Die EU-Kommission schlägt vor, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter keinen Schutzstatus mehr zu gewähren. Zuvor erhielten alle Geflüchteten aus der Ukraine im Rahmen der sogenannten Massenzustromrichtlinie diesen Status ohne ein reguläres Asylverfahren.
Obwohl die Regelung grundsätzlich bis 2028 verlängert wurde, sieht der neue Vorschlag vor, die Gewährung des Schutzstatus für jene Menschen auszusetzen, die "von den ukrainischen Behörden nicht berechtigt wurden, die Ukraine zu verlassen". Die Welt berichtet dazu:
"Die Betroffenen müssten stattdessen nun einen regulären Asylantrag stellen. Ihre Schutzersuchen würden dann individuell geprüft, wodurch die Chancen auf einen Aufenthaltstitel deutlich sinken könnten. Nach Angaben der Kommission orientiert sich der Vorschlag an den ukrainischen Ausreisebestimmungen. "