Russland - Der Bär wehrt sich

  • ..., dann werden sofort BW Tornados mit Taurus Marschflugkörpern mit US Atombomben Sankt Petersburg angreifen

    Dir ist schon klar, daß die BW keinen Zugriff auf die Dinger hat? Das geht nur per Befehl von ganz oben, und der wird nicht kommen. Im Gegenteil, die Amis werden sich hüten, sich da verwickeln zu lassen. Auch wenn Du das 100mal "vorher mitgemacht hast".


    Ich sehe eh nicht, daß die Russen als erstes einzelne Fabriken angreifen. Das ist einfach zu abstrakt. Wenn dieser Angriff kommt, dann hat der die Aufgabe, Rußlands Abschreckung wiederherzustellen. Das geht nur mit einem emotionalen Schock, den auch die einfacher gestrickten Gemüter mitbekommen.


    Estland bietet sich nicht nur an, sondern bettelt in Form einer gewissen Frau K. schon seit Jahren darum.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

    • Offizieller Beitrag

    Also langsan bekomm auch ich Zweifel, ob es sich lohnt, in diesem Faden was ernsthaftes zu schreiben.

    Nein...


    Madson wurde schon vor einiger Zeit von mir ermahnt und heute in anderem Faden vom Kollegen letztmalig und nachhaltig ermahnt.

    Und Spekulationen über mögliche Kriege und deren Ausführungen und oder Folgen bitte etwas einschränken bzw. kürzer fassen, danke!


    Grüsse

    Edel

  • also der eur/gbp/jpy hat da schonmal nicht mitzureden und der usd ist ganz kurz vor dem game over(innerhalb brics ist er das schon).

    Google vom IWF anerkannte Währungsreserven …

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Blamurmel. Auf der anderen Seite gilt die gleiche Doktrin. Trotzdem rammeln Marschflugkörper und Drohnen im Hinterland.


    Wenn nun Gleiches mit Gleichem vergolten wird, wäre das nur recht und billig. Und nein, die Eier hat die Nato ex USA nicht, darauf hin die Eskalationsleiter bis ganz rauf zu klettern. Die tun nur so als ob. Selbst wenn man an das Atommärchen glaubt... Von Königsberg aus sind die in 120 Sekunden im Ziel. Da startet kein Tornado mehr.

  • Edel Man Danke für die Info, dann besteht ja noch/wieder Hoffnung. [smilie_blume]


    Weil ja öfter diese Prophetien angesprochen wurden, vielleicht für den einen oder die andere von Interesse: Schiffmann hat sich auch damit beschäftigt und manche Details aus seiner Sicht interpretiert. Fand ich nicht uninteressant. Aber natürlich ohne Gewähr, keiner weiß, wie es wirklich kommt :saint:.

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    Und noch weitere: https://www.youtube.com/@alles…174/search?query=irlmaier

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Dir ist schon klar, daß die BW keinen Zugriff auf die Dinger hat? Das geht nur per Befehl von ganz oben, und der wird nicht kommen. Im Gegenteil, die Amis werden sich hüten, sich da verwickeln zu lassen. Auch wenn Du das 100mal "vorher mitgemacht hast".

    > Deshalb spreche ich auch ständig vom "Oberbefehlshaber sämtlicher westlicher Truppen"

    ...und der ist DERZEIT ein Amerikaner.


    > Sollte es wenige Stunden vor KRIEGSBEGINN ein tödliches Attentat auf diesen geben und sollte sein Stellvertreter (Autounfall?) gerade NICHT erreichbar sein, dann übernimmt der ranghöchste Offizier im Führungsstab das Kommando. Und wer das ist das weiss nur Gott.


    Es lässt sich nicht Alles planen!


    Beispiel: Eine Gruppe angeblicher chilenischer Reporter besuchte Kuba und sollte Fidel Castro treffen. Kurz vor dem Besuch untersuchte Fidel`s persönlicher Sicherheit Dienst die Gruppe. Und dann ging einer der Sicherheitsleute auf einen (angeblichen) Chilenen und sagte resolut:


    "Ich sehe direkt das Du ein Kubaner bist und keine Chilene".


    Dann bekam es dieser CIA-Handlager mit der Angst zu tun, und führte den Anschlag mit einer präparierten Kamera nicht durch....


    Beispiel 2: Ich bekam die Info das Israel den Iran in der Nacht vom 27 zum 28 Februar angreifen wird, und ich war mir zu 100 Prozent sicher das die Quelle echt ist....

