Enteignung wird vorbereitet

  • Also ich kenn das so, dass man Grundschulden stehen läßt. Weil: Bei einer Zwangsabgabe kommen doch dann schematische Verfahren zum Ansatz. Also z.B. Einheitswert - bestehende Grundschulden (eingetragene). Das ist doch für mich der Grund, das nicht zu löschen !

    Und wenn da einer nach Jahrzehnten kommt und behauptet, dass er da noch von einem angeblichen Darlehen Geld bekommt - das ist doch an den Haaren herbeigezogen. So ganz ein Bananenstaat ist es dann doch noch nicht (?). Da muss er dann auch schon belegen können, wann den das Darlehen geflossen ist, von wem. Und: Der Darlehensgeber hat ja wohl nicht freiwillig auf Zinsen-Tilgung verzichtet und "erinnert" sich dann plötzlich an ein nicht zurückbezahltes angebliches Darlehen.... Und gerade wenn er nicht einmal einen Brief hat, ist es ja nicht mehr als eine Behauptung. Weil die Grundschuld o h n e Brief ja infolge Tilgung zur Eigentümergrundschuld wird, somit hat der Eigentümer dann ja die stärkere Position und der angebliche Gläubiger müsste beweisen dass es anders ist. Also ich bin da anderer Meinung - habe das Video aber noch nicht angeschaut.

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  • Also ich kenn das so, dass man Grundschulden stehen läßt. Weil: Bei einer Zwangsabgabe kommen doch dann schematische Verfahren zum Ansatz. Also z.B. Einheitswert - bestehende Grundschulden (eingetragene). Das ist doch für mich der Grund, das nicht zu löschen !

    Was ich meine zu wissen...


    Es musste nicht zwingend die Zwangshypothek auch ins Grundbuch eingetragen werden, da es sich um eine öffentliche Last aus dem LAG handelte und damit vor allen eingetragenen privaten Grundschulden, Hypotheken und Rentenlasten viel.

    Angesetzt wurden die Werte per 1948 in einer Vermögenserklärung. Abzüglich eines Freibetrages wurden 50% für die Abgabe herangezogen. Als Vermögen galten auch Grundpfandrechte (z.B. Eigentümergrundschuld).

    D.h. man hätte in diesem Fall zwar eine geringere Vermögensabgabe aufgrund der Immobilie gehabt, aber dafür zusätzlich eine Hypothekengewinnabgabe auf die Grundschuld. Aber die Vermögensabgabe konnte zinslos gestundet in Raten gezahlt werden, die Schuldnergewinne wurden jedoch entsprechend der Schuldzinsen verzinst.

  • Mein Beitrag bezog sich nicht auf die Fragen bzgl. Zwangshypothek oder Vermögensabgabe und dergleichen.

    Ich wollte aufzeigen, dass eine unbelastete Grundschuld einen eigenen Substanzwert darstellt,

    der einem u.U. sehr zum Nachteil gereichen kann, wenn die bezogene Bank darauf zurückgreifen kann.


    Aber was eine Bank kann, das kann eine staatl. Behörde ( Finanzamt) schon lange.

    Wer versucht, eine Grundschuldeintragung löschen zu lassen, wird erleben, dass das der Bank überhaupt nicht passt und sie dich davon überzeugen will, das nicht zu tun. Warum wohl :?: :?: :?:

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

  • kann ich bestätigen, die Bank versuchte allemöglichen Argumente rauszukramen damit wir die GS eben NICHT löschen lassen.....aber als Laie reichte mir der Begriff "Schuld" um das bereinigt haben zu wollen.

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

  • So habe ich das auch erlebt


    Die Bank wollte sogar eine Ausgleichszahlung für die Zustimmung zur Löschung obwohl das Darlehen schon längst getilgt war


    Was haben die davon?

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Was haben die davon?

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

  • Hab das hier im Netz gefunden:


    Für einen Immobilienkredit verlangen Banken generell eine Grundschuld als besondere Sicherheit. Wenn die Schulden zurückgezahlt werden, kann diese gelöscht werden. Dabei weiß der Käufer als rechtlicher Laie nicht, dass er eigentlich zwei Rechtsgeschäfte abschließt. Er ahnt auch nicht welche Gefahren mit solch einer Grundschuld verbunden sind. Das erste Rechtsgeschäft besteht in dem Abschluss des Kreditvertrages mit dem sich der Käufer der Immobilie zur Rückzahlung des Geldes verpflichtet. Weiterhin lässt sich die Bank eine Grundschuld im Grundbuch eintragen. Damit kann sie jederzeit die Zwangsvollstreckung der Immobilie vornehmen, falls der Kredit notleidend wird.

