GOLD : Märkte und Informationen II

  • David Hunter: ...Contrarian bleiben: Wenn die Masse bullish wird, aussteigen.

    Moin,


    diesen Satz "liebe" ich immer bei solchen Analysen... Worin soll ich mein Gold und Silber denn tauschen? In die geschrottete FIAT-Währung? In andere Sachwerte? Häufig beschleicht mich das Gefühl, dass die Analysten das Gold selbst nicht verstehen: Besitze ich es, halte ich mein Vermögen in d e r einzigen Welt-Währung, die dauerhaft Werthaltigkeit verspricht. Ob die Unze nun 5 oder 20 TEUR kostet ist scheixsegal. Sollte dennoch bedruckte Baumwolle oder digitale Bits benötigt werden, so zählt doch ausschießlich die Kaufkraft des Goldes, keinesfalls die nominelle Summe in vorgenannten Einheiten.


    Grüße

    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


  • Stimmt, aber in dem Fall habe ich es so verstanden, dass man in Aktien investiert bleiben und z.B. die +40% beim S&P500 bis +50-80% bei Finanzwerten noch mitnehmen soll. Und dann, vor dem Rückgang des Marktes um 70-80%, soll man aussteigen.

  • FIAT-Währungen wird es auch weiterhin geben. Es könnte sicher irgendwann mal wieder eine (teilweise) Golddeckung kommen, aber es ist mMn nicht zu erwarten, dass Gold das FIAT-System komplett ersetzt. Daraus folgt, dass Gold, Silber und Assets generell weiterhin in FIAT-Währungen gehandelt werden - und in dieser Form kann und wird Gold weiterhin den seit Ewigkeiten üblichen Schwankungen unterliegen, also mal in einem Bullen-, und mal in einem Bärenmarkt sein. Was spricht in dem Zusammenhang dagegen, einen Teil seines Goldes in die jeweils gültige FIAT-Währung umzutauschen (also zu verkaufen), wenn die Kurse gerade hoch sind? Man hat dann in der Regel einen schönen Gewinn gemacht und liquide Mittel, mit denen man sich was leisten und später seinen Goldbestand ja sogar noch aufstocken kann, wenn's wieder günstiger ist.

  • Was spricht in dem Zusammenhang dagegen, einen Teil seines Goldes in die jeweils gültige FIAT-Währung umzutauschen (also zu verkaufen), wenn die Kurse gerade hoch sind?...

    Was degegen spricht, ist, dass wir nicht wissen, ob die Zukunft für uns eher ein 1980er Szenario oder ein 1923er bringen wird, oder etwas dazwischen, wie auch immer.


    Hättest du z.B. bei Rekordkursen zwischen 800 und 850 Euro im Jahre 2010 verkauft, würdest du heute noch auf einen günstigen Wiedereinstieg warten.

  • Da habe ich auch lange drüber nachgedacht.

    Wer Fiat verjuxxt kommt nicht zu Holdem Golde.

    Wer Gold jedoch sein Eigen nennt gibt es ungern her.

    Es macht nur dann Sinn, wenn du direkt etwas Großes damit kaufst.

    Genau irgendwelche richtigen Einstiegspunkte und Ausstiegspunkte bei diesem und jenem zu treffen ..... da musst du schon beim Donnie mit am Tisch sitzen oder beim Vlad den Teppich betreten dürfen oder du bist beschnitten.

    "Gerade wieder frisch gelesen: George Orwell`s 1984..... am Ende jubeln sie dann alle."

    Connor MacLeoad

  • Was degegen spricht, ist, dass wir nicht wissen, ob die Zukunft für uns eher ein 1980er Szenario oder ein 1923er bringen wird, oder etwas dazwischen, wie auch immer.


    Hättest du z.B. bei Rekordkursen zwischen 800 und 850 Euro im Jahre 2010 verkauft, würdest du heute noch auf einen günstigen Wiedereinstieg warten.

    Fiat braucht man immer, und sei es nur für ein schnödes, bescheidenes Leben.

    Ob es sinnig war bei vergleichsweise günstigen Kursen einen (signifikanten) Teil des EM-Horts zu verkaufen, darüber lässt sich vortrefflich streiten, Stand heute ist es allerdings ein anderes Ding, denn egal ob Ag oder Au derzeit abzugeben, ist nicht die allerdümmste Idee, schlicht weil momentan Gewinne mit Faktor 2...6 zu verzeichnen sind, je nachdem wann in der Vergangenheit gekauft wurde.