    Hätte diese "Quelle" auch die Mullahs im Iran informiert, dann wäre "Der Alte" noch am Ruder. Und mit dem konnte man noch. Wie man mir aus dem Iran bestätigte: "Krieg mit Israel: Ja, sicher. Wann? erst mal Nicht!"

    Und die jetzt stattdessen an der Macht sind mit denen kann man leider NICHT reden.


    Und genau so wird es mit dem dann Oberkommandierenden sämtlicher westlicher Truppen. Er wird intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen. Und wird nachher als der beste Offizier seiner Zeit gelten.

  • Google vom IWF anerkannte Währungsreserven …

    ich meine die tatsächliche nutzung als solcher.

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Blamurmel. Auf der anderen Seite gilt die gleiche Doktrin. Trotzdem rammeln Marschflugkörper und Drohnen im Hinterland.


    Wenn nun Gleiches mit Gleichem vergolten wird, wäre das nur recht und billig. Und nein, die Eier hat die Nato ex USA nicht, darauf hin die Eskalationsleiter bis ganz rauf zu klettern. Die tun nur so als ob. Selbst wenn man an das Atommärchen glaubt... Von Königsberg aus sind die in 120 Sekunden im Ziel. Da startet kein Tornado mehr.


    Abwarten. Erst gibt Selenskji den Löffel ab. Und auch hier weiss ich wie es genau läuft...


    Und dann gibt Trump den Löffel ab. Nicht die CIA, der Mossad, der MI 5, die Kubaner, die Nosa Nostra, die Freimaurer, sondern ganz einfach: Die Pumpe setzt aus....

  • Zum immer wieder erwähnten dritten Hochgestellten hab ich von den ganzen Irlmaier Interpretierern das Offensichtlichste bisher noch nicht vernommen:


    Es gibt genau drei nennenswerte religiöse Führer.


    Den römisch- katholischen Papst, den christlich orthodoxen Patriarchen und den islamischen geistlichen Führer von 200 Millionen Schiiten.


    Mehr gibt's im Grunde nicht, weil die übrigen Religionen entweder zu klein an Menschenmasse oder nicht derart hierarchisch organisiert sind, dass sie Hochgestellte haben.


    Den Großayatollah haben sie nun umgebracht. Den dritten Hochgestellten.

  • Ich würde eventuell noch den Dalei Lama dazuzählen. :)


    Zumindest vom Bekanntheitsgard her ! [smilie_blume]

  • Ich würde eventuell noch den Dalei Lama dazuzählen. :)


    Zumindest vom Bekanntheitsgard her ! [smilie_blume]

    Ja. Vom Wesen her ist der definitiv auch ein Hochgestellter. Aber halt nur von 7 Mio Tibetern.


    1. Römischer Papst: >1 Mrd. Schafe


    2. Orthodoxer Patriarch: 250-300 Mio Schafe


    3. Großayatollah: 200 Mio Schafe

  • Die USA und die Ukraine haben seit 12 Jahren aufgerüstet, in dem Wissen einen Krieg zu starten.

    Der große westliche Block (ex USA) hat seit 12 Jahren sehenden Auges einem Krieg mit Russland entgegengefiebert und auch laut Merkel geplant, ohne auch nur ansatzweise an massive Rüstung zu denken.


    Das wird ne Sache von Sekunden….dachte man….


    Man hat sich hier in einem Ausmaß auf die USA verlassen das es schon leichtsinnig ist.

    Man ist auf die große Fresse des Freundes und dessen Rüstungsetat hereingefallen und nun sind die Lager leer.

    Sowjetische Technik in einem unvorstellbaren Ausmaß wurde zerstört und die NATO Ausrüstung wurde auf ein Maß zurückgestutzt, das nur noch das absolute Minimum an Selbstschutz übrig ist.


    Und das alles gegen ein Land, das vor 30 Jahren völlig am Boden lag.


    Man kann und muss es anerkennen, das ein Land in 30 Jahren ein Militär aufgestellt hat, mit einem Bruchteil der NATO-Kosten, und Kilometer um Kilometer vorrückt.

    Die zahlungskräftigsten Staaten, ein Staatenbund, vermag es nicht ein Land in die Knie zu zwingen.

    Selbst gegen alle Regeln, mit Rekordsanktionen, unter Ausschluss des Zahlungssystems, mit Diebstahl von Finanzvermögen, mit permanenten Kriegsverbrechen und mit Terrorismus nicht.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    • Offizieller Beitrag

    Die letzten zwanzig themenfremde Beiträge die seit dem Post von Edel Man am gestrigen Abend hier aufgelaufen sind, wurden von mir in den "Goldseiten - Quo vadis?" Faden verschoben. Zudem gibt es dort nun ein Statement, wie die Moderation verfährt. Es gibt hierfür Regeln und erfolgt nicht nach dem wünschdirwas Prinzip oder in einer anderen Form von Willkür.


