Aso 40 Jahre Hypothek und hoffen dass die Atombombe einschlägt.
Gold ... Meinungen und Diskussionen
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"Entgegen der eher finsteren Einschätzung vieler Foristen halte ich nb. die ebenfalls hohe Gewichtung von Immos für richtig aus eigener Erfahriung:
Seit über 50 Jahren wohne ich in meinem stattlichen Eigenheim in hochklassiger Bauweise. "
Vor 60 Jahren war das ja auch eine andere Sache als heute, und um die Zukunft braucht man sich nicht mehr viele Sorgen machen wenn man keine mehr hat
Vor 10 Jahren war es sogar noch besser als vor 60 Jahren.
In der Niedrigzinsphase bekam man die Darlehen hinterher geschmissen.
Zinssatz deutlich unter Mietniveau und nach 10 Jahren Laufzeit ablösen und gut ist.
Da hatte man dann seine Immo und es blieb noch was für EM übrig.
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Ich will keine Immo mehr in Deutschland kaufen. Nicht weil "zu teuer", sondern weil sich Deutschland absehbar in ein Shithole verwandeln wird (und teilweise schon ist).
Bei diesen Aussichten will ich keinen solchen Klotz am Bein.
An den Schulen haben wir schon über 60 % Migranten. Tendenz weiter stark steigend. Das Land ist unrettbar verloren. Muss man akzeptieren und danach handeln.
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Ich will keine Immo mehr in Deutschland kaufen. Nicht weil "zu teuer", sondern weil sich Deutschland absehbar in ein Shithole verwandeln wird (und teilweise schon ist).
Bei diesen Aussichten will ich keinen solchen Klotz am Bein.
An den Schulen haben wir schon über 60 % Migranten. Tendenz weiter stark steigend. Das Land ist unrettbar verloren. Muss man akzeptieren und danach handeln.
Kannst aber besser in deinem Klotz am Bein vernünftig wohnen als dich mit den anderen um eine Mietwohnung zu kloppen.
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Ray Dalio (@RayDalio) auf XMy view is that buying and holding real estate is not an effective investment strategy in our current economic environment, for a few reasons. 1) Real estate…x.comRay Dalio zu Immobilien im aktuellen Umfeld
Gruß,
GL
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Bei 15 Milliarden wird er schon ein paar Wellblechbuden trotzdem besitzen.
Und nicht zu 90% des Gesamtvermögen in den "eigenen 4 Wänden' und 3 Monate vor der Pleite wie der Durchschnitts Immo-Alman.
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Der "Trick" bei manchen "Stable-Coins" ist, dass sie (sofern sie sich das Geld nicht direkt einstecken und die Dinger wirklich mit kurzlaufenden Anleihen hinterlegen) euch die Zinden nicht auszahlen, Die behalten sie selbst.
Meine Meinung: Wer sowas kauft, der sitzt auf Staatsanleihen (die er nicht will), und wird um die Zinsen oder schlimmstenfalls sogar direkt um sein gesamtes Kapital gebracht. Für mich sind das Produkte für Deppen.
Gold steigt leicht an  US-Inflationsdaten im Fokus
Edel Man: Kurz zum Max Otte: der rechtfertigt sich in einem Video, weshalb der Berkshire nicht verkauft hatte, als sie nahe am fairen Wert waren.
Ja, so ist das: einen Fehler gemacht, sich gerechtfertigt und festgehalten und den Fehler nicht berichtigt und schon ist da Fehler Nummer zwei....
Das ist in meinen Augen irrational und inkonsequent. Vorsicht! Genau gucken, wie das weitergeht. "Müllert" es hier auch bald?
Die 10 Prozent per Anno hätte man auf lang auch mit physischem Gold außerhalb der USA gehabt. Was hat Buffet gemacht: verkauft, was er für risikoreich hielt und die Kohle in US-Staatsanleihen. Alles Gut, alles Schön. Für die USA.
Nur: dann kann man als Aktioinär direkt den ganzen Laden verkaufen, warten bis es crasht, sich deren "Rest-Verlust" auch noch ersparen und dann, wenn der Anleihen verkauft um Aktien zu kaufen - reingehen. Bis dahin verpasst man nichts. Außer wahrscheinlichen Velusten.
