Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • PISA: Je bunter, desto dümmer

    Die neueste PISA-Studie 2023 hat die rot-grünen Bildungsideologen wie eine Bombe getroffen: Nach zwei Jahrzehnten der größten Schulreformen und der größten dafür aufgebrachten Bildungsausgaben wird dem deutschen Bildungssystem bescheinigt, dass es international im Absturz sei.

    Fast ein Jahrhundert lang hatten wir bis in die 1950er Jahre eines der besten Bildungssysteme der Welt mit den relativ meisten Nobelpreisen und international berühmten Fakultäten und Forschungsstätten.

    Seit den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts wird aber in Deutschland ständige Bildungs- und Schulreform betrieben, werden ungeheure Mittel in immer neue politisch gegründete Schulreformen gesteckt, werden die Schulen durch die Forderung von Inklusion, von Assimilation, von Antidiskriminierung, durch "Befreiung von Leistungsdruck", von Bildungseinrichtungen zu Spaßeinrichtungen umfunktioniert, wurden die Schulabschlüsse statt früher für eine Leistungselite (5%) zu einer Massenware (53%) und demgemäß das Studium nach amerikanischem Vorbild "zur Findungsphase für fast alle" - bei mehr als 40% Studienabbrechern (die dann nur noch Politiker werden können). Aus den Leistungsuniversitäten sind inzwischen Massenhochschulen geworden, leider mehr Masse statt Klasse.

    Trotz mehr als verdreifachter Bildungsausgaben und mindestens einem Dutzend Bildungs- und Schulreformen haben wir nicht nur die schlechteste Schul- und Hochschulausbildung unserer Geschichte, sondern trotzdem die höchste Zahl von Schul- und Hochschulabbrechern.

    Liegt es am Bildungsangebot oder liegt es an den Nachfragern, an denen, die gebildet werden sollen?

    Es liegt an beiden: Unser Bildungsangebot richtete sich früher vor allem an die Intelligenten und Fleißigen, die etwas werden wollten. Unsere Gymnasien hatten vor 100 Jahren das Ziel der Elitenausbildung mit allen Leistungs- und Moralansprüchen an die Elite.

    • 1. Solche Ausleseerziehung hat der Sozialismus als "unsozial" abgeschafft und die Schulen auf die Leistungsschwachen, Behinderten und "Problemgruppen" orientiert. Die Bildungspolitiker hatten die Losung ausgegeben, dass alle Menschen gleich intelligent und fleißig (oder faul) seien und deshalb die Schule die Aufgabe habe, denen, die nicht mitkommen, durch besondere Fürsorge den Abschluss zu verschaffen. So stieg statistisch die Zahl der Abiturienten (Brandt: wir brauchen mehr als 50% Abiturienten).

      Was statistisch als Erfolg aussah, war aber in Wirklichkeit Bildungsbetrug. Weil nämlich keine Intelligenzexplosion unter den Schülern stattgefunden hatte, konnte die Statistische Abitursteigerung nur durch Absenkung des Leistungsniveaus erreicht werden. Unsere Schulen wurden systematisch nach amerikanischem Vorbild herabgewirtschaftet, um hohe statistische Abschlusszahlen und sozialistische Gleichheit des Bildungssystems vorzutäuschen

      Gleichzeitig wurden die Schulinhalte verschoben vom Lernanspruch zur Beschäftigung, zum Spaß und zur Unterhaltung. Dies ging vor allem auf Kosten des intelligenten Anteils der Schüler, die nicht mehr gefordert, sondern unterfordert wurden, sich nicht mehr anstrengen mussten, sondern "das Abitur spielend schafften", aber nicht mehr für die Leistung des Berufs und des Lebens vorbereitet wurden. Der heute beschrieene Facharbeitermangel vor allem in den MINT-Fächern hat hierin seinen Grund.

      Warum sollte sich ein Schüler mit anspruchsvollen MINT-Fächern schlechtere Abiturnoten einhandeln als seine Schulkameraden mit Schwafelfächern und deshalb bei Zulassungen zu akademischen Fächern Nachteile erleiden?

      Dies setzte sich an den Hochschulen fort. Der Zugang zu den geistig anspruchsvollen MINT-Fächern, z. B. sank, während sich der Schwall der Studenten auf Schwafelfächer wie Politologie, Soziologie, Pädagogik, "Genderwissenschaft", Feminismus und ähnliche neue unwissenschaftliche Ideolgiefächer ergoss, wo sich die weniger Intelligenten sammeln, immerhin einen Abschluss bekommen und dann als "Akademiker" in Berufe drängen, in denen eigentlich Qualifikation erforderlich wäre.

