Bankensterben -Welche ist die nächste?

  • die db ist die grösste Derivate Atombombe u've ever seen!
    Das ist sie bereits seit Jahren und bekannt. Wenn die hoch geht, geht die Ökonomie des Globus unter.

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  • Stimmt, deswegen stelle ich meine Daten selbst her und die gehen niemanden was an…

  • Ich glaube eher Chemtrails, 5G, oder Reptiloiden. Vielleicht auch weil es eine sterbende Branche ist und viele AN keinen Bock mehr auf den Mist haben, der demografische Wandel zuschlägt und die Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden...

  • Ergänzend zu den Posts #2727 , #2733 , #2.736 , #2.759 und #2.898



    finanz-szene Newsletter:


    Mehr als 100 Mrd. Euro "Depot A"-Verluste.* Doch nur rund 15% davon wurden gezeigt


    Die "Depot A"-Verluste der deutschen Banken infolge der Zinswende sind viel umfangreicher als bislang bekannt. Wie aus gestern vorgestellten Zahlen der Bundesbank hervorgeht, summierten sich die Wertminderungen im vergangenen Jahr auf rund 1,5% der Bilanzsumme – was einem Umfang von mehr als 100 Mrd. Euro* entsprechen dürfte. Zur Einordnung: Sparkassen und Genobanken, auf die der überwiegende Teil der Verluste entfällt, hatten bei ihren Bilanz-PKs im März lediglich Abschreibungen von aggregiert knapp 15 Mrd. Euro offengelegt – ein Bruchteil dessen, was nun die Bundesbank in den Raum stellt. Dabei stehen die Angaben wohlgemerkt nicht in Widerspruch zueinander. Sondern: Wie die Bundesbank in ihrem September-Bericht schreibt, hat die Kreditwirtschaft nur knapp ein Sechstel ihrer gesamten Verluste (nämlich rund 0,2% gemessen an den besagten 1,5%) auch tatsächlich durch die GuV laufen lassen. Ein Drittel wurde derweil über den Verbrauch stiller Reserven absorbiert – und rund die Hälfte (also grob gesagt mindestens 50 Mrd. Euro!!!) als stille Lasten verbucht. Nun mag natürlich sein, dass das, was den Bankenverbänden zufolge für die gezeigten Verluste gilt (nämlich, dass die Abschreibungen durch Zuschreibungen größtenteils wieder aufgeholt werden), für die nicht ausgewiesenen Verluste erst recht gilt. Und doch: Die schiere Größe der Zahlen, um die es hier plötzlich geht, erscheint immens. Zumal die Bundesbank schreibt: "Auf Einzelinstitutsebene (besteht) die Bilanz bei jedem zehnten Institut zu mehr als einem Drittel aus Wertpapieren."

  • die Gemanenbank ist der Welt größter Derivate-Händler. Bilanziell dürfen calls + puts gegeneinander aufgerechnet werden. Problematisch wird´s, wenn eine Seite tief in den Keller geht.....dann ist Ende + Aus - für alle, auch die CoL + WS + amiland

  • Bembelpetzer


    Was kann eine Bank denn an stillen Reserven "verbrauchen"? Tafelsilber, sprich Immobilien oder Beteiligungen teurer verkaufen als sie in den Büchern stehen etwa? Oder zu Anschaffungskosten bewertetes EM im Eigenbestand (dürfte wohl nicht viel sein, wenn überhaupt). Notleidende Kredite an irgendwelche Heuschrecken verschmirgeln, das wäre ja nur ertragswirksam wenn diese vorher bereits (teilweise) abgeschrieben worden wären.


    Und stille Lasten dürfte man doch wahrlich schon genug angehäuft haben, ein "Wunder" (ich weiß, es ist alles Andere als das), dass das überhaupt möglich ist.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Scheint nur bis jetzt irgendwie keinen zu stören. [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Das ist doch bloß der Nennwert, wird doch durch die gestiegenden Zinsen wieder ausgeglichen!!! ähm... :hae:

    Gold wirft auch nach[s]18[/s] 26 Jahren noch immer keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
    Hobbyimker (Honig via Boardnachricht)
    Alchemist


    Meine Bewertung: Knallsilber

  • Moin,


    das ist nun keine bahnbrechende Neuentdeckung sondern schlicht die Reaktion von festverzinslichen Anleihen auf das geänderte Marktzinsumfeld [smilie_happy] Die Entwicklung ist vollkommen logisch. Viele Banken werden die Anleihen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umwidmen. Damit möchte ich nicht das Problem vieler Kreditinstitute klein reden, der Wertberichtigungsbedarf ist vorhanden, wird aber erst gefährlich, wenn nicht genug Risikodeckungsmasse zur Verfügung steht. Die durchschnittliche Duration im Depot A deutscher Banken liegt unter 5 Jahren - ich sage nur Pull-to-Par.