Für US-Bonds brauche ich das Wissen und Marktgespür von Buffet nicht.
Und für Anlageerfolg brauche ich keinerlei Rechtfertigung.
Die Globalisierung und der internationale Handel werden gerade extrem erschwert und behindert und auf das absolut notweniige Minimum reduziert. Abitrage-Gewinne durch Lohndifferenzen werden durch Zölle und sonstige Handelsschranken extrem beschnitten oder in ihr völliges Gegenteil verlagert und Geldströme willkürlich umgelenkt.
Bei sowas will keiner investiert sein, ehe man nicht erkennt, wer die Schwächsten waren, die dann am ersten draufgehen. Und da werden viele bei draufgehen.
Wer Kurseinbrüche, schwere Turbulenzen, eine Rezession oder gar gewaltige Umbrüche, wie man sie alle hundert Jahre oder seltener hat, erwartet, der liquidiert den Fonds und geht selbst in Cash oder im letzten Fall mit 80% + X direkt physisches Gold.
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"Entgegen der eher finsteren Einschätzung vieler Foristen halte ich nb. die ebenfalls hohe Gewichtung von Immos für richtig aus eigener Erfahriung:
Seit über 50 Jahren wohne ich in meinem stattlichen Eigenheim in hochklassiger Bauweise. "
Vor 60 Jahren war das ja auch eine andere Sache als heute, und um die Zukunft braucht man sich nicht mehr viele Sorgen machen wenn man keine mehr hat
Ja. So weit ist das noch OK.
Jetzt aber kaufen, um an andere vermieten zu können - warum sollte man das vor einer gewaltigen Rezession tun? Man hält jetzt sein "Pulver" richtig trocken.
Wenn es dann irgendwann heißt: "Seit über 50 Jahren wohne ich in meinem nun staatlichen Eigenheim in hochklassiger Bauweise."
dann kann man zumindest sagen:
"wenigstens 50 Jahre anständig (und mietfrei) gewohnt......"
Auch sowas ist besser, als nichts. Wer konnte sich schon 50 Jahresmieten sparen?
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Wenn es dann irgendwann heißt: "Seit über 50 Jahren wohne ich in meinem nun staatlichen Eigenheim in hochklassiger Bauweise."
......
sorry, aber da komme ich nicht ganz mit
50 Jahre in der selben Immo, dazu noch eine hochklassige Bauweise
Das ist nicht stimmig: also hat sich in der Baubranche in der Bauweise 50 Jahre nichts getan
Also meine Beobachtungen sind da andere
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hat sich in der Baubranche in der Bauweise 50 Jahre nichts getan
Natürlich hat sich viel getan, aber das heißt nicht, dass es besser geworden ist.
Unser altes Haus (Baujahr 1893) würde ich für kein modernes hergeben. Diese dicken Ziegelmauern, die Wärme und Kälte puffern, diese Sandsteinverzierungen, diese hohen Räume, diesen Garten mitten in der Stadt - das baut Dir heute keiner mehr. Und wenn doch, dann ist es unbezahlbar.
Zur Wertsteigerung: Gekauft 1972 für 334.000 DM (war aus mehreren Gründen sehr günstig), Gesamtaufwand mit Nebenkosten und notwendiger Instandsetzung + Modernisierung 450.000 DM; vor einiger Zeit (naja, so ziemlich auf dem Höhepunkt der Hauspreise) vom Fachmann geschätzt auf 2,5 Mio €. Dazu 53 Jahre mietfrei und ohne Vermieterterror (ich kann da einiges erzählen) gelebt. Natürlich haben wir auch noch was reingesteckt. Aber immer nur für das, was wir selber brauchten und wollten.
Gruß! Fritz
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Natürlich hat sich viel getan, aber das heißt nicht, dass es besser geworden ist.
Unser altes Haus (Baujahr 1893) würde ich für kein modernes hergeben. Diese dicken Ziegelmauern, die Wärme und Kälte puffern, diese Sandsteinverzierungen, diese hohen Räume, diesen Garten mitten in der Stadt - das baut Dir heute keiner mehr. Und wenn doch, dann ist es unbezahlbar.
