• Hier eine "unzuverlässige" (weil weit in der Zukunft) Simulation zum Monatsende:

    Nochmal:

    - gehe zu wetter.com (oder anderes Portal)

    - schaue dir das aktuelle Wetter für Moskau an

    - das ist, etwas abgeschwächt, das Wetter in 14 Tagen bei uns

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“




  • ABER: Es wird schweineteuer, denn bei unseren asiatischen Freunden, mit denen wir auf dem Weltmarkt konkurrieren ums LNG, denen ist es grad ebenfalls saukalt…

    Diese Asiaten sollen sich einfach mal die Energiespartips der Verbraucherzentrale durchlesen.


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    Oder mollige Decken kaufen.

  • nochmal: das ist Quatsch.

    Ich habs mit zwei Voraussagen nachgewiesen, dass es im Winter funktioniert, hier im Faden, kannst schauen ... ;)


    Ergänzend: War mir selber nicht sicher, auch weil man die Zeit aus den Augen verliert, also das Datum. Daher kann man hier dann schön nachschauen.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • Ja, Du hast nachgewiesen, dass es bei zwei Vorhersagen funktioniert hat…


    Wenn ich zwei Mal ‚Kopf‘ richtig voraussage, kann ich dann Münzwürfe richtig prognostizieren (natürlich mit einer todsicheren Prognose?)

  • Ja, Du hast nachgewiesen, dass es bei zwei Vorhersagen funktioniert hat…

    Das ist so, wie wenn ich hier bei mir den Zug von der Bahnlinie hinterm Wald höre. Zu 80% gibt es dann in den nächsten 3...4 Tagen Niederschlag, der die Bezeichnung auch verdient. Sicher keine Wissenschaft, aber auch bei dem Niederschlag muss es eine bestimmte, vorherrschende Wetterlage geben, die dann dazu führt, dass man vorher das Geräusch wahrnimmt. Und das mit Moskau und den 14 Tagen habe nicht ich mir ausgedacht, sondern dass wurde mir schon als junger Mensch überliefert. Und weshalb sollten sich mehrere Generationen in ihrer Wahrnehmung irren ?

    Übrigens ist Wissen um Naturphänomene nicht ganz verkehrt, man kann es aber auch ignorieren und sich auf Technik verlassen. Mach wie du willst. Jeder darf selbst beobachten.


    So, wieder zum Thema - das wird eng für die Speicher

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • in dem umfang glaube ich nicht. ich halte es einfach zyklen bedingt und die anzeichen konnte man bei uns hier seit 2019 wahrnehmen. ich bin extrem auf den sommer dieses jahr gespannt...

    Ganz meine Meinung.

    Was das globale Wetter angeht, darf man den Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga im Südpazifik immer noch nicht außer Acht lassen, auch wenn der 2022 war und sich die Folgen so langsam abschwächen dürften.
    Aber der bescherte uns die sehr verregneten Sommer in 2023 und 2024.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…ruch_des_Hunga_Tonga_2022

    Von der Systempresse völlig ausgeblendet, weil Vulkanismus als feste Größe der Wetterbeeinflussung natürlich deren Klimanarrativ gefährdet.

    "Ihr denkt es wird irgendwann wieder besser, wenn ihr ihnen gehorcht.
    Aber es wird nie wieder besser werden, weil ihr ihnen gehorcht"


    Netzfund, Verfasser unbekannt.

    2 Mal editiert, zuletzt von blackpearl ()

  • Von der Systempresse völlig ausgeblendet, weil Vulkanismus als feste Größe der Wetterbeeinflussung natürlich deren Klimanarrativ gefährdet.

    was nachweislich mit dem sonnenzyklus in verbindung steht, genauso wie mit dem pösen co2 (erst wärme, dann co2 anstieg).

    Die Angst vor dem Tod,ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)


    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

  • Oh, das muß ich hier einstellen:

    Grünen-Chefin fordert Stop der Gasimporte aus USA

    Das ist zu lustig, der Füllstand der doitschen Speicher ist nur noch 42,3 Prozent.

