbar, Cousin oder Heizungsmonteur von Gestern sein Kind/Frau vor eigener Augen erschießt oder die Kehle durschneidet damit er ans Essen oder Geld rankommt ist nicht möglich, bereit sein eigene Familie zu beschützen ohne zögern meint jeder zu sein ABER viele versagen genau dann wenn es darauf ankommt, das überlebt einer oder nicht aber eine große Portion misstrauen gegenüber JEDEN! ist Überlebens wichtig, Gruppen sind schwierig, besonders in DE, hier sind zu viele Leute die ihre "Individualität" als etwas nützliches sehen. Nichts zeigen gegenüber anderen und nichts wissen aber still und leise vorbereitet sein ist oft besser als Mittglied einer Gruppe sein den die andere Gruppenmittglieder als verzichtbar sehen, da wird man schnell beseitigt und sein Lager wird unter anderen verteilt.

    Lk 12:2-3 Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.


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  • keiner kann abschätzen wie sich Leute verhalten in Notlage, Leute die in Ruhezeit solide und integer aussehen und sich auch so benehmen werden womöglich umkippen beim ersten Anblick von entstellten Leichen der Familien oder Bekanntenkreises,

    Da hast du absolut recht, wenn du mit "Leuten" ebensolche meinst, die nur unter optimalen Bedingungen funktionieren wie sie sollen, die sich eine Maske aufsetzen und eine Rolle spielen, auch gegenüber Freunden, die Süchtig nach dem Materiellen sind, die an ihrem Leben(-sstandard) hängen, die Angst vor Verlust haben und Kontrolle ausüben wollen.


    Ich denke mal, Corona und die Jahre danach machte es für alle recht einfach, die Leute zu erkennen, die sich Masken aufsetzen. Den Rest kann man mit der Zeit und mit Menschenkenntnis rausfinden... (Erfahrungen+Erkenntnisse im Bezug auf alle Erlebnisse, die man schon so mit Menschen hatte)


    Wenn die eigene Menschenkenntnis aber z.B. nur aus Menschen besteht, die obige Merkmale verkörpern, wie will man dann jemals die passenden Menschen finden? Frage dich, warum du nur solche Menschen kennst, liegt es vielleicht an deinen eigenen Erwartungen an ein glückliches/erfülltes Leben? Wo kommen diese Erwartungen her? Was haben alle Leute gemeinsam, welche die selben Erwartungen haben? Wozu häufst du das ganze Gold, die ganzen Vorräte, die ganzen Werkzeuge usw. an? Für wen?


    Zitat

    Prüfe also eingehend die Absichten deines Erwählten. Ob er auf Vorteil hoffen sollte, den er aus deiner Freundschaft ziehen will, und meine, sie sei käuflich und nicht umsonst. Verständlich, wenn die Freundschaften der Armen fester sind, als die der Reichen. Armut lässt nicht auf Gewinn hoffen (Sankt Ambrosius).

    source: https://www.lyricsondemand.com…zlyrics/philialyrics.html


    Wenn man all diesen Scheiß, mit dem man sich dank der modernen Zivilisation identifiziert, mal ablegen würde, endet man bei Menschen, die so auf das Leben schauen, wie es vor der modernen Zivilisation die Normalität war! D.h. wenn die Zivilisation wegfällt, werden diese Menschen gar keinen Bedarf haben, dich in den Rücken zu stechen, weil es ihnen und dir mit dem Wegfall ebendieser Täuschung eines "sinnvollen Lebens" weiterhin an nichts fehlen wird!


    Ob das nun Menschen sind, die in sogenannter Armut leben, die aber komischerweise alles haben, wovon andere nur träumen können und dabei auch noch zufrieden sind - oder z.B. islamistische Parallelstrukturen, die so stark zusammenhalten können wie es irgendein deutscher e.V. nie könnte.

    Sie alle eint das gleiche: Ein als unerschütterlich angesehenes Fundament, auf dem sie gemeinsam bauen können.


    Und viele Fundamente, die man hier zu lesen bekommt, stehen auf Sand - oder gar auf heißer Luft.

  • eine große Portion misstrauen gegenüber JEDEN! ist Überlebens wichtig,

    Erstmal danke für deine Einschätzung/Erfahrung 👍


    Es ist genau so, wie du es beschrieben hast. Die Masse der Menschen sind schlicht Opfer und den Prepper geht es zu erst an den Kragen, weil dort etwas zu holen ist. Die Familie ist idR schon schwierig genug in der Spur zu halten, mit einer Gruppe - keine Chance!