Zur Wertsteigerung: Gekauft 1972 für 334.000 DM (war aus mehreren Gründen sehr günstig), Gesamtaufwand mit Nebenkosten und notwendiger Instandsetzung + Modernisierung 450.000 DM; vor einiger Zeit (naja, so ziemlich auf dem Höhepunkt der Hauspreise) vom Fachmann geschätzt auf 2,5 Mio €. Dazu 53 Jahre mietfrei und ohne Vermieterterror (ich kann da einiges erzählen) gelebt. Natürlich haben wir auch noch was reingesteckt. Aber immer nur für das, was wir selber brauchten und wollten.
Gruß! Fritz
Daneben ist der Effekt nicht zu verkennen, daß die als Kredit aufgenommene Summe sich jährlich im realen Wert um die Inflationsrate reduziert hat, und die Abschreibungssumme nebst Zinsen jährlich die Steuer reduzierten.
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sorry, aber da komme ich nicht ganz mit
50 Jahre in der selben Immo, dazu noch eine hochklassige Bauweise
Das ist nicht stimmig: also hat sich in der Baubranche in der Bauweise 50 Jahre nichts getan
Also meine Beobachtungen sind da andere
Ich weiß nicht, was du so beobachtest, die Mauern von meinem Haus sind uralt, über 100 Jahre, 80 cm dick, zweischalig, aussen Naturstein Muschelkalk, innen Ziegelstein, hochklassig und haltbar für die Ewigkeit. Dach in Biberschwanz, ebenfalls für die Ewigkeit.
Schau dir Kirchen an, wie alt sind die, dann lernst du was über hochklassige Bauweise.
Es hat sich in der Baubranche viel getan, aber nicht zum besseren. Heute gibts doch nur noch Fertighäuser von der Stange, das kannst du mit der liebevoll von Handwerkern gebauten Immobilie nicht mehr vergleichen. Und weil du den Zeitraum von 50 Jahren erwähnst, gerade bis in die 70er, 80er wurde selbst gebaut, mit Handwerkern, und es war eine Zeit, da konnte man es sich leisten, vernünftig zu bauen. Weil es da den Wohlstand noch gab, über den wir in Deutschland so gerne reden.
Danach gings los mit Fertigbau, alles andere als massiv, hochklassig, und Probleme wie Schimmel, etc., und wer funktionierende Mauerwerke den heutigen Anforderungen anpassen wollte erlebte meist ein blaues wunder. Vom ehemals tollen Haus zur Schimmelbude.
Nimm den Lehm als Beispiel, super Baustoff, nimmt ewig viel Feuchtigkeit auf, und gibt in bei Bedarf wieder ab. Dient als Klimapuffer. Er wurde so um den Dreh vor 50 Jahren verbannt, heute weiss man, Lehm ist und war ein genialer Baustoff.
Hochklassig bauen konnten wir früher, das haben wir verlernt, siehe Bahnhof Stuttgart oder Flughafen Berlin. Geplant, angefangen, ein vielfaches an Kosten verursacht, ein vielfaches an Zeit gebraucht, und nix als Probleme. Wenn du heute hochklassig bauen willst, dann brauchst schon die Fachkräfte aus dem osteuropäischen Raum, die können das noch. -
@ Goldfinger2
So weit, so gut
Sicherlich besitzen Deine Ausführungen etwas Wahrheit
Aber:
Erzähl das mal dem Käufer deiner Immo oder wenn deine Erben verkaufen wollen.
Eine Immo nützt sich ja auch binnen 50 Jahren ab.
Klar: man(n) hängt nach der langen Zeit auch an persönliche Erinnerungen
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Zur Wertsteigerung: Gekauft 1972 für 334.000 DM (war aus mehreren Gründen sehr günstig), Gesamtaufwand mit Nebenkosten und notwendiger Instandsetzung + Modernisierung 450.000 DM; vor einiger Zeit (naja, so ziemlich auf dem Höhepunkt der Hauspreise) vom Fachmann geschätzt auf 2,5 Mio €. Dazu 53 Jahre mietfrei und ohne Vermieterterror (ich kann da einiges erzählen) gelebt. Natürlich haben wir auch noch was reingesteckt. Aber immer nur für das, was wir selber brauchten und wollten.