    Das besondere an der Grundschuld besteht darin, dass sie von dem tatsächlichen Kreditvertrag unabhängig ist. Deshalb werden heute im Geschäftsverkehr zwischen Bank und Kunde nur noch Grundschulden als Sicherheit durch die Banken genommen. Wenn beispielsweise in Höhe von 100.000 € auf das Grundstück eine Grundschuld eingetragen wurde, kann der Gläubiger bis zu diesem Betrag Ansprüche geltend machen, selbst wenn der Immobilienkredit bereits von 100.000 € auf 50.000 € zurückgeführt oder gänzlich getilgt wurde. Um das zu verhindern vereinbaren die Bank und der Immobilienkäufer eine Sicherungsabrede. Darin verpflichtet sich die Bank nur dann aus der Grundschuld in die Immobilie zu vollstrecken, wenn der Kreditvertrag nicht mehr bedient wird und spätestens dann die Löschung der Grundschuld zu bewilligen, wenn diese zurückgezahlt worden ist.

    Aber was passiert wenn die Bank diesen Kredit an eine andere Bank verkauft ?

    In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Banken sich von ihrem notleidenden Krediten trennen wollten und diese dann an eine andere Bank veräußerten. Diese Bank drohte dann mit einer Zwangsvollstreckung in das Grundstück des Schuldners, obwohl dieser bereits einen Großteil der Schulden getilgt hatte. Da jedoch die Grundschuld unabhängig von dem Kreditvertrag war, konnte der Käufer des Darlehens aus dieser Grundschuld gegen den Eigentümer des Grundstücks die Zwangsversteigerung betreiben.

    Risikobegrenzungsgesetz

    Um dies zu verhindern wurde im Juni 2008 das Risikobegrenzungsgesetz eingeführt. Es sollte die Darlehensnehmer bei einem Verkauf des Kredites davor schützen, dass sie von dem Verkäufer nochmals durch die Zwangsvollstreckung in das Grundstück in Anspruch genommen werden.

    Unzulässige Abtretung der Grundschuld

    In einem Fall hatte der Schuldner sich mit der Bank geeinigt und seine Darlehensschuld bei der Bank getilgt. Normalerweise hätte nun die Grundschuld durch die Bank gelöscht werden müssen. Die Bank trat jedoch die Grundschuld an eine andere Bank ab, welche ebenfalls noch gegen den Kreditnehmer Forderungen hatte Der Schuldner sah sich wieder einer Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld in sein Grundstück ausgesetzt. Aufgrund der unzulässigen Abtretung der Grundschuld konnte diese Zwangsvollstreckung erfolgreich abgewendet werden.

    Die Grundschuld ist auch deshalb so gefährlich, weil sich der Eigentümer der sofortigen Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld nebst Zinsen und Nebenleistungen in sein Grundstück unterwirft. Dies bedeutet im Klartext, dass die Bank die Zwangvollstreckung einleiten kann, wenn sie der Auffassung ist, daß der Bankkunde seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

    Um zu vermeiden, dass die Grundstückseigentümer aus diesen Grundschulden durch die Banken zu Unrecht in Anspruch genommen werden, hat die Rechtsprechung insbesondere verlangt, dass Grundstückseigentümer nicht für alle Verbindlichkeiten haften muss, insbesondere wenn es nicht seine eigenen Verbindlichkeiten sind sondern für die Schulden eines Dritten haftet. In diesen Fällen hat die Rechtsprechung in einigen Fällen entschieden, dass die so genannte „weite Sicherungszweckerklärung“ unzulässig ist.

    Wir helfen Ihnen:

    Wir haben mit Erfolg Grundstückseigentümer vertreten, die aufgrund einer unzulässigen Sicherungsabrede durch die Bank in Anspruch genommen wurden und denen die Zwangsversteigerung ihres Grundstückes drohte. Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn sie eine kostenlose erst Einschätzung Ihres Falles wünschen.

    Für einen Immobilienkredit verlangen Banken generell eine Grundschuld als besondere Sicherheit. Wenn die Schulden zurückgezahlt werden, kann diese gelöscht werden. Dabei weiß der Käufer als rechtlicher Laie nicht, dass er eigentlich zwei Rechtsgeschäfte abschließt. Das erste Rechtsgeschäft besteht in dem Abschluss des Kreditvertrages mit dem sich der Käufer der Immobilie zur Rückzahlung des Geldes verpflichtet. Weiterhin lässt sich die Bank eine Grundschuld im Grundbuch eintragen. Damit kann sie jederzeit die Zwangsvollstreckung der Immobilie vornehmen, falls der Kredit notleidend wird.