    Es muss nur einer ausscheren und was dann? Selbst im professionellen Bereich ist dies ein selten diskutierte, aber häufiges Problem. Wenn die Angst kommt, hilft auch Befehl und Gehorsam nichts mehr.


    Die Darstellung von Krieg und Krise im TV hat rein gar nichts mit der Realität zu tun. Auch wenn jeder Krieg/Krise anders ist, so etwas wie in Film und Fernsehen hab ich nie erlebt. Die dumme Diskussion, was man den Zuschauern zeigen kann, hat zu einer Showveranstaltung ohne jeglichen Realitätsbezug geführt.

    Insbesondere in den westlichen Ländern hat sich wohl auch dadurch die Meinung breit gemacht, dass es mit etwas Vorräte, bleib zuhause und höre auf den Staat getan ist. Viele wollen nicht verstehen, dass es dem Staat primär um die Kontrolle der Masse geht und es vollkommen egal ist, wie viele verrecken.


    Jeder für sich alleine und andere Menschen meiden wo immer es geht. Das gilt auch für die Verwandten und Freunde.

    Lager und Versorgungspunkte sind staatlich organisierte Todesfällen.

    Dein Staat schenkt dir heute nichts und schon gar nicht in einer Krisensituation!

    Es hätte schon einen Grund, warum man den Menschen die Selbstständigkeit genommen und diese in ein betreutes Leben geführt hat...

    Aber nicht jammern, es liegt an jedem selbst und noch gibt es keine Krise. Jeder hat die Möglichkeit sich vorzubereiten und sein Leben auf eine solide Basis zu bringen. Geht die Familie mit - gut, wenn nicht eben nicht.


    Vlt empfindet jemand diese Zeilen als drastisch, aber ich hab mich zurück gehalten...

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  • Der Mensch überlebt besser in der Herde..


    Aber im Westen, mit westlichen Lebensstil ist die Herdenbildung ja kaum möglich, die haben dann eigene Regeln und Vorstellungen, und der Staat mag das nicht weil die nicht unbedingt auf Linie laufen und schwer kontrollierbar sind.




    In normalen Strukturen kommt erst deine Familie, dann kommt deine Gemeinde/dein Dorf/Nachbarschaft.


    Okay, beim Fußball darf man noch mal Stamm "simulieren".


    Hast du aber so nicht mehr, Familien nennen sich zwei Schwule und ein Hund, deine Nachbarn in der Mietskaserne sind durchlaufende Posten, und das einzige was euch alle vielleicht noch alle eint ist der Alkohol. :burka:

  • den Prepper geht es zu erst an den Kragen, weil dort etwas zu holen ist

    Dann identifiziere dich nicht mehr als "Prepper" - und schon will dir auch keiner mehr an den Kragen.

    Das heißt nicht, dass du alles, was du diesbezüglich tust und getan hast, einfach wegwirfst - sondern einfach nur, dass du dem Ganzen eine "schönere" Bedeutung beimisst, als die aktuelle, bei der es nur ums persönliche Überleben geht...


    Ich weiß, klingt komisch, ist aber so. ;)


    Denn der einzige Unterschied am Ende wird sein:
    Der Eine hat bis dahin gelebt, der Andere hat bis dahin überlebt.

    [smilie_blume]

  • Dann identifiziere dich nicht mehr als "Prepper"

    Ein Prepper ist jemand, der sich auf mögliche Ausnahmesituationen vorbereitet. Der Prepper plant aus theoretischen Überlegungen Vorsorge, Ausrüstung und Pläne, für den Moment in dem sein normales Leben nicht mehr möglich ist.

    Aus dieser Sichtweise bin ich kein Prepper, da meine Aktivitäten ganz normal im Alltagsleben stattfinden. Die Intention ist dabei Unabhängigkeit und Selbstversorgung, aber nicht das Warten auf eine mögliche Ausnahmesituation.


    Kommt eine entsprechende Situation, startet der Prepper und spielt seinen Krisenplan, etc. ab, während mein Leben unverändert oder allenfalls leicht angepasst weiter läuft.


    In dicht besiedelten Gebieten, wie in DE bleibt häufig nur die Variante Prepping. Auf dem Land sieht das schon anders aus, und viel Prepperaktivitäten sind dort einfach normaler Alltag. Der Prepper lagert zB Eipulver und Treibstoffe, auf dem Land hat man Hühner und welcher Landwirt hat keinen Dieseltank?

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  • Bei der ganzen Choose ist rein garnichts kalkulierbar.

    Der Feind sitzt sogar in deinem eigenen Haus. Oder besser gesagt, er kann in deinem eigenen Haus sitzen.