Gruß! Fritz
Schönes Plädoyer pro Eigenheim:
Fast alles ähnelt meiner Darlegung und Daten zuvor, abgesehen vom Neubau bei mir. Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit ist der ersprete Hausmeister / Vermieterterror unglaublich wertvoll. (Blaufärbung von mir)
Auch meine Frau und ich zuvor -- mit Kleinkindern -- hatten da üble Erfahrungen....
Ist inzwischen etwas OT, aber ein Eigenheim als "Beimischung"
zu Gold ist diskussionswürdig...Grüsse
Edel
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Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit ist der ersparte Hausmeister / Vermieterterror unglaublich wertvoll.
Moin,
es sei denn, man gerät an den richtigen Vermieter
Meine Mieter sind allesamt froh, ihre Häuser verkauft zu haben und wohnen bei mir fürstlich. Ist aber meistens kein klassisches Mieter-Vermieterverhältnis bei mir- man grillt zusammen usw.
Bequemlichkeit trifft auf Luxus - kostet hat ein bisschen.Grüße
Goldhut
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Moin,
es sei denn, man gerät an den richtigen Vermieter
Meine Mieter sind allesamt froh, ihre Häuser verkauft zu haben und wohnen bei mir fürstlich. Ist aber meistens kein klassisches Mieter-Vermieterverhältnis bei mir- man grillt zusammen usw.
Bequemlichkeit trifft auf Luxus - kostet hat ein bisschen.Grüße
Goldhut
Ich halte das ähnlich! Habe auch ein gutes Verhältnis zu meinen Mietern. Sie zahlen pünktlich Ihre Miete die sich im normalen Mittelfeld bewegt ( das reicht) und alle läuft prima. Habe nur Langzeitmieter der kürzeste kleine Familie schon 12 Jahre. Die Immos werden von den Mietern ordentlich genutzt also bekommen Sie auch einen ordentlichen Vermieter.
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Moin,
es sei denn, man gerät an den richtigen Vermieter
Meine Mieter sind allesamt froh, ihre Häuser verkauft zu haben und wohnen bei mir fürstlich. Ist aber meistens kein klassisches Mieter-Vermieterverhältnis bei mir- man grillt zusammen usw.
Bequemlichkeit trifft auf Luxus - kostet hat ein bisschen.Grüße
Goldhut
Klar, dewegen sprach ich auch vzw. von Hausmeistern.
Diese sind oftmals nach der alten Weisheit "Die kleinen Offiziere sind die stolzesten" die unngenehmsten....
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@ Goldfinger2
So weit, so gut
Sicherlich besitzen Deine Ausführungen etwas Wahrheit
Aber:
Erzähl das mal dem Käufer deiner Immo oder wenn deine Erben verkaufen wollen.
Eine Immo nützt sich ja auch binnen 50 Jahren ab.
Klar: man(n) hängt nach der langen Zeit auch an persönliche Erinnerungen
Sehe ich tatsächlich nicht so. Die Immobilie nutzt sich nicht ab, wenn sie vernünftig gebaut wurde und nicht vergewaltigt wird. Das meinte ich damit, dass aus funktionierenden Häusern Schimmelburgen wurden, beim Versuch heutige "dümmliche" Anforderungen zu bedienen.
Was sich ändert sind Standard und Ausstattung. Ich würde behaupten, mein Haus ist so gesund und gut wie am ersten Tag, auch wenn im Laufe der Zeit Strom, Wasserleitungen, Fenster und Türen erneuert, und an den heutigen Bedarf angepasst werden.
Was denjenigen angeht, der das Ding irgendwann mal kauft. Ja, der wird sicher ein Vielfaches für die gleiche Immobilie zahlen, als ich irgendwann gezahlt habe. Keine Immobilie, die einigermassen gepflegt wurde, geht heute für weniger über den Tisch als sie vor 50 Jahren wert war. Dazu haben andere in dieser Diskussion doch bereits Beispiele gebracht. -
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Was denjenigen angeht, der das Ding irgendwann mal kauft. Ja, der wird sicher ein Vielfaches für die gleiche Immobilie zahlen, als ich irgendwann gezahlt habe. Keine Immobilie, die einigermassen gepflegt wurde, geht heute für weniger über den Tisch als sie vor 50 Jahren wert war. Dazu haben andere in dieser Diskussion doch bereits Beispiele gebracht.Ist nicht der passende Thread , daher nur noch kurz:
Klar nach 50 Jahren muss eine Wertsteigerung vorhanden sein, bei jeder Immo in diesem Zeitraum.