    Sich demnach einen gewissen Cashbestand an die Seite zu legen ist durchaus sinnvoll, auch wenn dadurch evtl. theoretische Gewinne in der Zukunft flöten gehen.

    Keiner weiß was kommt, es könnten geradeso alle 4 EMs die nächsten 2...5 Jahre komplett abkacken. Was macht man dann, wenn nicht zumindest Teilgewinne realisiert wurden?

    Klar, genauso gut können sie abgehen wie Schmitz Katze, dann hat man Geld liegen lassen, aber auch das hat man nicht in der Hand solange keine Glaskugel korrekt anzeigt.

    Es ist und bleibt ein Stück weit Lotterie, darob darf man sich nicht grämen.

    Diversifizieren, diversifizieren, diversifizieren... und abwarten was kommt.

    Ein gewisser Cashbestand gehört einfach immer dazu, egal ob man dafür seinen Lebensunterhalt bestreitet, Schnäppchen beim Discounter einsammelt, ein Grundstück kauft oder im Crash billigst Aktien. Ohne Moos nix los. Hat man alles in EM konzentriert und schmieren diese mit ab, ist man Null flüssig. Gaaaaanz dumme Sache!

  • Keiner weiß was kommt, es könnten geradeso alle 4 EMs die nächsten 2...5 Jahre komplett abkacken.

    Die Habgier und ihr Unterfall, die Goldgier, sind Konstanten menschlichen Verhaltens seit mindestens 5.000 Jahren (sorry für die Wiederholung). Darauf kann man schon setzen, wenn man genügend Beinfreiheit hat, um nicht zur Unzeit verkaufen zu müssen.


    Beim fiat-Bestand ist nur sicher, dass er von der Inflation angefressen wird. Natürlich sollte man für den Alltag flüssig bleiben, kurzfristig auch zur Wahrnahme günstiger Kaufgelegenheiten.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

    • Offizieller Beitrag

    Chinas Zentralbank kauft Gold für den 16ten Monat in Folge im Februar trotz nahezu Rekordpreisen

    Darüberhinaus ist bemerkenswert, daß China in steigendem Ausmaß Gold von Rußland kauft [smilie_blume] -- im Rußland Gold Faden gewürdigt -- Ein Schlag gegen die unwürdige Sanktionspoltik der USA...


    "Die chinesische Zentralbank hat im Februar zum 16. Mal in Folge Gold zu ihren Reserven hinzugefügt, obwohl die eskalierenden geopolitischen Spannungen den Goldpreis nicht weit von den Allzeithochs im Januar entfernt hielten....


    Seit November 2024 hat die PBOC ihre Goldreserven um insgesamt 1,4 Millionen Unzen erhöht.


    Ende Februar beliefen sich Chinas Devisenreserven laut den Daten auf 3,4 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 8,7 Milliarden US-Dollar gegenüber Ende Januar entspricht und den siebten monatlichen Anstieg der Gesamtreserven in Folge darstellt. Der Anstieg sei vor allem auf Wechselkurseffekte und Vermögenspreissteigerungen infolge des stärkeren US-Dollar-Index zurückzuführen, erklärte die SAFE.


    Die PBoC hat in letzter Zeit für Schlagzeilen im Zusammenhang mit Gold gesorgt. Ende Dezember wurde berichtet, dass China im November 2025 Gold im Wert von 961 Millionen US-Dollar aus Russland gekauft habe – der größte Goldhandel in der Geschichte des bilateralen Handels....


    Der starke Anstieg der Käufe erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem China seine Politik der Aufstockung seiner Goldreserven verstärkt, um seine Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. Und obwohl die in den offiziellen Daten erfassten Käufe schon erstaunlich sind, könnte die tatsächliche Zahl noch um ein Vielfaches höher liegen.