      Unser Bildungssystem ist zum Teil deshalb abgefallen, weil das Angebot schlecht, falsch programmiert und ideologiebezogen wurde.

      2. Der Bildungsabfall ist aber auch durch die Nachfrageseite – die Schüler selbst – erklärlich.

      Das hängt vor allem mit der Immigrationspolitik zusammen.

      Die Konzerne haben nach Arbeitskräften verlangt und die Politik reagiert. Erst mit Gastarbeiterprogrammen, dann mit europäischer Immigration bis hin zum Anlocken einer Weltimmigration durch die höchsten Sozialleistungen, die es in Deutschland für alle Immigranten weltweit gibt.

      Treiber waren die Konzerne und die Sozialindustrie. Erstere wollten Arbeitskräfteüberangebot, um die Löhne niedrig zu halten. Für die Sozialindustrie war Massenimmigration ein Beschäftigungs- und Leistungsprogramm. Auf 17 Immigranten kommt ein Sozialfunktionär, der nicht fachlich qualifiziert sein muss, sondern gutes Einkommen für soziale Betreuung bekommt. So explodierte die Immigration und die Zahl der Sozialfunktionäre gleichermaßen.

      Im Gegensatz zu anderen Einwanderungsländern hat aber die sozialistische Idee in Deutschland Gleichheit der Einwanderer unterstellt. Alle Einwanderer gelten rot-grünen Sozialaposteln als "Bereicherung" unserer Kultur, unseres Arbeitsmarktes, unseres Wohlstandes und unserer Bevölkerungsstruktur.

      Die Immigrationspolitik Deutschlands – im Gegensatz zum Ausland – leugnet einfach, dass es unterschiedlich intelligente, fähige und motivierte Menschen gibt und will deshalb im Gegensatz zu den meisten Immigrationsländern keine qualitative Auswahl der Immigranten, sondern unbegrenzte Immigration (quantitative Immigration).

      Da diese rot-grüne Gleichheitsidee im Gegensatz zu allen biologischen Gesetzen und Erfahrungen steht, wurden auch die Folgen geleugnet.

      Es gibt nun einmal dumme oder kluge, behinderte oder normale, motivierte oder nicht motivierbare Eltern und deshalb auch Kinder.

      Wenn die deutsche Immigration nicht qualifizierte Eltern mit Schulbildung anzieht, sondern schon in ihren eigenen Ländern gescheiterte Alalphabeten mit Höchstsozialleistungen anlockt, werden diese bildungsschwachen Zuwanderer im Zweifel auch bildungsschwache Kinder haben. Und wenn dieses Bildungsproletariat ein Drittel oder sogar zwei Drittel der Klasse ausmacht, haben die Intelligenteren keine Chance mehr, ein für ihr Leben notwendiges Bildungsniveau zu erreichen und flüchten, so dass das Durchschnitts-Bildungsniveau der Schulklassen noch weiter absinkt.

      Die Folge ist einfach mangelnde Bildung bei PISA-Untersuchungen.

      Den gleichen Denkfehler zeigt die Immigrationspolitik auch für den Arbeitsmarkt. Angeblich kommen Fachkräfte zu uns, tatsächlich aber locken unsere Sozialwohltaten 70 bis 80% der Immigranten in unser für jeden angebotenes Sozialparadies, statt anstrengende Arbeit auszuführen. Sogar die Ukrainer sehen Deutschland zu über 80% als Sozialparadies an und lehnen Arbeit für eigenen Unterhalt ab.

      Kein Wunder, wenn deshalb unsere Sozialfunktionäre das Leben ohne Arbeit als weithin übliche Alternative ansehen und mit üppigem Rechtsanspruch auf Arbeitsersatzgeld (Bürgergeld) verstärken.

    Das Ergebnis der PISA-Studie ist also sowohl durch politische Veränderung des Bildungszwecks (statt Ausbildung von Elite Spaßschulen für Bildungsproletariat), durch Ausrichtung unseres Bildungssystems auf die Problemgruppen, statt auf Förderung von Leistung für die Ausbildung von künftigen Leistungsträgern sowie durch die biologiefremde Idee der Gleichheit aller Schüler und deshalb einer Bildungspolitik vor allem für diejenigen, die nicht mitkommen und zweitens durch eine dadurch falsche quantitative Immigration von Proletariat statt qualitativer, qualifizierter Immigration selbst verschuldet.