    Beispiele:

    1. Die (nette) Nachbarin klingelt an deiner Tür. Ihre Tochter habe Fieber/Hunger/Verletzung...ob du......

    Was tust du, wenn deine Frau helfen will aber du nicht?


    2. Die beste Freundin deiner Tochter steht hungrig vor der Tür. Schickst du sie weg? Wie reagiert deine Tochter?


    3. Die Nachbarin steht mit einem Topf kalter Suppe an deiner Haustüre. Du hättest doch diesen Ofen. Ob du nicht schnell ausnahmsweise ihre Suppe warm machen könntest, sie sehe es ja am Kamin, dass er gerade an sei.


    4. Deine Schwiegermutter (SPD-WählerIN, redet mit dir seit Jahren nicht mehr) steht aber jetzt vor der Tür.....usw. usf.


    5. Die feste Freundin deines Sohnes (grünes Gutmenschenelternhaus, Walldorfschülerin gewesen) kommt vorbei, weil daheim nix ist außer Tofu und Hummelhonig........


    Vermutlich kommt es so oder so zu Chaos, Improvisation, sehr viel Niedergang Katastrophen und dann zu kleinen Clans. Mit Familie hat das rein garnix zu tun im hedonistischen Germoney.

    "Gerade wieder frisch gelesen: George Orwell`s 1984..... am Ende jubeln sie dann alle."

    Connor MacLeoad

  • Folge Deinem Herzen ….

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  • Wie immer gilt für alle, die zuhause bleiben..... Keine Begehrlichkeiten wecken! Nichts nach außen tragen. Immer mit jammern, immer nur klagen, zerlumpte kleidung, unrasiert, stinkende im Notfall usw.


    Dark-End hatte das mal beschrieben, in Vollendung. Geht hier aber nicht so perfekt.

    Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
    Anthony Hopkins


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  • Auch wenn deine Beispiel 5mal bildreich und mit Vorurteilsguss übezogenem Kuchen gleichen, ist die Antwort einfach.


    Die Tür schließt sich nur einmal und es ist vollkommen egal, wer dann da draußen steht, bettelt oder verreckt!

    Hättest du die/denjenigen im Haus haben wollen, hättest du sie schon im Haus.


    Und ja, du hast recht, dass der Feind in den eigenen 4 Wänden sein kann. Doch genau deshalb ist Prepping in meinen Augen schlecht. Die Handlungen, Disziplin, etc waren vorher nie Teil des normalen Lebens. Wenn man dann plötzlich von 0 aus 100% schalten muss, bringt das viele Probleme.


    Wenn du dein Leben nicht immer im gelben Bereich fährst, hast du früher oder später hausgemachte Probleme.

    Wenn es an der Tür läutet und ich erwarte niemanden, dann geh ich gar nicht erst hin. Ebenso am Telefon, das normalerweise immer stumm ist. Wichtige Dinge kommen mit der Post!


    Das was du in 5 Beispielen beschreibst sind lediglich die Folgen von vorherigem Fehlverhalten.

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  • Also wenn ich zum Flüchten eine Karte brauche ...hahaha [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Mit 3 Kanistern geht es wie weit ???


    Ich bleib sauber hier....der Clan in einer Hütte...dann reichen die Waffen besser.


    cu DL..ohne meinen Weinkeller ist es kein Überleben :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Connor MacLeod


    Von was für einem Szenario gehst du denn bitte aus, dass man einer Nachbarin bei ihrem kranken Kind nicht helfen will oder einer Nachbarin nicht die Suppe warm macht? Mad-Max? Perestroika? Militärdiktatur? Kalifat? Hungersnot?


    Das hat mich bei all den Survivalisten immer gestört, diese absolute Paranoia vor dem absoluten Bösen.

    Und wer das wirklich nicht ablegen kann, sollte halt mal überlegen, welche weltlichen Anhänge einen daran hindern, denn am Ende ist es nur Verlustangst, die dir alle diese "Horrorszenarien" malt.


    Arm zu sein bzw. sich Arm zu geben ist ein Weg, mit den unbekannten Variablen umzugehen, hab ich schonmal erklärt wie das funktionieren kann. Folge deinem Herzen (=innere Stimme o.ä. Konzept) hilft auch. Zuallererst solltest du aber daran arbeiten, die störenden, fremden Stimmen aus deinem Kopf zu bekommen.


    Aber gut, was sagen deinen Beispiel-Situationen eigentlich aus?

