Die Bank of Japan besitzt mittlerweile über 50 % der japanischen Staatsanleihen und ist damit das weltweit dreisteste Beispiel für eine Zentralbank, die Staatsausgaben direkt durch Gelddrucken finanziert. Das ist keine Geldpolitik – es ist reine Schuldenmonetarisierung, verpackt in technokratischem Jargon. Wenn Ihre Zentralbank zum Hauptabnehmer der Schuldscheine Ihrer Regierung wird, haben Sie offiziell jeden Anschein von Haushaltsdisziplin aufgegeben.
Die Japaner haben die Kunst perfektioniert, ihre Währung in Monopoly-Geld zu verwandeln, während Ökonomen am Rande über „innovative politische Instrumente” jubeln. Drei Jahrzehnte Stagnation waren nicht genug, um zu erkennen, dass die endlose Abwertung der Währung zur Finanzierung eines aufgeblähten Staatsapparats vielleicht, nur vielleicht, keinen Wohlstand schafft. Aber hey, zumindest können die Bond Vigilantes nicht angreifen, wenn man den Anleihemarkt komplett abgeschafft hat.
Dies ist der unvermeidliche Endpunkt von Fiat-Geldsystemen: die vollständige Verschmelzung von Fiskal- und Geldpolitik zu einer riesigen Maschine zur Vermögensabschöpfung. Der Yen wird nun im Wesentlichen durch das volle Vertrauen und die Kreditwürdigkeit einer Druckerpresse gestützt, und irgendwie sollen wir so tun, als sei dies nachhaltige Wirtschaftspolitik und keine legalisierte Geldfälschung.
Global Economic Collapse
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Die Bank of Japan besitzt mittlerweile über 50 % der japanischen Staatsanleihen und ist damit das weltweit dreisteste Beispiel für eine Zentralbank, die Staatsausgaben direkt durch Gelddrucken finanziert. Das ist keine Geldpolitik – es ist reine Schuldenmonetarisierung, verpackt in technokratischem Jargon.
Externer Inhalt x.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Man darf nicht vergessen, wie es zur Verschuldung des Japanischen Staates kam. Ein deutscher Professor der in Japan lebte hat darüber ein Buch geschrieben. Japan hatte eine ähnlich strikte Kreditpolitik wie die Schweiz oder Deutschland vor dem Euro.
Dann wurde aber die japanische Wirtschaft zu mächtig und einer der 3 Prinzen des Yen, ausgebildet und ausgewählt von einem befreundeten Staat mit einem befreundeten Finanzsystem wurde aktiv. Mit Krediten wurde das Wachstum angekurbelt als gäbe es kein morgen. Warum genau, wusste niemand. Prof. Werner fand heraus wer die Kreditvergabe angekurbelt hatte. Die Jap. Zentralbank.
Princes of the Yen: Japan's Central Bankers and the Transformation of the Economy.
Richard A. Werner
Es kam zu einer massiven Kreditkrise und riesigen Staatsverschuldung. Interessant, zu sehen, dass sich der befreundete Staat inzwischen durch die Yen Carry Trades ins eigene Knie geschossen hat und er heute darüber diskutieren muss, die massive japanische Staatsverschuldung vor dem Kollaps zu retten. Um sich selbst retten zu können, natürlich.
Vor etwa einem halben Jahr gab es ein Interview zwischen Carlsen Tucker und Professor Werner, zum Thema. (yt).
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Milei in Argentinien.....
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