    Das wird offenbar jetzt auch der linken TAZ unheimlich. Evtl. war der Anschlag in Berlin der vulkan Gruppe ein Versuch die Berliner Mietkasernen und besetzten Hütten bis Ende des Winters warm zu halten (sollen doch die bessergestellten frieren).

  • Wir brauchen die Yankees nicht mehr, haben jetzt die Trans-Adria Pipeline mit Gas aus Aserbaidschan.
    Jetzt alle LNG-Lieferungen bei den Amerikanern stornieren und es werden Wetten angenommen, wie lange es dauert bis es bei dieser Pipeline rummst [smilie_happy]

    "Ihr denkt es wird irgendwann wieder besser, wenn ihr ihnen gehorcht.
    Aber es wird nie wieder besser werden, weil ihr ihnen gehorcht"


    Netzfund, Verfasser unbekannt.

  • Habe KI gefragt, im Falle einer EU-Gasknappheit... Können Pipelines zu ausgelastet sein und kann es Probleme geben das zu koordinieren. Antwort:




    LESEN


    Das Szenario, das Sie beschreiben, ist absolut realistisch und gehört zu den größten Sorgen der europäischen Netzbetreiber und Energiepolitiker. Die kurze Antwort lautet: Ja, beide Probleme sind möglich. Es kann zu physischen Engpässen kommen ("Pipelines zu voll") und die Koordination kann politisch und technisch extrem kritisch werden.

    Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung, warum das so ist:

    1. Das Problem der physischen Infrastruktur (Der "Flaschenhals")

    Das europäische Gasnetz wurde über Jahrzehnte mit einer klaren geographischen Logik gebaut: Gas fließt von Osten (Russland) nach Westen. Die großen Röhren (wie Nord Stream, Jamal, Transgas) haben riesige Kapazitäten in diese Richtung.

    Wenn nun das Gas knapp wird und Russland nicht liefert, muss das Gas von Westen nach Osten (über LNG-Terminals in Frankreich, Belgien, Niederlanden) oder von Norden nach Süden (Norwegen) fließen.

    • Reverse Flow (Umkehrfluss): Man kann Gas nicht einfach so in die andere Richtung schicken. Man benötigt Kompressorstationen, die den Druck in die Gegenrichtung aufbauen. Viele Leitungen wurden inzwischen technisch auf "Reverse Flow" umgerüstet, aber oft ist die Kapazität in die "falsche" Richtung geringer als in die ursprüngliche Hauptrichtung.
    • Interkonnektoren: Das sind die Verbindungsstücke zwischen den nationalen Netzen. Selbst wenn Spanien (das über die größten LNG-Kapazitäten in der EU verfügt) viel Gas hat, kann es dieses kaum nach Mitteleuropa schicken, weil die Röhren über die Pyrenäen nach Frankreich (der Interkonnektor) eine sehr begrenzte Kapazität haben. Spanien ist quasi eine "Gas-Insel".
    • Der "Stau" an der Grenze: Wenn Deutschland Gas an Österreich oder Tschechien weiterleiten muss, aber die eigenen Leitungen durch den inländischen Verbrauch schon am Limit sind, entsteht ein physikalischer Engpass. Man kriegt das Gas schlicht nicht schnell genug durch das Rohr.

    2. Die Komplexität der Koordination (Technik & Politik)

    Die Koordination ist in einer Mangelsituation nicht nur komplex, sondern hochbrisant.

    Technische Ebene: Die Fernleitungsnetzbetreiber (TSOs) müssen den Druck im Netz konstant halten. Wenn in einem Land der Druck abfällt, weil Speicher leer laufen und Verbraucher maximal entnehmen, muss extrem schnell Gas nachgeschossen werden.

    • Hydraulik: Gas bewegt sich relativ langsam (ca. 20–30 km/h in der Pipeline). Wenn in Bayern Gas fehlt, dauert es, bis das Gas, das in den Niederlanden eingespeist wird, dort ankommt. In einer volatilen Krise (z.B. Kältewelle) ist diese Trägheit ein riesiges Problem.

