Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

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    Ausnahmen gab es sicherlich, aber es war viel voreiliger Gehorsam dabei.


    Davon abgesehen: wenn man anfängt, mit ein wenig Ehrgeiz zu kochen, nimmt die Zahl der akzeptablen Restaurants eben ab. Beim Brot das gleiche. Aber kann jeder halten, wie er will.

    Auch hierzu bietet das Forum auf jedem Level etwas, für den, der sich selbst betätigen möchte. Von der Hausmannskost bis hin zur Sterneküche. Vom Niveau, oft weit über Seiten wie Chefkoch etc.:


    Alles Ideen und Geschmack:

    goldseiten-forum.com/thread/23033/


    Die passenden Rezepte dazu:

    goldseiten-forum.com/thread/24595/

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Ausnahmen gab es sicherlich, aber es war viel voreiliger Gehorsam dabei.


    Davon abgesehen: wenn man anfängt, mit ein wenig Ehrgeiz zu kochen, nimmt die Zahl der akzeptablen Restaurants eben ab. Beim Brot das gleiche. Aber kann jeder halten, wie er will.

    Wie der Schnitt der Bevölkerung so waren auch die Gastronomen, nicht besser oder schlechter. Zusätzlich wurden sie gezwungen so zu handeln. Gäste die "aufgepasst" haben waren zur Genüge unterwegs.


    Dem zweiten Absatz stimme ich vollkommen zu! Meine Frau sagte mir, seit ich gelernt habe, den Lacks im Ofen zu machen, schmeckt er kaum noch in den Restaurants. Aber alles kann (und will) man Zuhause nicht gut zubereiten. Einen perfekten Ribeye ist mir nie gelungen, meist ist die Note 2 mit Glück möglich, da ist mir das Fleisch zu schade um es zu versauen. Dafür macht sie einen Ossobuco dass man sich die Finger ablecken kann. Sie kocht jeden Tag für uns frisch. ich habe 3 bis 4 Gerichte im Repertoire, aber das war es.


    Wie ich schon sagte, wir gehen nicht essen sondern aus! Bekannte gehen mehrmals die Woche essen. Da spielt der Preis dann eine Rolle und es wird gemeckert und zu günstigeren Gerichten gegriffen. Aber jedem das seine.

    Gruß von Bumerang
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    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Davon abgesehen: wenn man anfängt, mit ein wenig Ehrgeiz zu kochen, nimmt die Zahl der akzeptablen Restaurants eben ab.

    Das ist auch so wenn man nicht kochen kann (ich gar nicht, meine Frau so, dass es zum Überleben reicht). In Kombination mit dem oft schlechten Essen in Restaurants, erschrecken mich noch mehr die häufig unzureichenden Hygienestandards. Klar, so sauber gekocht wie Zuhause wird im Restaurant (fast) nie, aber ein Mindestlevel sollte schon erreicht werden. Widerlich wenn ich den als Deko auf dem Teller befindlichen Beeren schon ansehen kann, dass diese niemals gewaschen wurden. Auch wer eine Zitronen- oder Orangenscheibe im Glas hat, sollte sich nicht der Illusion hingeben, diese sei vorher gewaschen worden.


    Trotzdem gehen wir ständig Essen, weil man natürlich durch Versuch und Irrtum herausgefunden hat, wo es gut ist. Da bleiben dann vielleicht 20 % der Restaurants dauerhaft eine Option - und das sind nur die Überbleibsel von jenen, die man nicht von vorneherein eh ausgeschlossen hat.


    Aber wir lieben es auszugehen, Zuhause ist auch schön, aber auf Dauer zu langweilig. Klar, wenn ich selbst Spaß an der Zubereitung hätte, wäre es etwas anderes. Vielleicht mal, wenn ich Rentner bin.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Corona hat aus mir einen sehr passablen Koch gemacht. Jetzt, im Jahr 6 n.C. merken wir das wir kaum noch essen gehen und uns dabei wenig fehlt.
    Zumal unser Stammitaliener, der sehr gut und authentisch kalabrisch gekoch hat nicht mehr da ist.
    Den Pizza-King, mit seinen fettriefenden Teigfladen und orientalischem Inhaber gibt es dagegen noch.
    Sag mir das Du in Deutschland lebst, ohne zu sagen das Du in Deutschland lebst.

    Am wenigsten fehlen uns die Hackfressen, die (wie hier sehr gut beschrieben) gar nicht wegen des Essens, sondern wegend es Ausgehens unterwegs sind.
    Immer zuhause essen wird langweilig? Man kann da Rollenspiele einbauen, aber das darf ich hier erst nach 22 Uhr schreiben [smilie_happy]

    "Ihr denkt es wird irgendwann wieder besser, wenn ihr ihnen gehorcht.
    Aber es wird nie wieder besser werden, weil ihr ihnen gehorcht"


    Netzfund, Verfasser unbekannt.

    Einmal editiert, zuletzt von blackpearl ()

  • Lacks im Ofen zu machen

    Lack im Ofen, ist das nicht sehr gefährlich? :hae:


    PS:

    Ja ja ich weiß. Wegen hervorragender Performances meiner Put-Optionen am gestrigen Nachmittag meinen verfrühstückten Clown immer noch nicht 8) verdaut. [smilie_love]

    Verkauft wurde: wirksam und sicher. Geliefert wurde: plötzlich und unerwartet.

  • Zusätzlich wurden sie gezwungen so zu handeln. Gäste die "aufgepasst" haben waren zur Genüge unterwegs.

    Das, bzw. die Erinnerung daran ist wohl bei mir der wesentliche Punkt. Dieses Gefühl, daß wenn der Maskenappel oder der Impf- oder was weiß ich für ein Befehl kommt 3/4 garantiert wieder die Hacken zusammwnschlagen und 1/6 zu Hobbyblockwarten mutiert, verdirbt mir einfach den Spaß.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Den Pizza-King, mit seinen fettriefenden Teigfladen und orientalischem Inhaber gibt es dagegen noch.

    Wer kennt sie nicht, die immer häufiger von Arabern/Türken betriebenen original Italienischen Restaurants 😅

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Corona hat aus mir einen sehr passablen Koch gemacht. Jetzt, im Jahr 6 n.C. merken wir das wir kaum noch essen gehen und uns dabei wenig fehlt.

    Ich koche schon seit ich 16 bin und gehe nur selten essen. Das Bewusstsein des Restaurantbetreibers und des Kochs gehen in das Essen und dann habe ich den Salat, den ich eigentlich nicht will.

    Selber kochen hilft gesund zu bleiben.

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

  • Hygiene ist immer ein Thema. Aber selbst wenn alles clean ist, dann kommt es eben auch auf das… Anmelden oder registrieren

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