    Im Oktober schätzte die französische Großbank Société Générale auf der Grundlage des Kontrasts zwischen Goldbarrenimporten, inländischer Produktion und offiziellen Reserven, dass die tatsächlichen Goldkäufe Pekings möglicherweise zehnmal höher waren als die Zahlen der PBOC – also um 250 Tonnen statt um 25 Tonnen. Die Analyse basierte auf den Goldexporten Großbritanniens, die einer der zuverlässigsten Indikatoren für physische Ströme sind. Diese Kennzahl deutet darauf hin, dass China seit Mitte 2022 mehr als 1.080 Tonnen Gold zu seinen Reserven hinzugefügt hat."


    Grüsse

    Edel


    China’s central bank buys gold for 16th month straight in February despite near-record prices
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    • Offizieller Beitrag

    Die Kursrückgänge bei Gold und Silber erinnern an die Finanzkrise von 2008

    19.3.2020

    "m März 2008 erreichte Gold einen monatlichen Durchschnittswert von 964,42. Als sich die Finanzkrise ausbreitete, fiel der Goldpreis auf 758,04 $, was einem Rückgang von 21,4 % entsprach. In den folgenden zehn Jahren entwickelte sich Gold dann besser als Aktien!


    Einige Anleger waren überrascht vom Rückgang des Goldpreises, obwohl der Krieg im Iran offenbar höhere Inflationsraten und eine größere globale Unsicherheit verspricht als jemals zuvor in jüngster Vergangenheit. Doch wie Alasdair Macleod in seinem heutigen Schreiben (nachstehend abgedruckt) feststellte, erinnert dies in gewisser Weise an den Einbruch, den Gold zu Beginn der Finanzkrise 2008 erlitten hat. Im März 2008, als die Finanzkrise gerade erst begann, lag der durchschnittliche Goldpreis in diesem Monat bei 964,42 $.


    Während die Aufmerksamkeit der Welt verständlicherweise auf jede neue Entwicklung im Iran-Krieg gerichtet ist, verschlechtern sich die Nachrichten rund um den heimischen Ausgangspunkt für die möglicherweise nächste Finanzkrise – den privaten Kreditmarkt – immer weiter. Gold könnte nun aus ähnlichen Gründen wie 2008 einen Ausverkauf erleben, als der Kampf um Liquidität die Menschen dazu zwang, alles zu verkaufen, was sie verkaufen konnten. Gold findet immer einen Abnehmer, doch in den frühen Phasen turbulenter Zeiten kann das gelbe Metall einem gewissen Abwärtsdruck ausgesetzt sein. In diesem Monat ist der Goldpreis bisher von einem Höchststand von 5.182 $ auf heute etwa 4.600 $ gefallen, was einem Rückgang von rund 11,2 % entspricht.


    Das Problem scheint nun in den privaten Kreditmärkten zu liegen. Der erste Hinweis auf Schwierigkeiten in den Kreditmärkten kam von BlackRock, als das Unternehmen um den 6. März herum Rücknahmeanträge von Anlegern ablehnte. ..."


    Aus eine InfoMail von Jay Taylor / taylorjay@substack.com

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    Grüsse

    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Der Rückgang des Goldpreises trifft auf einen stärkeren langfristigen Rückenwind: US-Staatsverschuldung

    "20. März 2026,


    Der jüngste Preisrückgang bei Gold (XAUUSD:CUR) wird von einem starken langfristigen Rückenwind begleitet, da das sich ausweitende US-Haushaltsdefizit, das bereits „ein kritisches Niveau“ erreicht hat, laut Ole S. Hansen, Leiter der Rohstoffstrategie, eine anhaltende Nachfrage nach dem Edelmetall beflügeln dürfte..."


    https://seekingalpha.com/news/4567033-golds-retreat-meets-a-bigger-long-term-tailwind-u-s-debt?mailingid=44819313&messageid=2900&position=rta_news_bankr_hysacopy_sitidle_explorerates_main_0_title&serial=44819313.11220&source=email_2900&utm_campaign=rta-stock-news&utm_content=link-1&utm_source=seeking_alpha&utm_term=44819313.11220


    Grüsse

    Edel

  • Diese Miniaturbeispiele taugen nichts, denn sie 'funktionieren' nur, wenn zu einem Zeitpunkt alle Kredite getilgt und alle Zinsen gezahlt werden müssen. Das ist sowas von komplett unrealistisch.


    Im aktuellen System ist es nicht einmal zwingend so, dass der Zins (vom System her) weitere Geldschöpfung erzwingt. Man könnte es vernünftig betreiben, aber das wollen die Betreiber leider gar nicht, denn die Geldvermehrung erleichtert das Abschöpfen.