    PISA: Je bunter, desto dümmer

  • immer wenn es kritisch wird, sagt der Volksmund doch nur allzu gerne:


    "der Klügere gibt nach."


    Leider wird dabei immer vergessen, dass sich damit und dadurch die Dummen berufen fühlen das Zepter in die Hand zu nehmen.


    Es ist falsch verstandene Toleranz, ja Gleichgültigkeit der Klügeren - bis nahe Tod, doch dann ist es meist zu spät.


    Für etwas zu sein, für etwas einzustehen bedeutet auch, dafür zu kämpfen udn sich nicht hinter Blockwarten und Capos zu verstecken.

  • als Christ sollst beide Backen hinhalten und im Falle des Michels auch noch die Arschbacken ;)

    von daher.....nachgeben und sich demütigen lassen ist christlich.

    Wir beten dann auch um Vergebung unserer Peiniger ;)


    irgendwann kam mir als Jugendlicher der Gedanke, daß dies nicht christlich sein kann und evtl. eher von der Kirche so ihren Gläubigen untergejubelt wurde. Ich fragte den Herr Parre und seit dem war ich unten durch und der bei mir !

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

    Einmal editiert, zuletzt von Schinderling ()

  • So, jetzt geht es los. Wir Dekarbonisieren die Stahlherstellung und schwenken um auf grünen Stahl.


    Zumindest im Saarland. Tosender Jubel für Robert Habeck und Scholz verspricht mal wieder Milliarden Subventionen für die saarländische Stahlindustrie.

    Milliarden-Zusage für grünen Stahl

    Und dann jubeln Robert Habeck die 3000 Stahlarbeiter zu – ein Tag, der in die Saar-Geschichte eingeht

    Völklingen · Robert Habeck sprach in Völklingen, als wäre er selbst ein Stahlarbeiter. Er sagte Milliarden für den Umbau der Saar-Stahlindustrie zu. Die Erleichterung bei den Beschäftigten war im Saal zu spüren.


    Jubila, Jubi, Jubi Ja, Ha Ha. Jubila, Jubi, Jubi Ja, Ha Ha

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    Da jubeln wird och alle fröhlich mit.


    Hier bei mir in der Region wird es vorläufig nichts mit dem Wasserstoff.

    Endgültiges Aus für Wasserstoffproduktion in Weißenfels
    Der Stadtrat hat die Pläne eines Investors abgelehnt. Wie die Debatte verlief und warum die Entscheidung keine Überraschung mehr war.
    www.mz.de


    Aber in Leuna soll ja ebenfalls mit Milliarden Subventionen grünen Wasserstoff geben. Klappt halt noch nicht so richtig. Aber das wird schon noch. Dem deutschen Ingenör ist nix zu schwör.


    Wo bleibt der grüne Wasserstoff? | MDR.DE
    Es ist das Gas, aus dem Träume sind: Grüner Wasserstoff. Er soll unabhängiger von Erdgas machen, Kraftwerke befeuern, Autos antreiben und der chemischen…
    www.mdr.de


    Die Frage ist natürlich sehr berechtigt. Wo bleibt er denn, der grüne Wasserstoff? In wenigen Tagen haben wir schon 2024 und es passiert einfach nichts. wo bleibt der Doppelwums, das Deutschlandtempo und die ganze Dekarbonisierung? Das kann doch nicht wahr sein.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • Tosender Jubel für Robert Habeck

    Er sagte Milliarden für den Umbau der Saar-Stahlindustrie zu. Die Erleichterung bei den Beschäftigten war im Saal zu spüren.

    Die Dummen sterben halt nicht aus.

    Warum sich auch mit Hintergründen beschäftigen, sich nach einem anstrengenden Tag im Hamsterrad von der Glotze berieseln lassen ist doch viel angenehmer.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Die Erleichterung bei den Beschäftigten war im Saal zu spüren.


    ....als er den Saal wieder verlassen hatte.


    Vielleicht haben sie das chronologisch nicht ganz so richtig rübergebracht.

    Nun fingen einige an, ihn anzuspeien, ihm das Gesicht zu verhüllen, ihn dann mit der Faust zu schlagen und zu ihm zu sagen: »Weissage uns!« Auch die Gerichtsdiener versetzten ihm bei der Übernahme Schläge ins Gesicht.


