Eine Christiane Cichy zeigt mit dem Finger auf andere und käut ansonsten das wider, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen. Allenfalls ein halbherzige Versuch, den schwarzen Peter loszuwerden.
Prof. Haditsch sieht das ähnlich. In einer Stellungnahme des MWGFD zu einem Beitrag des DLF zu Impfschäden, die als äußerst seltene Einzelfälle dargestellt werden, schreibt er - und das dürfte cum grano salis für nahezu alle derartigen Beiträge in den MSM zutreffen:
"Es gibt Artikel, die im Dienste der Aufklärung geschrieben werden und es gibt Artikel, die aus einem massiven Handlungsverzug – um nicht Verleumdungshaltung zu sagen – heraus entstehen... Erkennbar wird dies am schizoiden Schreibverhalten. Obgleich die Überschrift Aufklärung verspricht, herrscht im Text immer noch der verkrampfte Unwille nicht das Richtige auszusprechen. Angesichts der erdrückenden Datenlage, die ein horrendes Ausmaß an Impfschäden vor Augen führt, kann dies nur als Verhöhnung verstanden werden...
Sollte es zu einer eines Rechtsstaates würdigen Aufarbeitung der letzten Jahre kommen wäre Ihre Stellungnahme ein abschreckendes Beispiel für unkritischen staatsfreundlichen Gefälligkeitsjournalismus. Dies ist nicht nur eine Schande sondern auch – und das ist das viel größere Übel – eine Verhöhnung der zahlreichen Schicksale, die mit der unkritischen Verabreichung dieser Spikestoffe in Zusammenhang stehen."
Ein wirklich guter Debattenbeitrag ist in der BZ schon am 14.11. erschienen!
"War dies möglich, so ist alles möglich. Die Republik ist beschädigt. Das Land zeigt zunehmend Züge eines korrupten Parteienkartellstaats mit repressivem Meinungsregime. Und was machen wir jetzt?"
"Die Verfassung wurde vom gesamten Staatspersonal verraten, nicht nur von Politikern. Der Machtgebrauch wurde medial berichtet, der Machtmissbrauch duckmäuserisch ignoriert – so als lebten die Akteure in einer Art Staatsräsonkommune von Politköchen und Schreibkellnern zusammen, die bestimmt, was dem Bürger vorgesetzt wird.
War dies möglich, so ist alles möglich. Konnte so mit uns verfahren werden, so kann man beliebig mit uns umspringen. Können Panikmache, Gehorsamspropaganda und staatliche Diskriminierung bei einem Thema so widerstandsarm veranstaltet werden, dann sind sie bei jedem Thema möglich...
So wie unsere Institutionen jetzt agieren, sind wir nicht verlässlich rechtsstaatlich vor Willkür geschützt. Das Kartell der Parteien samt Gefolge in staatsnahen Medien und politisierten Behördenhierarchien (wie z. B. in den 17 Inlandsgeheimdiensten) ist zu stark, der Mut der Justiz, Grundrechte konsequent zu verteidigen, ist zu schwach...
Und was jetzt? Der Bundespräsident hat sich endlich aufrichtig bei den Ausgegrenzten zu entschuldigen. Lauterbach und Buschmann müssen sofort zurücktreten. Ich erneuere die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zur Pandemiepolitik, live im Fernsehen. Wir Bürger müssen erst mal wieder lernen, angstfrei und ergebnisoffen zu diskutieren."
P.S. Leider kann ich uns/Euch nicht mehr mit WELT+-Artikeln weiterhelfen
. Mein Freund hat nun sein Abo gekündigt, als ich ihm schreib, daß "der liebe Ulf" [Poschardt] für sein Engagement für die Unterstützung der Ukraine den ukrainischen Verdienstorden verliehen bekommen hat. Irgendwann ist das Faß voll ![]()