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DEUTSCHLANDGESUNDHEITSREFORM
Mehr Impfangebote in Apotheken – Ärzteverbände protestieren
Die Ampelregierung will das Angebotsspektrum erweitern und überträgt das Thema Impfen vom umstrittenen Apothekenreformgesetz in das Gesetz zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit. Mehr Tests in Apotheken und Altersheime sind ebenfalls geplant.
Apotheker sollen künftig sämtliche Impfungen mit Totimpfstoffen vornehmen dürfen. Bislang beschränkt sich das auf Grippe und COVID-19. Das sehen Änderungsanträge zum Gesetz zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit vor, schreibt das „Ärzteblatt“.
Auf einem Symposium der Bundesapothekerkammer (BAK) im März 2023 sagte der Kinderarzt Dr. Markus Bollinger, dass man die Kompetenz der Apotheker voll ausschöpfen müsse. Dies nicht zu tun, sei „ein Luxus, den wir uns gar nicht leisten können“. Zu jenem Zeitpunkt gab es laut Bericht 13.200 für das Impfen geschulte Apotheker und Apothekerinnen. „Und wir haben […] etwa 1.174 Apotheken, die Grippeschutzimpfungen anbieten, und knapp 1.600 Apotheken, die COVID-19-Impfungen anbieten“. Da sei „noch Luft nach oben“, sagte Dr. Christiane Eckert-Lill, Geschäftsführerin Pharmazie der BAK.
Es sei „ein wirklich wichtiger Punkt, dass wir Impfquoten erhöhen“, betonte die Sabine Dittmar (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. „Alle, die dazu beitragen können, sollen ihren Beitrag leisten.“ Apotheken seien den Menschen vertraut, zudem hätten sie einen „sehr, sehr niedrigschwelligen Zugang“.
Der Gesundheitsausschuss im Bundestag berät am Mittwoch, 16. Oktober, über das Gesetz zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit.
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Ich sag mal nix weiter dazu.... ![]()