    Markus-Evangelium Kapitel 14, Vers 65


    https://t.me/EnergiekriseMitochondrien


  • Der Zulieferer ZF schließt sein Werk in Gelsenkirchen.

    Betroffen sind 200 Mitarbeiter.


    https://www.automobilwoche.de/bc-online/zf-friedrichshafen-zulieferer-schliesst-lenkungswerk-gelsenkirchen-mit-200-mitarbeitern

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    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.


    Berthold Brecht

  • Moin


    eine praktisch unlösbare Pisa- Rechenaufgabe:

    83.000.000 Deutsche zahlen

    2.600.000.000 € Subventionen für ein Stahlwerk.


    Wie viel zahlt jeder?

    Kreuze an, Mehrfachnennungen möglich!

    O Aaaah, kosta faste gar nix!

    O Kann ich zwar nicht ausrechnen, muss aber sein!

    O Jeder zahlt 31,32 €.

    O Was ist "Stahl"?

    O Eine Familie (4 Personen) zahlt 125 € (...sofern jemand von denen arbeitet).

    O Jeder Arbeiter / Steuerzahler zahlt rd. 62 € (im Schnitt).

    O Robert, mein Held!

    O ... ich möchte ein Kind von Dir!!

    O Ganz viele zahlen gar nichts, weil sie nie etwas zahlen / beitragen.

    O Was ist "ein Stahlwerk"?


    Mein Jubel ist ganz, ganz leise.... :hae:


    Liebe Grüße

    Marek

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  • ..... falls es wirklich was wird mit dem Grünen Wasserstoff, der mit Milliarden gepammpert wird , sind wir später beim Rahmabschöpfen aber wieder zu blöd dazu, dann wird das System wieder für ne symbolische(n) Mark oder Euro verjubbelt.


    Ist halt leider so bei uns, im besten Deutschland aller Zeiten.

    Horrido & Weidmanns Heil Silbermöwe


    > Ich hoffe, dass es nur ein "Robin Hood" ist der kommen wird!<


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  • ..... falls es wirklich was wird mit dem Grünen Wasserstoff, der mit Milliarden gepammpert wird , sind wir später beim Rahmabschöpfen aber wieder zu blöd dazu, dann wird das System wieder für ne symbolische(n) Mark oder Euro verjubbelt.


    Ist halt leider so bei uns, im besten Deutschland aller Zeiten.

    Selbst wenn es nichts mit Wasserstoff wird: Die für den Wasserstoffbetrieb gebauten Direktreduktionsanlagen lassen sich genauso gut mit normalem Methangas betreiben.


    Das hindert natürlich nicht daran, das Zeug für einen symbolischen Euro zu verramschen, wenn die Branche am Boden ist.

  • Seit Jahrhunderten treiben die Dunklen die von ihnen gespaltenen Völker aufeinander. Wenn jetzt schon Munition fehlt, ist das ein trauriges Zeichen, dass die Menschen diesmal in sehr grossem Umfang aufeinander gehetzt werden.

    Wer räuchert endlich die Rothschilds dieser Welt aus!

  • Wenn jetzt schon Munition fehlt, ist das ein trauriges Zeichen, dass die Menschen diesmal in sehr grossem Umfang aufeinander gehetzt werden.

    Ich sehe das eher als Zeichen für eine vernachlässigte Schießausbildung. Letztens kam mir mein Schießbuch aus BW-Zeiten in die Finger. 300m Schießen, 6 Schuß = 6 Treffer.

    Das Sinn und planlose Rumgeballere ist der wahre Munitionsfresser.

  • Ich war auch sehr gut am Schießstand. Nacheher mußte ich immer mein G3 hergeben und bekam dafür so einen Prügel mit dem ich um die Ecke scheißen konnte.


    cu DL.....ich hatte so in 15 Monaten 8 Gewehre mit verbogenem Lauf getauscht [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Ich sehe das eher als Zeichen für eine vernachlässigte Schießausbildung.

