Gleiches gilt für Bergwerke. Insofern liquidiere ich weiter die Zukunfts-Hoffnungswerte.
In den nächsten Jahren rechne ich damit, dass die Verfechter der ganz reinen EM-Lehre erst so richtig Recht bekommen - was die Kurse angeht.
Das rammelt bald! Bzw. tut es das aktuell bereits. Es scheint nur noch niemand wirklich als bedrohlich wahrzunehmen.
Quintessenz: raus aus den Aktien im Allgemeinen. Auch raus aus Aktien im EM- und Uransektor, wo nur Hoffnungen gehandelt werden (10 Bagger usw.). Drin bleiben in Minen, die beständig fördern und heute bereits satt Gewinne erwirtschaften (z.B. AEM).
Also z.B. raus aus UUUU, COEUR, AYA Gold, Kupfer-Minenbetreibern usw.
Die fehlende Performance der EM-Minen in den letzten 3 Monaten, selbst derer, die heute schon sehr gute Ergebnisse liefern, spricht ja Bände. Das große Kapital sieht freilich, dass dort die Gewinne nochmals durch großere Spotwerte explodieren könnten, aber geht nicht rein. Warum? Es wird schon einen Grund haben. Bei einem Fortbestehen eines "normalen" Marktes würden die durchaus beachtlichen Chancen die Risiken deutlich überwiegen, aber im Crash verlieren auch diese Werte. Also raus und höchstens noch ein paar defensive Titel wie eine ENI oder eine Petrobas im Depot belassen und das FIAT in Gold uminvestieren.
Wie Du, GermanLong, schätzt, wird auch EM verlieren. So wie jetzt, es ist Krieg und EM kommt nicht vom Fleck. Man wird wie jetzt wohl auch, Positionen in EM verkaufen, um Liquidität zu schaffen für die Verluste im Aktienmarkt. Irgendwann wird sich das Kapital aber EM und hier vor allem Gold zuwenden und es zu Höchstkursen treiben, als einziges werthaltiges Asset.
So verstehe ich jedenfalls Eure Beiträge. Raus aus den meisten Aktien, Minen, Uranwerten usw., zumindest dann, wenn nur Zukunft gehandelt wird (AYA, UUUU usw.). Die reale Straßenbahn ist besser als eine glänzende Straba in der Zukunft.