    • Offizieller Beitrag

    Ein „Washout Day“ heute bei den Metallen ? Das könnte sein

    Altmeister Ira Epstein positiv:


    "20. März 2026

    Ira Epstein erörtert eine deutliche Abwärtsbewegung am Metallmarkt und konzentriert sich dabei auf Gold, Silber und Kupfer. Er beschreibt den heutigen Handelstag als potenziellen „Blow-off Day“ und hebt hervor, dass Gold auf die 4500er-Marke gefallen ist, bevor es sich leicht erholte. Epstein weist auf die überverkauften Bedingungen hin und vermutet, dass der Markt nach einem erheblichen Rückgang versucht, wieder Fuß zu fassen. Er untersucht auch das Gold-Silber-Verhältnis, das derzeit für Gold spricht, und erwähnt, dass zwar keines der Metalle eine Kaufgelegenheit signalisiert, die jüngsten Kursbewegungen jedoch darauf hindeuten könnten, dass die Bären kapituliert haben."


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    Grüsse

    Edel


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    • Offizieller Beitrag

    Dazu ergänzend: 2 Goldcharts, welche die stark überverkaufte Lage darstellen :


    Einige Indikatoren auf Mehrjahrestiefstand...


    Grüsse

    Edel

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    g.money hat fertig und wird zu g.penny - daher "verpasse und verschwende nicht diesen Bullenmarkt* im EM- und Rohstoffsektor!"...um dich und deine Lieben zu retten...

    *er wird der/das Letzte sein...

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    Was ist denn der Zipfel für ein schräger Vogel?

    Ab 9:30..wegen ein paar negativer Kommentare wird die Kommentarfunktion geschlossen.


    Na wenigstens erhält man keine Hausdurchsuchung.


    lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

  • Golfmonarchien verkaufen aufgrund von Budgetproblemen „kommerzielles“ Gold.


    Die Goldpreise sind seit mehreren Tagen gefallen. Der Rückgang hat sich nun beschleunigt und ein Rekordhoch erreicht – fast 15 % seit Monatsbeginn. Eine Unze des Edelmetalls wird an ostasiatischen Börsen für rund 4.200 US-Dollar gehandelt, verglichen mit über 1.000 US-Dollar mehr am 1. und 2. März.


    Ökonomen vermuten, dass einer der Gründe für den Preisverfall die aktiven Goldverkäufe der Monarchien am Persischen Golf sind. Katar und Saudi-Arabien sollen die größten Goldmengen verkaufen, um ihre wachsenden Haushaltsdefizite zu decken. Zuvor war Saudi-Arabien Luftangriffen auf seinen wichtigsten Ölhafen Yanbu am Roten Meer und auf die Infrastruktur des weltgrößten Ölkonzerns Saudi Aramco ausgesetzt. Katar erlitt eine Reihe von Angriffen auf seine Gasförder- und -verarbeitungsanlagen, darunter auch seine Flüssigerdgas-Anlage.


    Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, die aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus für mit Israel und dem Westen verbundene Tanker mit einer erheblichen Ölkrise konfrontiert sind, haben sich laut Medienberichten aus dem Nahen Osten dem aktiven Goldverkauf angeschlossen.


    Berichten zufolge werden derzeit keine Staatsreserven verkauft; der Verkauf betrifft ausschließlich „Handelsgold“ und dient der Stabilisierung des Staatshaushalts. Die größten Goldmengen seit Anfang März wurden von Unternehmen in Dubai veräußert. Unabhängige Wirtschaftswissenschaftler vermuten jedoch, dass der Begriff „Handelsgold“ in Wirklichkeit Gold aus den Staatsreserven der Golfstaaten verschleiert, um Panikmeldungen über den Verkauf von Goldreserven auf den regionalen und globalen Märkten zu verhindern. Eine offizielle Bestätigung für den Verkauf von Edelmetallen aus Staatsreserven liegt jedoch noch nicht vor.


    Монархии Залива продают «коммерческое» золото из-за бюджетных проблем
    Цены на золото продолжают падение в течение нескольких дней. К настоящему моменту процесс падения ускорился до рекорда – почти 15% с начала месяца. Унция этого…
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