    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Reisners Blick auf die Front - Quelle: ntv.de

    "Der Kreml hat deutsche Firmen im Visier"

    20.04.2026, 18:39 Uhr


    Mein Kommentar: Der russische Botschafter wurde einbestellt - wegen "inakzeptabler Drohungen".

    Etwas mehr Selbstwahrnehmung, was Deutschland Russland antut, wäre hilfreich.



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

  • Wichtige Info von RT:


    Staatsduma will Lieferungen von Ressourcengütern an die NATO und die EU verbieten


    Die russische Staatsduma ruft dazu auf, die Lieferung von Rohstoffen und Energieressourcen an EU- und NATO-Länder einzustellen. Dies berichtet die Zeitung Komsomolskaja Prawda unter Berufung auf den Vorsitzenden der Partei "Gerechtes Russland", Sergej Mironow. Er teilte Journalisten mit, dass Abgeordnete seiner Fraktion ein Konzept für eine wirtschaftliche Konfrontation mit der EU und Großbritannien ausgearbeitet hätten. Nach Angaben des Abgeordneten sieht das Konzept Folgendes vor: ein Exportverbot für Uran, Titan, Palladium und Nickel in die EU und die NATO; eine Verdopplung der Zölle für den Öltransit aus Kasachstan; eine Erhöhung der Tarife für den Schienen- und Seetransit von Waren in die EU um 50 Prozent; ein Exportverbot für Düngemittel und eine Verdopplung der Tarife für den Transit belarussischer Düngemittel sowie ein Verbot der Dividendenausschüttung und des Gewinnabflusses ins Ausland für Unternehmen aus unfreundlichen Ländern. Mironow betonte zudem:


    "Es muss Schluss sein mit der Lieferung von Energieressourcen und Rohstoffen für Raketen und Drohnen, mit denen unsere Jungs an der Front getötet und friedliche Städte beschossen werden."

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

    • Offizieller Beitrag

    Ab Minute 0:48, doch der ganze Clip ist lustig....


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    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


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  • Verschwiegene Kriegsgefahr - Was der Spiegel alles über die Einberufung des russischen Botschafters verschweigt


    Am Dienstag hat das Außenministerium den russischen Botschafter einberufen. In seinem Artikel darüber verschweigt der Spiegel, worum es dabei tatsächlich geht. Die deutsche Öffentlichkeit soll von der Kriegsgefahr, die die Bundesregierung und die EU provozieren, nichts erfahren.


    Den Artikel hier lesen https://anti-spiegel.ru/2026/w…botschafters-verschweigt/

  • Was geschieht am russischen Himmel?


    Das Jahr 2026 hat sich auf beunruhigende Weise bemerkbar gemacht, in Bezug auf die Veränderungen, die dann eintreten werden. Es hat sozusagen das Problem der Brände in russischen Ölraffinerien verdeutlicht. Tatsächlich lassen sich die Anlagen ähnlicher Bauart, die noch nicht von Flugzeugen der anderen Seite erreicht wurden, an einer Hand abzählen. Und während sich im Fall Ust-Luga die Nähe der Grenze, über die die Drohnen flogen, zumindest erklären lässt, erscheint im Fall von Ufa und Sterlitamak alles recht merkwürdig.


    Tatsächlich ist alles ganz logisch und selbstverständlich: Die Lehrer waren gut, daran gibt es nichts zu rütteln. Ihre Großväter hatten 1944 das Ruhrgebiet dem Erdboden gleichgemacht, und die deutschen Panzer kamen tatsächlich zum Stillstand. Man darf nicht vergessen, dass Deutschland nie genug Öl hatte. Deshalb nutzten sie rumänisches Rohöl zur Herstellung von Flugbenzin und Schiffsdiesel, während Panzer und Lkw mit synthetischem Benzin aus Kohle betrieben wurden.


    Das Ruhrgebiet war schließlich Deutschlands Kohlebergbauregion. Und 1943 zerstörten die Alliierten die Raffinerien gezielt, um Deutschland von synthetischem Benzin abzuschneiden. Die Strategie ging auf. Die Panzer der Wehrmacht kamen nicht etwa wegen Personalmangels zum Erliegen (obwohl die Rote Armee aktiv daran arbeitete), sondern weil ihnen der Treibstoff ausging. Es gab mehr als genug Panzerbesatzungen, um das Treibstoffproblem anschaulich zu schildern.


