Mehr als 40 unterschiedliche Sozialsysteme, Steuersysteme, Wirtschaftszyklen, Arbeitsmärkte usw. usw. Das wird niemals etwas werden und der Gipfel endet m.E. daher wie das Hornberger Schießen und die Auswirkungen auf den POG ist wie einmal in den Atlantik pullern.
Es werden sicherlich nicht alle Bewerber sofort und bedingungslos in die BRICS aufgenommen.Als eine Bedingung könnte ich mir vorstellen das jedes Mitglied einen Anteil an Edelmetallen bei der Währungsbank hinterlegen muß und dafür einen gewissen Anteil an Währung bekommt. Ich denke viele wollen aus dem Euro und US$ aussteigen, evtl. auch Lebensversicherungen. Die Pleitegefahr bei den Versicherern wächst rasant, die langlaufenden Anleihen in €- und $-Währung sind das reinste Gift in der Bilanz:
https://www.finanznachrichten.…enerali-betroffen-511.htm
Der Lebensversicherer Eurovita ist pleite. Ein Konsortium aus verschiedenen Lebensversicherern soll nun die Verträge übernehmen.
Der italienische Lebensversicherer Eurovita kann seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Dabei handelt es sich um einen eher kleineren Versicherer mit 350.000 Versicherungsnehmern und Policen im Wert von 15,3 Milliarden Euro. Eurovita hatte während der Niedrigzinsphase viel in Anleihen investiert, darunter deutsche und französische Staatsanleihen. Diese sind aufgrund der rapide gestiegenen Zinsen deutlich weniger wert und belasten das Portfolio des Lebensversicherers.
Ein vermehrter Mittelabfluss an Kunden konnte Eurovita so nicht mehr bewältigen. Die italienische Versicherungsaufsicht Ivass hat deswegen Anfang 2023 den Konzern unter die Kontrolle eines Sonderverwalters gestellt. Zudem forderte die Ivass den Eurovita-Eigentümer Cinven, einen britischen Private-Equity-Fonds, auf, das Eigenkapital um 250 Millionen Euro aufzustocken, da es unter die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwerte für die Solvabilität zu fallen drohte. Doch Cinven zahlte nur 100 Millionen Euro - zu wenig für eine Rettung. Es zeichnet sich nun ab, dass die Vermögenswerte von Eurovita unter führenden Versicherern in Italien, darunter die Allianz und Generali, aufgeteilt werden. Daneben sind noch Intesa Vita, Unipol und die italienische Post mit dabei. Insgesamt soll das Schätzungen zufolge die Versicherer eine halbe Milliarde Euro kosten.