Auswandern: Endlich raus oder verrückt? - Michael Mross bei Investor Talk
Ich schau ihn je gerne, auch wenn er manchmal brachiale Entgleisungen hinlegt... so wie hier ![]()
Natürlich hat er mit vielem Recht und der Antrieb DE zu verlassen sollte sicher nicht im Wetter, Geld oder privaten Phantasien liegen. Damit kann ich ihm nur zustimmen, doch wenn man seine Entscheidung getroffen hat ist es nun mal schei..egal was hier in DE passiert!
Dass man sich im Gastland integriert, die Sprache lernt und grundlegend mit der Kultur und Lebensphilosophie konform geht, ist mMn das Wichtigste. Und wenn man diesen Schritt für sich und innerhalb seiner Familie, aus innerer Überzeugung gehen kann, bzw. geht, dann klappt es auch im Gastland.
Aber man sollte nie vergessen, dass man nur Gast ist und es sehr sehr lange dauert, sich ein Umfeld aufzubauen und noch länger wirklich gesellschaftlich integriert zu werden.
Ein Job und persönlicher Einsatz bringen da sicher mehr als nur mit einen Sack voll Geld zu kommen.
Die Alternative ist in DE bleiben - In einem Land in dem es täglich weiter bergab geht und indem sich das Leben wie beim Frosch im Kochtopf anfühlt. Die Entscheidung grundsätzliche "Bleiben" oder "Gehen" muss jeder für sich selbst beantworten, ebenso wie ob man noch einen Fuß in DE behält.
Ich meine es gibt viele Möglichkeiten zwischen dem Auswandern und dem verrecken auf dem heimischen Sofa. Aber generell mit Klischees um sich zu werfen und "bloß nicht auswandern", gepaart mit latenter Hoffnung auf ein blühendes DE...
Wie geschrieben, es ist ja nicht seine erste Entgleisung.