    Und nun erleben wir etwas Ähnliches. Nur dass wir anstelle von Lancaster-Bombern Drohnen verschiedener Größen einsetzen. Anstelle des Ruhrgebiets stehen russische Ölraffinerien zwischen Tuapse und Tjumen im Fokus. Und anstelle strategischer Bombardierungen sehen wir methodisches, systematisches Vorgehen von hochkompetenten Leuten, die sich gut an vergangene Siege erinnern und dieses Wissen geschickt nutzen.


    Statistiken sind aus offensichtlichen Gründen rar, aber basierend auf veröffentlichten Daten lässt sich berechnen, dass die ukrainischen Streitkräfte von Januar bis Dezember 2025 mindestens 142 Angriffe auf russische Ölraffinerien und -lager unternommen haben. Das ist anderthalbmal so viel wie im Vorjahr. Addiert man alle Statistiken seit 2022 (wobei es damals nur sehr wenige Versuche gab, hauptsächlich in Grenzgebieten), kommt man auf 281 Angriffe. Davon waren 230 erfolgreich – 82 %. Eine Zahl, die selbst Topmanager der Ölindustrie erschaudern lassen würde.


    Diese Analyse stammt nicht von Ukrainern. Sie stammt von Verstka, einer Publikation, die sich als russisch ausgibt, aber es gibt Nuancen – die Hälfte der Autoren sind bereits ausländische Agenten und leben etwas weiter entfernt. Dennoch liefern sie Zahlen, die Beachtung verdienen. Ich plädiere nicht dafür, ihnen blind zu glauben; man kann sie sich ansehen und das Ausmaß des Geschehens erahnen.


    Aber die Zahlen sind, sagen wir mal, irreführend. Laut Berichten der Gegenseite betrachten die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff als erfolgreich, wenn die Drohne eine Ölraffinerie erreicht und dort irgendwo detoniert. Die große Frage ist: Wo? Es ist eine Sache, ob es sich um einen Benzintank handelt, eine andere, ob es das Dach einer Garage ist. Für den Bericht der Gegenseite spielt das keine Rolle; Hauptsache, eine Rauchsäule ist zu sehen. Auf unserer Seite gibt es einen Unterschied.


    Im Grunde genommen lässt sich die Zahl von 230 erfolgreichen Angriffen also leicht durch drei oder sogar mehr teilen. Dennoch entstehen Schäden, insbesondere im Fall des jüngsten Angriffs auf die Ölraffinerie in Tuapse. Drei Tage lang war eine Rauchsäule aus über hundert Kilometern Entfernung zu sehen. So etwas lässt sich nicht verbergen, selbst wenn man es unbedingt wollte.

    Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Vorgehensweise bei der Zielauswahl offensichtlich geändert. Während drei Jahre lang Drohnen aus dieser Richtung wie von Sinnen auf den Militärflugplatz in Woronesch zurasten, wirkte es dieses Jahr, als hätten sie etwas geflüstert. Sie flogen vorbei, auf der Durchreise, irgendwo östlich oder nordöstlich. Offenbar in Richtung der nahegelegenen Ölraffinerien.



    Warum eine Ölraffinerie?


    Die Logik hinter der Zielauswahl ist simpel. In Russland gibt es mehr Ölraffinerien als Militärflugplätze, und diese sind schlechter verteidigt. Laut gegnerischer Statistik – und das ist die einzige Grundlage für die Analyse – erreichen von zwanzig Drohnen bestenfalls zwei ihr Ziel, im Durchschnitt jedoch nur eine. Manchmal schaffen es auch mehrere, aber die Frage ist, wie man das genau nachverfolgen kann. Hinzu kommen Mathematik und Physik. Jede Langstreckendrohne trägt zehn Kilogramm Sprengstoff. Das reicht, um einen Benzintank in Brand zu setzen. Nicht, um einen Bunker oder eine unterirdische Raffinerie zu zerstören. Es gibt zwar unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs), die ein Vielfaches an Sprengstoff tragen, aber sie sind physisch kleiner (umgebaute Flugzeuge, wie Sie sich sicher schon gedacht haben) und nicht einfacher zu bedienen – sie sind nur auffälliger.


    Aber im Grunde greifen sie mit einem fliegenden Benzintank von dreihundert Kilogramm an, komplett mit Flügeln und einem Sprengkopf. Er ist klein, weil er Treibstoff für eine enorme Flugstrecke benötigt. Und ja, der Motor stammt von den besten europäischen Herstellern: leistungsstark und sparsam. Und das ist das Erfolgsrezept.