    Das besondere an der Grundschuld besteht darin, dass sie von dem tatsächlichen Kreditvertrag unabhängig ist. Deshalb werden heute im Geschäftsverkehr zwischen Bank und Kunde nur noch Grundschulden als Sicherheit durch die Banken genommen. Wenn beispielsweise in Höhe von 100.000 € auf das Grundstück eine Grundschuld eingetragen wurde, kann der Gläubiger bis zu diesem Betrag Ansprüche geltend machen, selbst wenn der Immobilienkredit bereits von 100.000 € auf 50.000 € zurückgeführt oder gänzlich getilgt wurde. Um das zu verhindern vereinbaren die Bank und der Immobilienkäufer eine Sicherungsabrede. Darin verpflichtet sich die Bank nur dann aus der Grundschuld in die Immobilie zu vollstrecken, wenn der Kreditvertrag nicht mehr bedient wird und spätestens dann die Löschung der Grundschuld zu bewilligen, wenn diese zurückgezahlt worden ist.

    Aber was passiert wenn die Bank diesen Kredit an eine andere Bank verkauft ?

    In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Banken sich von ihrem notleidenden Krediten trennen wollten und diese dann an eine andere Bank veräußerten. Diese Bank drohte dann mit einer Zwangsvollstreckung in das Grundstück des Schuldners, obwohl dieser bereits einen Großteil der Schulden getilgt hatte. Da jedoch die Grundschuld unabhängig von dem Kreditvertrag war, konnte der Käufer des Darlehens aus dieser Grundschuld gegen den Eigentümer des Grundstücks die Zwangsversteigerung betreiben.

    Risikobegrenzungsgesetz

    Um dies zu verhindern wurde im Juni 2008 das Risikobegrenzungsgesetz eingeführt. Es sollte die Darlehensnehmer bei einem Verkauf des Kredites davor schützen, dass sie von dem Verkäufer nochmals durch die Zwangsvollstreckung in das Grundstück in Anspruch genommen werden.

    Unzulässige Abtretung der Grundschuld

    In einem Fall hatte der Schuldner sich mit der Bank geeinigt und seine Darlehensschuld bei der Bank getilgt. Normalerweise hätte nun die Grundschuld durch die Bank gelöscht werden müssen. Die Bank trat jedoch die Grundschuld an eine andere Bank ab, welche ebenfalls noch gegen den Kreditnehmer Forderungen hatte Der Schuldner sah sich wieder einer Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld in sein Grundstück ausgesetzt. Aufgrund der unzulässigen Abtretung der Grundschuld konnte diese Zwangsvollstreckung erfolgreich abgewendet werden.

    Die Grundschuld ist auch deshalb so gefährlich, weil sich der Eigentümer der sofortigen Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld nebst Zinsen und Nebenleistungen in sein Grundstück unterwirft. Dies bedeutet im Klartext, dass die Bank die Zwangvollstreckung einleiten kann, wenn sie der Auffassung ist, daß der Bankkunde seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

    Um zu vermeiden, dass die Grundstückseigentümer aus diesen Grundschulden durch die Banken zu Unrecht in Anspruch genommen werden, hat die Rechtsprechung insbesondere verlangt, dass Grundstückseigentümer nicht für alle Verbindlichkeiten haften muss, insbesondere wenn es nicht seine eigenen Verbindlichkeiten sind sondern für die Schulden eines Dritten haftet. In diesen Fällen hat die Rechtsprechung in einigen Fällen entschieden, dass die so genannte „weite Sicherungszweckerklärung“ unzulässig ist.

    Wir helfen Ihnen:

    Wir haben mit Erfolg Grundstückseigentümer vertreten, die aufgrund einer unzulässigen Sicherungsabrede durch die Bank in Anspruch genommen wurden und denen die Zwangsversteigerung ihres Grundstückes drohte. Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn sie eine kostenlose erst Einschätzung Ihres Falles wünschen.


    Die Tücken der Grundschuld - Kanzlei Steinfartz
    Für einen Immobilienkredit verlangen Banken generell eine Grundschuld als besondere Sicherheit. Wenn die Schulden zurückgezahlt werden, kann diese gelöscht…
    kanzlei-steinfartz.de

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

  • zu dem Video von Hern Germerott kann nichts weiter beitragen, da kenne ich mich zu wenig aus,

    besonders was die hier erwähnte Problematik anbelangt.

    doch der kopierte Text oben zeigt, dass man mit solchen Gestaltungen sehr vorsichtig umgehen sollte.

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

  • zu dem Video von Hern Germerott kann nichts weiter beitragen,

    Das ist das reine Werbevideo für eine Dienstleistung.

    Nichts genaues sagt er nicht.

    Ansehen hat keinen Wert.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • […]

    der selbe bullshit wie bei den benu "webinars" Anmelden oder registrieren

    Die Angst vor dem Tod,ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)


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    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

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