    Auch "Rumballern" will gelernt sein und da sind die Russen einfach besser drin. Wir mussten jedenfalls den Hebel auf Dauerfeuer stellen und dann Gegner liegend, sitzend, stehend bekämpfen. Kurze Feuerstöße. Unterschiedliche Entfernungen. Meine Feuerstöße waren immer besonders kurz, zwei bis drei Schuss. Weniger schafft man nicht. Der Spieß hatte links und rechts neben einen guten Schützen immer zwei Schwache eingeteilt. Querschüsse waren streng verboten wurden aber (außer bei Blödheit) nicht geahndet. Der stille Hinweis war, dass die guten Schützen keine Leuchtspur-Geschosse erhalten hatten. Sonst jede dritte Patrone. Die Belohnung war, dass die Waffe viel leichter zu reinigen war. Leuchtmuni versaut den Lauf und das Lager. Manche Blödheinis haben sich übrigens um letztere gerissen. Ich habe mit insgesamt 30 Schuss nach meiner Bahn jeweils links und rechts abgeschossen, also insgesamt 3 x 3 Scheiben. Das war zeitlich sehr kritisch, weil die Scheiben nur kurz aufgetaucht sind. Der Trick war einfach, ganz knapp unter die Scheibe zu halten und leichtes Hochziehen der Waffe zuzulassen. Gelehrt wurde es so nicht, funktioniert aber perfekt. So machen es die Russen auch heute noch. Ich weiß nicht, wie es bei euch war und wie es in der NATO gelehrt wird.

  • Ich kann mich daran erinnern, mein G3 war Baujahr 1963, damals 30 Jahre alt. Ich war ein guter Schütze, mit dem MG und der Pzf 3 habe ich alles getroffen, mit dem G3 war es ziemlich ausgeschlossen, einen Gegner auszuschalten [smilie_happy] . Dem Gruppen- und Zugführer habe ich das gesagt, sie meinten, daß dies nicht so wichtig sei, die Hauptsache ist, dem Gegner fliegen die Kugeln um die Ohren :hae:

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

    Einmal editiert, zuletzt von Beowulf ()

  • Spuren oder größere Ansammlungen von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie sind Bestandteil dieser Signatur/Beitrag zu einem Fred. Die Beiträge des Verfassers zu einem Fred geben unter Umständen die Gedanken des Schreibenden wieder oder auch nicht. Rescht/Lingsschreibefähla sind bewosst eingebout worden um den Schaafsinn der Läsenten gezield zubrovoziern.
    Die Movies " Idiogracy " und "Demolition Man" sind zur puren Realität geworden.
    Alle Macht dem Kampf gegen den Verschissmus. :D

  • Ich sag doch, es ist unglaublich welche Naivität sich im sogen. "Informationszeitalter" in der Bevölkerung hält.
    Aber wer das Internet nur für TikTok Videos und Pornos nutzt....

    Dabei hätten die Stahlarbeiter sogar ein Vorbild aus der ganz jungen Vergangenheit. Einfach mal zu den Autobauern und den von der IG Metall organisierten Demos pro Elektroauto schauen.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Wir mussten jedenfalls den Hebel auf Dauerfeuer stellen und dann Gegner liegend, sitzend, stehend bekämpfen.

    Dauerfeuer beim G3 war in der Ausbildung nicht vorgesehen. (Pz.-Jäger)

    Dafür hatte man MG und Uzi. Die Uzi war mein Liebling, weil ich durch die kurzen "Feuerstösse" auf die Klappscheiben immer so 2-3 Patronen übrigbehalten hab. Beim G3 konnte ich gelegendlich mal 1 Patrone abzweigen. Mit einem Sonderbestand an Munition fühlte ich mich auf Streife wohler, als mit den läppischen 5 Patronen die man zugeteilt bekam.

    Später haben sie mich ins Mun-Depot gesteckt. Mein Vorgesetzter war noch durchgeknallter als ich. Wir mussten gelegendlich abgelaufene Munition, Leuchtmittel, Treibladungen und alles was sonst noch Spass machte, vernichten. Wir hatten immer eine riesen Gaudi, aber spielten auch definitiv mit unserem Leben. Da wackelte die Heide und die Pampa bebte. No risc, no fun.

  • .....

    Der Trick war einfach, ganz knapp unter die Scheibe zu halten und leichtes Hochziehen der Waffe zuzulassen. Gelehrt wurde es so nicht, funktioniert aber perfekt. So machen es die Russen auch heute noch. Ich weiß nicht, wie es bei euch war und wie es in der NATO gelehrt wird.


    Mit so einem PillePalle rumballern à la WildWest wird sich die NATO sichern nicht zufrieden geben (langfristig zumindest)...


    Ohne "Atombomben" geht es in der Ami Strategie einfach nicht. Nur muss die zuerst der Andere einsetzen. Ansonsten kann man keinen atomaren Gegenschlag führen und Moskau in Schutt und Asche legen.

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