    Politische Ebene (Das größte Risiko): Hier wird es "kritisch", wie Sie vermuten. Es gibt zwar EU-Solidaritätsmechanismen (die "SOS-Verordnung"), die besagen, dass Nachbarländer einspringen müssen, wenn die geschützten Kunden (Privathaushalte, Krankenhäuser) in Gefahr sind. Aber:

    • Markt vs. Staat: Im Normalfall regelt der Preis den Fluss (Gas fließt dorthin, wo der Preis am höchsten ist). In einer Notlage könnten Regierungen aber Exportstopps verhängen, um die eigene Bevölkerung zu schützen ("Energy Nationalism").
    • Wer dreht wem den Hahn ab? Wenn Deutschland Gas nach Polen oder Tschechien durchleiten muss, selbst aber zu wenig hat, entsteht ein massiver politischer Konflikt. Behält Deutschland das Gas, frieren die Nachbarn. Leitet es durch, frieren die eigenen Wähler/Industrien. Dies zentral zu koordinieren, ohne dass Panik ausbricht, ist extrem schwierig.

    3. Konkrete Szenarien

    Ein "Worst-Case"-Szenario, das Experten modellieren (der sogenannte "kalte Dunkelflaute"-Winter mit leeren Speichern), sieht so aus:

    1. Nordwesteuropa (UK, Belgien, NL): Hat viel LNG-Importkapazität, bekommt das Gas aber nicht schnell genug nach Süden/Osten wegtransportiert. Die Terminals sind voll, aber die Pipelines ins Hinterland sind ausgelastet.
    2. Südeuropa (Italien): Muss versuchen, Gas aus Nordafrika zu bekommen, da der Fluss über die Alpen (aus dem Norden) stockt.
    3. Binnenländer (Österreich, Ungarn, Slowakei): Sind am stärksten gefährdet, da sie am "Ende" der neuen Lieferkette liegen. Wenn an den Grenzen vorher "abgezweigt" wird, kommt dort physikalisch kaum noch Druck an.

    Fazit

    Ja, Sie haben das Problem korrekt erkannt. Es reicht nicht aus, dass die EU in Summe theoretisch genug Gas kauft (z.B. per LNG-Schiff).

    1. Die Pipelines an den Grenzen können zum Nadelöhr werden, weil sie für diese Flussrichtungen und Mengen nicht gebaut wurden.
    2. Die Koordination könnte im Ernstfall am nationalen Egoismus scheitern, da kein Land seine Industrie abschalten will, um das Nachbarland zu retten.

    Deshalb baut man derzeit hektisch neue Interkonnektoren und schwimmende LNG-Terminals (FSRUs) direkt dort, wo der Verbrauch hoch ist (z.B. in Deutschland), um die Abhängigkeit vom Transit durch andere Länder zu verringern.

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  • Dann sollte die Gasmangellage etwa Mitte-Ende Februar eintreten.

    Folge: § EnSiG Notfallstufe wird festgestellt durch VO der BReg., BMWK bereitet das Verfahren vor

    (siehe Notfallplan Gas Deutschland, S.13 unten)

    Indikator: Durchschnittstemperatur der kommenden 7 Tage liegt 2 Grad unter dem Durchschnitt der letzten 4 Jahre


    Seite 23: Maßnahmen in der Notfalllage auf Angebots- und Verbraucherseite.

    § 17 EnSiG: alle Eingriffe und Maßnahmen, u.a. Enteignungen, Treuhandverwaltung, Kapitalmaßnahmen


    Es bleibt spannend.

    BASF sollte das den letzten Stein zum Abbruch seiner Werke und Umsiedlung bringen (eigene Gasleitung). Milliarden an Schäden an technischen Anlagen, die mit Gas ständig befeuert werden (chemische Industrie, Schwerindustrie uvm.)

    Dateien

    Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
    Anthony Hopkins


    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Ich denke es geht nochmal gut.
    Aber es wird ein riesen Theater geben - und massiv steigende Gaspreise geben.
    Beten wir für die Industrie.

  • Beten wir für die Industrie.

    Nö. Der Michel braucht es knüppeldick.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

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