Aber eine 1975er Immo lässt sich weniger gut oder schnell an den Mann bringen als eine 2005er Immo.
Mit gleicher qm und selber Lage
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Was die Haltbarkeit von Häusern angeht, bezüglich der Bauepochen:
(Auf die BRD bezogen)
Unmittelbare Nachkriegszeit
Problematisch. Mangelwirtschaft und oft schlechte Baumaterialen, vor allem was Mörtel etc. angeht. Alte Elektrik etc.
60er bis 80er Jahre
Vor allem ab den 70ern gute Bausubstanz, wenn die Baufirma halbwegs was konnte, hält das Mauerwerk ewig.
Bedachung ebenfalls. Hier im Dorf gibt es einen Haufen Häuser, wo die Dachziegel zum Teil noch aus den 60er Jahren sind und halten.
Geschweißtes, schwarzes Heizungsrohr hält ewig, wenn nicht irgendwo ein Leck am Heizkörper oder an der Technik im Heizkeller ist, und man ständig frisches Wasser nachfüllen muss. Das sollte man dann schleunigst beheben (Nach Lecks in der Wand wird man sowieso schauen, sobald man dort Wasserflecken hat).
Problematisch wird es, wenn für die Heizung in den 80er Jahren die ersten Kunstoffrohre zum Einsatz kamen (meist für Fußbodenheizung).
Die waren damals noch nicht diffusionsdicht und es gab Probleme mit Verschlammung im Heizkreislauf.
Inzwischen dürften die aber gezwungenermaßen ausgetauscht sein.
Was Wasserleitungen angeht (Stahl verzinkt oder Kupfer) hängt es stark davon ab, ob der Installateur Ahnung hatte und das Material an die örtliche Wasserhärte angepasst hat.
Ich habe z.B. hartes Wasser und verzinkte Stahlrohre.Habe bei mir neulich bei einer Teilsanierung einige der alten Rohne entfernt. Die haben innen zwar eine Kalkschicht, sind aber noch Jahrzehnte davon entfernt, undicht zu sein oder von Kalk verstopft zu werden.
(Haus ist Baujahr 1981).
Qualität der Elektrokabel vor allem in den 70ern und 80ern auch so gut, dass die mit etwas Glück ewig halten können
90er JahreDa muss man in der Tat aufpassen. Die Goldgräberstimmung der Wiedervereinigung brachte Pfusch am Bau mit sich.
Neue Rohrsysteme und vor allem die Verbindungstechnik brachten die Gefahr von Kinderkrankheiten mit sich.
Ein Skandal um Kupferrohre in schlechter Qualität (aus Belgien massenhaft importiert) sorgte für zahlreiche Wasserschäden, die natürlich erst nach Jahren aufgetreten sind.
Der Trend weg vom Stahlrohr mit Hanf als Dichtung für die Fittings hin zu Kupfer mit Lötverbindungen (später Pressverbindungen) brachte bei Pfuschern die Gefahr von undichten Stellen, wenn nicht sauber gearbeitet wurde.
Auch das konnte erst nach vielen Jahren auftreten.
Natürlich kann es auch aus diesem Jahrzehnt Häuser geben, die ewig halten.
Ab Mitte der 2000er war ich aus der Branche raus, aber das mal als grobe Anhaltspunkte.
Generell hat man in Deutschland das Problem das bei Neubauten zu wenig berücksichtigt wurde, Heizungsrohre und Wasserleitungen irgendwann mal erneuern zu müssen.
Heißt in der Praxis dann meistens Wände aufstemmen, viel Dreck und hohe Kosten.
Würde ich heute neu bauen, wären alle wasserführenden Leitungen in so einer Art Kabelschächten, wo man gut und ohne großen Aufwand dran kommt.PS:
Übrigens Vorsicht, wenn man ein altes Haus mit alten Wasserrohren hat und dann plötzlich anfängt die Wasserhärte zu verändern, z.B. über eine neue Filter- oder Enthärtungsanlage.
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