Vielen Dank lieber Seemann für Deine Einschätzung und Rückmeldung an mich.
Meinen Recherchen nach und dem Architekten ist der Preis angemessen. Bei Google finde über die KI die gegenwärtigen Preise für die unterschiedlichen Regionen hier auf der Insel. Dörfer liegen bei ca. 1.500 Euro pro Quadratmeter, das kommt auch hin von den, was ich sehe. Auch hier werden nicht selten sehr hohe Preise aufgerufen, ungelogen nicht selten für Ruinen.
Die Ecke da oben liegt bei rund 2.000 bis 3.000 Euro, einen (Bade-)Ort weiter geht es sogar bis auf 4.000 Euro hoch. Das sind dann Villen, die in unmittelbarer Nähe zum Strand und Meer liegen. Ob jemand das dann zahlt, ist wie immer eine andere Sache. Für das Haus kommen die 2.000 Euro auf den Quadratmeter hin, die Aussage des Architekten geht in die Richtung, dass bei einem Neubau in der Art der Preis hinkomme. Soweit die Theorie.
In der Praxis haben die Menschen hier, die breite Masse, kaum Geld. Das war eben noch in den Nachrichten zu hören, wie schwer sich die Menschen zum Ende des Monats tun, welche Kosten pro Monat anfallen und kaum etwas übrig bleibe. Die Einheimischen werden, mit Ausnahme der Reichen, sich das nehmen, was sie wollen. Geld regelt eben.
In welche Richtung es geht, ist die große Frage. Ich denke, neben reichen Inländern werden auch ausländische Anleger kaufen. Wie bei den Inländer gilt: sie werden sich die Rosinen herauspicken, die "B-Ware" lässt man liegen. Wer Geld hat, hat andere Möglichkeiten und wer noch mehr Geld hat, hat noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Qualitativ wie quantitativ. Das ist keine neue Erkenntnis oder Lebensweisheit.
Ich denke, wenn es bergab geht und die ganz große Krise kommt, wird es in Europa (fast) alle treffen. Manch einen etwas weniger als den Anderen, insgesamt wird es allen weh tun. Wenn dieser Zeitpunkt kommt und dieses Szenario eintritt, dann kann man um jegliche Sachwerte froh sein, die man besitzt und noch halten kann. In einem solch skizzierten Fall ist die Gesellschaft und Bevölkerung Europas von einem Verfall nicht mehr weit weg.
Grundsätzlich ist gegen eine Immobilie nichts einzuwenden, wenn der Preis stimmt und mit dem Objekt Einnahmen erzielt werden können. Was ist in Sachen Verhandlung allgemein zu raten? Selbst einen Preis nennen oder die Verkäuferseite über den Vermittler um einen geringeren Preis auffordern ?