    Grüße

    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Neue Untersuchung der Finanzaufsicht

    Schwere Vorwürfe gegen "Effenberg-Bank"

    28.09.2023


    […] Die Volks- und Raiffeisenbank (VR-Bank) Bad Salzungen Schmalkalden steht im Fokus der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). […]

    In einem aktuellen Bescheid der BaFin heißt es nun, dass in der Bank weiterhin Mängel bestehen, "die von der Anzahl und Schwere in erheblichem Maße aus dem üblichen Rahmen einer Bank und Genossenschaftsbank fallen." […]

    Die Kritik der Finanzaufsicht BaFin bezieht sich unter anderem auf vergebene Großkredite […] So sollen Darlehen an mehrere Fußball-Profivereine nicht immer mit ausreichend hinterlegten Sicherheiten vergeben worden sein. […]

    Dieses Vorgehen bezieht […] auch auf einige Auslandsgeschäfte […] So habe man sich etwa über eine Firma in Zypern an einem Projekt in Griechenland beteiligt, das die kommerzielle Nutzung einer Wasserquelle am Berg Athos in der dortigen Mönchsrepublik vorsieht. Das Ergebnis war eine Fehlinvestition in Höhe von 19 Millionen Euro. Allgemein kommt die BaFin zu dem Schluss, dass die Bank eine "erhebliche Risikoneigung" zeige.

    […] Die SREP-Überprüfung beanstandet zudem "erhebliche gravierende Feststellungen" bei der Geldwäsche-Prävention. So hat die VR-Bank laut BaFin zum Beispiel Kredite in Höhe von insgesamt rund 18 Millionen Euro an einen russischen und einen zypriotischen Staatsbürger vergeben, die schon mit Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung in Verbindung gebracht worden seien. Die investigative Rechercheplattform OCCRP lege Verbindungen beider Personen zur russischen Staatsbank VTB nahe.

    Ein dritter, wichtiger Block […] betrifft den Immobiliensektor. In Deutschland hat die VR-Bank etliche Gebäude erworben […] Auffällig ist laut Aufsichtsbehörde, dass der hauseigene Gutachter der VR-Bank diesen Immobilien in der Bilanz "erhebliche Wertsteigerungen" zugebilligt habe - binnen eines sehr kurzen Zeitraums.

    So soll [das] Immobilien-Portfolio […] im vergangenen Herbst für rund 21 Millionen Euro an die VR-Bank verkauft [worden sein] - bewertet würde sie aktuell […] mit rund 50 Millionen Euro.

    […] Nach Informationen von Report Mainz waren in der vergangenen Aufsichtsratssitzung der Bank auch Vertreter von BaFin und BVR anwesend. Die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland haben schon vor Jahrzehnten ein Sicherungssystem installiert, mit dem im Krisenfall einzelne Institute von den übrigen Mitgliedern finanziell aufgefangen werden.

    Die Überprüfung der BaFin kommt insgesamt zu dem Ergebnis, dass die VR-Bank ihre Eigenkapitalquote deutlich erhöhen soll. In dem Bescheid wird das Institut aufgefordert, statt mindestens acht Prozent künftig 14 Prozent an Eigenmitteln vorzuhalten. [...]

  • Schon paar Tage her:


    ING Deutschland trennt sich von Klimasünder-Kunden

    “Was für uns nicht funktioniert, ist, wenn die Kunden keine Vorstellung davon haben, wie sie zu einem weniger kohlenstoffintensiven Geschäftsmodell übergehen wollen”, so Henning. “Manchmal bedeutet das, dass man sich von einem Kreditnehmer trennen muss”.


    Lohnt sich zu lesen. Treibende Kraft sind wohl skandinavische und niederländische Pensionsfonds, denen die Öko-Transformation nicht schnell genug geht. :wall: Für mich eine weitere Bank um die ich einen Bogen mache.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Das sind dann wiederum die ersten die nach Rettung schreien wenn Ihre Wolkenkuckucksheime auf die realität getestet werden. Der Westen überschätzt sich im Moment maßlos mit seinen Idiologischen Konzepten. Viel Erfolg damit!

    Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen kann wie dort. (Kostolany)

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