(Welche bank blieb 1917 in Russland unangetastet?)
Übersicht mit KI
Nach der Oktoberrevolution 1917 wurden in Russland fast alle Banken verstaatlicht, was die Staatsbank des Russischen Reiches (als Vorgänger der heutigen Zentralbank) und private Geschäftsbanken betraf, sodass keine große Bank 1917 vollständig unangetastet blieb; es gab jedoch eine massive Umstrukturierung und Verstaatlichung, die die Macht der privaten Banken beendete.
Hintergrund der Bankenkrise 1917:
- Schwächung der Staatsbank: Während des Ersten Weltkriegs hatte die Position der Staatsbank an Einfluss verloren, und private Geschäftsbanken wurden aktiver.
- Ziele der Revolution: Die Bolschewiki planten eine grundlegende gesellschaftliche Umwälzung, die die Verstaatlichung von Banken, Industrie und Handel umfasste.
- Dekrete der Bolschewiki: Erste Dekrete zielten direkt auf die Verstaatlichung ab, was die bestehenden Bankstrukturen zerschlug.
Zusammenfassend: Es gab keine große Bank, die 1917 in Russland "unangetastet" blieb; das gesamte Bankwesen wurde im Zuge der Revolution grundlegend umgestaltet und verstaatlicht.
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In der Geschichte der Russischen Revolution von 1917 wird häufig die
National City Bank of New York (heute Citibank) als das Institut genannt, das am längsten von den unmittelbaren Verstaatlichungsmaßnahmen der Bolschewiki verschont blieb.
Während fast alle privaten russischen und ausländischen Banken unmittelbar nach der Oktoberrevolution im Dezember 1917 verstaatlicht oder geschlossen wurden, konnte die National City Bank ihre Filialen in Petrograd (heute St. Petersburg) und Moskau zunächst weiterbetreiben. Die Gründe hierfür waren komplex:
Diplomatische Immunität: Als US-amerikanisches Institut genoss sie einen gewissen Schutz, da die junge Sowjetregierung diplomatische Verwicklungen mit den USA zunächst vermeiden wollte.Wirtschaftliche Bedeutung: Die Bank war an der Platzierung russischer Staatsanleihen auf dem US-Markt beteiligt und diente als Kanal für US-Finanzhilfen.Interessen der Bolschewiki: Lenin betrachtete die großen Banken als notwendiges „Staatsinstrument“ für den Sozialismus und wollte das moderne Bankensystem eher übernehmen als sofort vollständig zerstören.
Erst im Jahr 1918 wurden schließlich auch die Vermögenswerte der National City Bank beschlagnahmt, nachdem die Beziehungen zu den Westmächten eskalierten und die Sowjetregierung alle zaristischen Auslandsschulden für ungültig erklärte.
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LG Vatapitta