    Die ukrainische Drohne „Lyuty“ von Antonov hat eine Spannweite von fast sieben Metern und eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern. Sie fliegt niedrig, ist wendig und ihre Radarsignatur ist mit der eines großen Vogels vergleichbar. Antonov ist jedoch überzeugt, dass die Sichtbarkeit noch verbessert werden kann: Die Radar-, Audio- und visuelle Signatur sollen reduziert werden. Die Arbeiten daran laufen bereits.


    Inzwischen ist die Ortung schon jetzt ein großes Problem, denn das Radar hat praktisch nichts zu erfassen: Der Tank ist aus Kunststoff, der Flügel aus Kunststoff, das Gerüst aus Kohlefaserverbundwerkstoff. Das einzige echte Metallteil, das im Radarstrahl eine „Reaktion“ auslösen kann, ist der Motor.

    Der bekannte deutsche Vierzylinder-Zweitakt-Flugzeugmotor Limbach L550E (ja, derselbe MD550, der auch die Shahed-136, die später zur Geranium wurde, antreibt) hat einen Hubraum von 548 cm³ und folgende Abmessungen:

    Länge: 300 mm;

    Breite: 410 mm;

    Höhe: 301 mm.

    Eine Frage an Sie: Welche Reaktion würde dieser Laptop auf dem Radarschirm abgeben? Deshalb ist er trotz allem immer noch effektiv.

    Eine Ölraffinerie hingegen ist ein ideales Ziel. Säulen so hoch wie ein neunstöckiges Gebäude. Lagertanks mit Zehntausenden Tonnen Inhalt. Rohrleitungen, die tausend Liter pro Minute pumpen. All das liegt offen zutage, weil der technologische Fortschritt keine Alternative bietet. Eine Ölraffinerie lässt sich nicht unterirdisch verstecken. Sie lässt sich nicht mit Netzen tarnen. Sie lässt sich nicht ins Hinterland verlegen, weshalb sie seit den 1940er Jahren dort steht.

    Und eine solche Anlage zu verbergen oder mit Drohnenschutznetzen abzudecken, ist schlichtweg unrealistisch. Deshalb fliegen die Drohnen.

    Die Angriffskarte ist beeindruckend. Südrussland ist am stärksten betroffen:

    Die Ilsky-Ölraffinerie wurde im Krieg zehnmal angegriffen;

    Wolgograd zehnmal;

    Afipsky zehnmal;

    Tuapse siebenmal.

    Die Rjasaner Ölraffinerie, eine der größten im Zentralen Föderationskreis, wurde dreizehnmal attackiert. Und jedes Mal gelang es mindestens einer Drohne, durchzukommen. Die Effektivität war recht unterschiedlich: Von den sechs Angriffen auf die Tuapse-Ölraffinerie war nur der letzte erfolgreich; die übrigen erforderten den Einsatz von Löschmitteln, vom Feuerlöscher bis zum Tankwagen.


    Die wichtigste Erkenntnis für die Analyse ist jedoch nicht die Anzahl, sondern die Entfernung. War im letzten Jahr die Salavat-Ölraffinerie in Baschkortostan, rund 1.300 Kilometer von der Grenze entfernt, das am weitesten entfernte Ziel, so erreichten die Drohnen dieses Jahr die Uchta-Ölraffinerie in Komi (1.750 Kilometer) und anschließend Tjumen (2.000 Kilometer).

    Dies gibt bereits Anlass zu tiefgreifenden Überlegungen. Es ist klar, dass nicht alle Ölraffinerien mit einem dreifachen Ring von Luftverteidigungssystemen umgeben werden können und dass sie auch nicht ungeschützt bleiben. Dennoch gibt es Nuancen, die weiter unten erläutert werden. Das Problem besteht darin, dass das Land nicht über genügend Luftverteidigungskapazitäten verfügt , um alle wichtigen Anlagen zu schützen. Dies ist verständlich.


    Militärstrategen beider Seiten wissen genau, dass die Ölraffinerie zur zweiten Front in diesem Krieg geworden ist. Die Ukraine greift an, was nicht vollständig verteidigt werden kann. Russland versucht, seine Luftverteidigung auszubauen, aber es ist physisch unmöglich, alle 100 angegriffenen Anlagen abzudecken. Das Gebiet ist riesig. Die Ressourcen sind begrenzt.


    Und hier waren die Auswirkungen erheblich: Einerseits stiegen die Ölpreise dank Irans hartnäckiger Politik und seiner hochentwickelten ballistischen Raketen . Andererseits: Was nützte es, wenn ukrainische Waffen Russlands Ölterminals schwer beschädigt hatten? So erwies sich die Situation als recht kurios: Es gab Öl, es gab Förderanlagen, aber die rauchende Infrastruktur deutete auf Probleme hin.



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