    Zuerst einmal breche ich sie auf ihre gemeinsamen Nenner herunter:


    A) Nachbarn klingeln/stehen an deiner Tür und bitten um Hilfe.
    Du hast dich also in deiner Festung verbarrikadiert und lässt dich niemals draußen blicken, d.h. die Nachbarn sind ja genötigt, an deiner Tür zu klingeln, wenn sie was von dir wollen, anstatt dich spontan am Gartenzaun oder beim Holz sammeln am Waldrand zu treffen. Oder du wohnst in einer Stadt.


    D.h. du befindest dich also in einem Zustand der Dauer-Anspannung, ständiger Angst vor dem schlimmsten Fall, dir will jemand ans Leder, dir will jemand was wegnehmen, du fängst an, allem und jedem zu misstrauen - und das sieht man dir an...


    Während nun also der vernünftige Rest vom Dorf sich arrangiert und durch Tätigwerden Gruppen entstehen und Dinge auf die Beine gestellt werden, hockst du am Fenster und guckst ihnen durch die dünnen Schlitze der Rolläden zu. Was anderes bleibt dir ja nicht übrig bei deinen Erwartungen.


    Im Dorfe wundert man sich schon, warum du überhaupt nicht an die Tür gehst und den ganzen Tag im Haus bleibst... der arme... nach mehreren gut gemeinten Versuchen lassen sie dich also erstmal in Ruhe.... werden dir wohl aber auch nicht helfen, wenn dann die folgenden vor der Türe stehen:


    B) Familie/Bekannte stehen an deiner Tür (und wollen was? bleiben?)

    Irgendwas ist schief gelaufen, wenn solche Menschen an deiner Tür stehen. Womöglich habt ihr euch total verkracht, die Fronten sind verhärtet und jeder erwartet vom Anderen das Schlimmste. Dann sollte man sich aber fragen, wieso die jetzt vor der Tür stehen. Kommen sie von weit her? Illusionär, ein Witz! Wie Paradox genau muss die Lage sein, dass du nicht helfen kannst, die es aber irgendwie bis zu dir geschafft haben? Sind sie aus der Nähe? Siehe Oben.



    Du wirst jetzt festgestellt haben, dass ich mit keiner Silbe darauf eingegangen bin, wie man an der Tür in dem entsprechenden Beispiel reagieren würde. Ganz einfach, weil es komplett sinnlos ist, sich über eine fiktive Situation, mit ausgedachten Charakteren, den Kopf zu zerbrechen.. dein Ego spielt dir Fantasien vor, die so nicht eintreten werden...


    und wenn doch, dann kannst du dir in 99% der Fälle an die eigene Nase fassen, denn du identifizierst dich mit etwas, das du dann auch nach Außen trägst: In deinem Falle also "ich bin vorbereitet, ich bin besser dran als ihr, ihr seid alle doof und blöd und blind, ich habe alles, ihr habt nix, bei mir gibts was zu holen, aber ich gebe nix ab" statt "oh ein wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft, das uns gerne hilft und dem wir gerne helfen".


    Du sagst: Unmöglich? Dann mach es möglich. Und zwar jetzt und nicht erst in der Krise. Es geht hier um eine Umstellung der eigenen Wahrnehmung, die eine Umstellung der Wahrnehmung aller anderen auf dich zur Folge hat, weil du plötzlich eine ganz andere Ausstrahlung besitzt, die all diese schlechten Dinge, die du dir so vorstellst, auch nicht mehr "magisch anzieht".


    Diese Einstellung schließt ja nicht aus, dass man in einer Extremsituation (z.B. Plünderer ziehen gerade durchs Land) dann nicht doch alle Schotten dicht macht. Diese Extremsituationen werden aber nicht über Nacht eintreten, sondern fließend.... d.h. du wirst wertvolle Anfangszeit damit verschwenden, dich zu isolieren und von der Gemeinschaft, die in der Not entsteht, auszuschließen.


    Natürlich ist Urteilsvermögen gefragt, wenn es um bestimmte Personentypen geht... aber hier auch wieder Menschenkenntnis - und die lernt man nur im Umgang mit Menschen verschiedener Art - und idealerweise lernt man es, Menschen zu erkennen, die den Funken in sich haben, die tun dir auch nix.


    Und bei allem anderen hilft dir deine spirituelle Einsicht und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, die du natürlich erstmal erkennen musst, dass du sie überhaupt hast!

  • Ich finde es unglaublich engstirnig und engherzig anderen in Not nicht zu helfen. Was für ein Leben soll das sein, wenn ich mit meinem Kram in meiner Bude verbarrikadiert hocke und zittere?

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

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